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Neue Studie zu Gefahren des E-Rauchens

13.12.201216:45 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) In Ländern wie Deutschland lässt sich das Rauchen von Zigaretten durchaus als Luxus betrachten. Bei einem Pärchen, bei dem beide zwischen ein und zwei Schachteln täglich rauchen würden, lägen die monatlichen Unkosten zwischen 300 und 600 Euro - also Luxus pur. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die 2003 entwickelte E-Zigarette immer größer werdender Beliebtheit erfreut. Dabei wird durch einen Verdampfer Flüssigkeit, das sogenannte "Liquid", erhitzt und der dabei entstehende Dampf inhaliert. Das Liquid kann mit verschiedenen Aromastoffen als auch Nikotin angereichert sein. Während Raucher nun argumentieren, dabei ihre Umwelt nicht mehr zu belasten, sehen kritische Stimmen in der E-Zigarette eine ähnliche Gefährdung. Es geht sogar noch weiter: einige Behörden empfehlen ein Rauchverbot der E-Zigarette in Lokalen und Restaurants genauso wie bei normalen Zigaretten mit dem Argument, solange es keine fundierten Studien gäbe, sei von einer Gefährdung auszugehen. Dabei sind in den letzten Wochen und Monaten durchaus aussagekräftige Studien publiziert worden.

Studie September 2012: keine Gefährdung

Im Mai 2012 veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikoeinschätzungen, kurz BfR, eine Stellungnahme, wonach von einer Gefährdung durch Passivinhalation der Dämpfe der E-Zigarette bei Dritten auszugehen sei und empfiehlt sogar, die E-Zigarette wie eine herkömmliche Zigarette zu betrachten [1]. Als Hauptargument wurde eine wenig übersichtliche Situation mangels ungenügend anderslautender wissenschaftlicher Studien genannt. Jedoch kam es in der Zwischenzeit durchaus zu aussagekräftigen Studien, einige davon den WHO Aufrufen bezüglich der umfangreichen Ausgestaltung der Studien folgend [4]. Im September 2012 wurde eine Studienreihe veröffentlicht, bei der in einem 60-qm-Raum 5 E-Zigaretten-Raucher 5 Stunden lang rauchten [5]. Außerdem wurde Sorge getragen, dass sich die Raumluft nicht erneuern konnte während des Versuchs, bei dem die Wissenschaftler die Verbreitung von Nikotin und anderen gefährlichen Substanzen über den gesamten Zeitraum hinweg zu messen versuchten. Ergebnis: es kam zu keinen messbaren Konzentrationen von Nikotin oder anderen Schadstoffen.

Atemluft in bestimmten Großstädten gefährlicher

Die Forscher gingen sogar noch einen Schritt weiter. Sie halten es weitaus gefährlicher für Menschen, über demselben Zeitraum die Luft in belasteten Großstädten zu konsumieren als 5 Stunden mit E-Zigaretten-Rauchern in einem Raum ohne Frischluftzufuhr zu verbringen. Im Oktober 2012 wurde dann eine weitere Forschungsarbeit publiziert [6]. Diese beschäftigte sich mit dem vermeintlichen Risiko von E-Zigaretten-Dampf und ob davon eine Krebsgefährdung ausgehen würde. Auch hier kam die Wissenschaft zu dem Schluss, dass zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Grenzwerte überschritten wurden, weder für Kinder noch für Erwachsene. Die Forscher brachten es auf den Punkt: es bestehen bis auf das Nikotin keine erkennbaren Gesundheitsrisiken für Menschen. Zu einer ähnlichen Schlussfolgerung kommen die ebenfalls im Oktober gezeigten Studienergebnisse eines ehemaligen WHO-Forschers [2]. Andreas Flouris nahm sich dabei das Blut dritter Personen, also möglicher Passivraucher, vor. Denn bei herkömmlichen Zigaretten wird das Passivrauchen anhand veränderter Blutwerte wie erhöhter Granulozyten, Leukozyten und Lymphozyten nachgewiesen. Fazit der Forscher ist, dass bei den Versuchsreihen und Blutuntersuchungen in Verbindung mit der E-Zigarette keinerlei negative Veränderungen festgestellt werden konnten.

Auch diese Studie spricht somit positiv für die E-Zigarette.

Ähnlich auch die Aussage eines Forschungsteams in Neuseeland [3]: den sehr geringen Anteilen an Nikotin und vor allem der Tatsache, dass keine Verbrennung bei der E-Zigarette stattfindet, ist es geschuldet, dass das Risiko für Passivraucher gleich null ist. Es gibt also durchaus aussagekräftige Studien, die in auffälliger Weise alle zu demselben Ergebnis kommen, ohne dabei auch nur geringe Abweichungen zu zeigen. Sogar extrem raucherfeindlich eingestellte Nichtrauchervereinigungen aus den USA stehen der E-Zigarette positiv gegenüber und befürworten ein Verbot wie bei herkömmlichen Zigaretten nicht. Das Problem wird sich bei Behörden wohl weniger durch die vorhandenen, klaren Fakten regulieren lassen, vielmehr entsteht der Eindruck einer Voreingenommenheit. Das ist nicht verwunderlich, schwingt doch das Wort "Zigarette" mit.


[1] http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2012/17/e_zigaretten_koennen_auch_zu_gesundheitlichen_gefahren_fuer_passivraucher_fuehren-129587.html
[2] http://dx.doi.org/10.1016/j.fct.2012.07.025
[3] http://www.healthnz.co.nz/RuyanCartridgeReport21-Oct-08.pdf
[4] http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/75811/1/FCTC_COP5_13-en.pdf
[5] http://clearstream.flavourart.it/site/wp-content/uploads/2012/09/CSA_ItaEng.pdf
[6] http://informahealthcare.com/doi/abs/10.3109/08958378.2012.724728

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