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Hilfe für an Leukämie erkrankte Ilayda geht weiter

10.12.201216:20 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Hilfe für an Leukämie erkrankte Ilayda geht weiter
Servet Tazegül, Teakwondo-Olympiasieger, ließ sich bei der Stefan-Morsch-Stiftung typisieren.
Servet Tazegül, Teakwondo-Olympiasieger, ließ sich bei der Stefan-Morsch-Stiftung typisieren.

(openPR) „Tuttlingen für Ilayda“, „Lauchringen für Ilayda“ und jetzt „Nürnberg für Ilayda“ – im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung kennt jeder den Namen des kleinen Mädchens aus Singen am Bodensee, das an Blutkrebs erkrankt ist. Fast 5800 Blutproben sind allein bei diesen drei Typisierungsaktionen in den vergangenen Wochen nach Birkenfeld in Rheinland-Pfalz gebracht worden. Sieben Milliliter Blut enthält jede dieser Blutproben. Und jede der Blutproben könnte für einen Menschen, der an Leukämie erkrankt ist, die Hoffnung auf eine Lebensrettende Stammzelltransplantation bedeuten. Jetzt wird in der Stiftung mit Hochdruck daran gearbeitet, diese Blutproben zu analysieren. Denn schon am kommenden Wochenende erwartet man die Blutproben der nächsten Typisierungsaktionen in Stuttgart und Freiburg.


