(openPR) Unternehmensgruppe Betty Barclay erweitert mit Energiecontracting Heidelberg GmbH bestehende Wärmeversorgung mit Pellets
Heidelberg, 18.12.2012.
Seit 2009 versorgt die Energiecontracting Heidelberg GmbH (ECH) die Unternehmensgruppe Betty Barclay am Standort Nußloch mit regenerativer Wärme aus Pellets. Hierzu wurde im Kesselhaus des Textilunternehmens ein neuer 900 kW Pelletkessel installiert, der bis zu 90 % der benötigten Wärme bereitstellt. Betty Barclay hat nun einen Vertrag zur Erweiterung der bestehenden Wärmeversorgung durch die ECH unterschrieben.
„Seit November 2011 erweitern wir unseren Gebäudebestand am Standort Nußloch um eine neue Kantine,“ erläutert Gabriel Cicuendez, Leiter Facility Management bei der Unternehmensgruppe Betty Barclay. „Das bisher als Kantine genutzte Gebäude wird zu Fashion-Stores umfunktioniert.“
Hierdurch ändert sich der aktuelle Wärmebedarf, der in der Grundlast über den installierten Pellet-Kessel gedeckt wird. Die ECH hatte Betty Barclay hierzu im Frühjahr dieses Jahres ein Konzept für die Erweiterung der bisherigen Wärmeversorgung vorgelegt. Das Konzept hat, auch aufgrund der bisherigen guten Zusammenarbeit von Betty Barclay und ECH, überzeugt und ein zweiter Pelletkessel von 400 kW soll voraussichtlich im März 2013 installiert werden. Der bestehende alte Ölkessel für Spitzenlast und Redundanz soll in diesem Zuge ebenfalls erneuert werden.
Die Wahl fiel 2009 auf eine Versorgung mit Pellets, da diese sich im Vergleich zu anderen regenerativen Energien am wirtschaftlichsten darstellte. Mit dem in 2009 installierten Pelletkessel hat die Unternehmensgruppe Betty Barclay ihren jährlichen CO2-Ausstoß bereits um ca. 700 Tonnen reduziert. Mit dem zusätzlichen 400 kW Pellet-Kessel werden im Vergleich zu einer mit Heizöl betriebenen Wärmeerzeugung weitere ca. 300 Tonnen des klimaschädlichen Gases eingespart.
„Für die Versorgung der Gebäude auf dem Gelände der Unternehmensgruppe Betty Barclay haben wir bereits 2009 eine Rohrleitung verlegt. Im Rahmen der Erweiterung wird dann auch die neue Kantine an dieses Verbundnetz angeschlossen,“ erklärt Johanna Rey, Projektleiterin bei der ECH. Diese Verbundleitung verbindet das Heizhaus 1, das den Pellet-Kessel beinhaltet, mit einem Heizhaus 2. Im Heizhaus 2 sind zwei Heizöl-Kessel installiert, die als Redundanz dienen. Diese Kessel stammen noch aus dem Bestand von Betty Barclay. Die Verbundleitung versorgt zudem die vorhandenen Gebäude mit Wärme.
„Unsere neue Kantine entspricht den aktuell gültigen Energieeffizienz-Standards. Hierzu passt die Erweiterung der regenerativen Energieversorgung sehr gut. Wir setzen hiermit unsere Verantwortung gegenüber unserer Umwelt fort“, schließt Cicuendez.



















