(openPR) Die multikulturelle Begegnungs- und Sportgruppe für Mädchen und Frauen bietet viel Platz für Kontakte und Integration
Ingelheim, 17.12.2012:
Ob Iran, Kasachstan, Kosovo, Russland, Ukraine, Afghanistan, Mexiko, Portugal, Polen und Türkei – die 19 Teilnehmerinnen der multikulturelle Begegnungs- und Sportgruppe kommen aus unterschiedlichen Ländern dieser Welt und verstehen sich trotzdem blendend. So groß die kulturellen Unterschiede auch sein mögen; die Gemeinsamkeiten sind stärker ausgeprägt als die Gegensätze. Diese Erfahrung haben schon viele Besucherinnen der Gruppe am eigenen Körper erlebt.
So auch Najiba Zahory, die selbst vor einigen Jahren noch als Projektteilnehmerin aktiv war und heute für die Leitung des Sportangebotes verantwortlich ist. „Viele Frauen üben keinen Beruf aus und verbringen viele lange Stunden alleine zu Hause. Sie fühlen sich einsam und haben keinen Ansprechpartner, vielleicht auch keine Freundin. Unsere multikulturelle Begegnungs- und Sportgruppe schafft hier Abhilfe: Soziale Kontakte sind garantiert und etwas für die Fitness zu tun, ist ja auch immer erstrebenswert“, erklärt sie.
Die Frauen können sich im Rahmen dieser Gruppe ein Netzwerk aufbauen und lernen in Gemeinschaft beim Frauensprachtreffen (Leitung: Katharina Habermann) die deutsche Sprache schneller und effektiver. Letzteres ist auch eine Notwendigkeit, denn im Umgang mit den anderen Frauen, ist die Verständigung auf Deutsch der gemeinsame Nenner – und der will ausgebaut und vervollkommnet werden. Genügend Motivation dazu ist bei den Mädchen und Frauen stets vorhanden: Schließlich möchten sie einander verstehen!
In jedem Fall soll das Projekt Räume bieten, in denen sich Menschen verschiedener Nationalität und auch Religion begegnen können. Das Ziel ist es, die Integration anzukurbeln, multikulturelle und soziale Kompetenzen zu erlernen, zur Kommunikation zu motivieren und das Gesundheitsbewusstsein zu stärken.
Wie gut dieses Kombinationsangebot ankommt, wird aus der großen Resonanz ersichtlich. Irina Müller, Mitarbeiterin des Internationalen Bundes e.V. in Ingelheim berichtet: „Wir werden ständig gefragt, ob das Projekt in 2013 weitergeführt wird. Alle wollen unbedingt, dass es weitergeht! Wir werden uns dafür einsetzen…“
Gefördert wird die multikulturelle Begegnungs- und Sportgruppe für Mädchen und Frauen derzeit durch das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, die Beauftragte für Integration und Migration des Kreises Mainz-Bingen, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Mainz-Bingen, das Migrations- und Integrations- Büro Ingelheim sowie durch das Yellow Jugend -und Kulturzentrum Ingelheim.