„Mit einer solchen Resonanz haben wir in einer Stadt wie Nürnberg nicht gerechnet“, erklärt Emil Morsch, Gründer der Stefan-Morsch-Stiftung. 1793 Menschen aus Nürnberg und Umgebung – darunter auch der Weltmeister und Olympiasieger im Taekwondo Tazegul Servet - sind in die Grund- und Mittelschule „Insel Schütt“ gekommen, um sich typisieren zu lassen. Dafür haben die Organisationsteams in den verschiedensten Städten in den vergangenen Wochen hart gearbeitet: Sie haben Helfer gesucht, Flyer und Plakate gedruckt, Kuchen und Plätzchen gebacken und verkauft, Tausende von Telefonaten geführt, Spendendosen aufgestellt, Info-Stände organisiert, Aufrufe über die Medien, in Sporthallen und Stadien gemacht und ein Helferteam zusammengeschweißt. Ihr Ziel: Wir schreiben es an jede Wand, neue Stammzellspender braucht das Land!
Der Hintergrund ist ernst: Es werden Lebensretter gesucht. Ilayda ist sechs Jahre alt. Ilayda hat Blutkrebs. Seit Monaten tun ihre Eltern, Verwandte, Freunde, aber auch wildfremde Menschen alles dafür, um Ilayda eine Zukunft zu schenken. Denn Ilayda braucht wahrscheinlich – wie viele andere Leukämiepatienten – eine Stammzelltransplantation. Denn oft reicht die Behandlung mit einer Chemotherapie oder Bestrahlung nicht aus. Dann ist die Übertragung gesunder Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Leben. Eine solche Transplantation ist aber nur möglich, wenn sich ein passender Stammzell- bzw. Knochenmarkspender zur Verfügung stellt. In Nürnberg standen die Menschen Schlange, um einen Fingerhut voll Blut abzugeben. Aus diesen Blutproben werden die Gewebemerkmale bestimmt und bei der Spenderdatei gespeichert. Von dort werden sie anonym dem Zentralregister in Ulm (ZKRD) übermittelt, wo sie mit denen der Patienten weltweit verglichen werden können. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich somit die Chance, dass einem leukämiekranken Patienten wie Ilayda das Leben gerettet werden kann.
Der Aufruf für Ilayda kommt also allen Leukämie- und Tumorkranken zu Gute, denn die Stefan-Morsch-Stiftung ist Teil eines Netzwerkes, das Menschen mit Leukämie weltweit hilft. Am kommenden Sonntag, 16. Dezember, werden in Stuttgart und Freiburg weitere Typisierungsaktionen stattfinden. In Stuttgart sind Comedian Kaya Yanar und Tülay Schmid, Frau des baden-württembergischen Finanzministers, die Schirmherrn des Aufrufs. Comedian Bülent Ceylan hat sich ebenfalls für Ilayda stark gemacht. Auch in Freiburg ist die Zahl der Unterstützer groß: Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, unterstützt den Aufruf "Freiburg für Ilayda". Ebenso hat der SC Freiburg, der im Stadion für die Registrierung als Stammzellspender wirbt, die Schirmherrschaft übernommen.
„Typisierung“ lautet der Fachbegriff für die Aufnahme in die Stammzellspenderdatei: Prinzipiell kann sich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 50 Jahren kostenlos registrieren lassen. Jedoch werden Frauen, die mehr als zwei Schwangerschaften (auch Fehlgeburten zählen dazu) hatten, nicht in die Datei der Stefan-Morsch-Stiftung aufgenommen – außer sie möchten die Kosten für die Typisierung selbst tragen. Der Grund: Im Rahmen von Schwangerschaften können Antikörper gebildet werden, die nach heutigem Kenntnisstand den Transplantationserfolg gefährden können. Die statistischen Auswertungen der Stefan-Morsch-Stiftung belegen, dass die Transplantationszentren diese Frauen nicht als Spender anfordern, sofern ein anderer Spender zur Verfügung steht. Im November 2012 wurden bei der Datei der Stefan-Morsch-Stiftung 53 Spender angefragt, davon 5 Frauen - nur zwei davon mit Schwangerschaften. „Möchte jemand trotz dieser sehr geringen Wahrscheinlichkeit als Spender in Betracht zu kommen, in die Spenderdatei aufgenommen werden, können wir dies gerne tun, wenn Sie die Kosten für die Typisierung von 50 Euro selbst tragen“, so die Stiftung.
Denn die Transplanteure in den Kliniken wissen: Eine Knochenmark- bzw. Stammzelltransplantation bedeutet für viele Patienten mit Leukämien die einzige Chance einer Heilung. Dennoch ist diese Therapie wegen der möglichen Abstoßungsreaktionen (Graft-versus-Host-Disease (GvHD)) mit teilweise erheblichen Risiken und Komplikationen verbunden. Diese Risiken verstärken sich durch die Antikörper, die eine Frau bei der Schwangerschaft bildet. Bei der Abstoßungsreaktion richtet sich das transplantierte Immunsystem des Spenders gegen Organe des Empfängers. Als typische Folge sterben Zellen der Leber und des Darmtraktes ab, so dass es schließlich zu einem kompletten Organversagen kommen kann.
Die Stefan-Morsch-Stiftung nimmt jeden gesunden Spender und Spenderin in die Datei auf: „Sie könnten aber – falls Sie von einer der Ausschlusskriterien betroffen sind - diesen Betrag spenden und damit die Kosten für die Typisierung eines jüngeren, gesunden Menschen decken. Wir müssen als gemeinnützige Stiftung verantwortungsvoll mit den uns anvertrauten Spendengeldern umgehen. Typisierungen von Menschen, die nahezu keine Chance haben, Spender zu werden, kosten Geld, das wir als Stiftung sinnvoller einsetzen möchten. Denn die Laborkosten von mindestens 50 Euro pro Blutprobe werden von der Stiftung getragen. Dafür werden die Spendengelder verwendet, da die Krankenkassen diese Kosten nicht tragen.“

Wann und wo kann ich Stammzellspender werden?
Sonntag, 16. Dezember, 12 Uhr bis 17 Uhr, Universität Stuttgart, Cafeteria K1, Kepplerstrasse 11, Stuttgart
Sonntag, 16. Dezember, 12 Uhr bis 18 Uhr, Tuniberghaus Tiengen, Im Maierbühl 2, 79112 Freiburg-Tiengen
Die aktuellen Termine der Stefan-Morsch-Stiftung stehen auf unserer Homepage (www.stefan-morsch-Stiftung.de). Zudem gibt es die Möglichkeit, sich über die Startseite auch Online registrieren zu lassen. Dort kann man die Einverständniserklärung ausfüllen und sich ein Entnahmeset zuschicken lassen. In dem Päckchen ist das entsprechende Material, um sich bei seinem Hausarzt eine Blutprobe entnehmen zu lassen. Dieses Päckchen kann man dann an die Stefan-Morsch-Stiftung zurücksenden.

Video:
Die Stefan-Morsch-Stiftung stellt sich vor

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