(openPR) Wenn die Küchenschränke zu hoch montiert sind oder die Arbeitsplatte zu niedrig, wirft selbst der begeistertste Hobbykoch schnell das Handtuch. Deshalb sollte man beim Küchenkauf auf die Ergonomie der Einrichtung achten, erklärt das Immobilienportal immowelt.de.
Nürnberg, 06. Dezember 2012. Wenn es im Rücken zwickt, macht auch das Kochen keinen Spaß mehr. Und das passiert schneller als gedacht: Wer sich zum Beispiel beim Kartoffelschälen längere Zeit auch nur leicht nach vorne beugt, belastet seine Bandscheiben bereits erheblich und riskiert langfristig Schäden und Muskelverspannungen, erklärt das Immobilienportal immowelt.de. Deshalb ist es bei der Küchenplanung wichtig, auf die richtige Höhe von Schränken, Elektrogeräten, Spüle und Arbeitsplatte zu achten.
Unterschränke in zwei Varianten
Die Arbeitshöhe sollte immer auf die Größe der Person abgestimmt sein, die hauptsächlich in der Küche arbeitet. Die meisten Küchenhersteller bieten Unterschränke in zwei Basishöhen an: 83 bis 91 Zentimeter und 92 bis 110 Zentimeter. Die erste Variante ist nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen lediglich für Personen bis zu einer Körpergröße von 160 Zentimetern geeignet. Ab einer Größe von 165 Zentimetern empfehlen Ergonomie-Experten eine Unterschrankhöhe von mindestens 93 Zentimetern. Arbeiten unterschiedlich große Personen in der Küche, machen höhenverstellbare Elemente Sinn. Hängeschränke, Spülen, Kochfelder oder Arbeitsplatten werden dafür auf Hubvorrichtungen montiert und lassen sich so per Knopfdruck bewegen. So viel Flexibilität hat jedoch auch ihren Preis und erhöht den finanziellen Aufwand für eine neue Kücheneinrichtung erheblich.
Ausziehbar statt starr
Ohne Hubvorrichtung sollten Hängeschränke immer so montiert werden, dass man sie ohne große Anstrengung erreichen kann. Aus ergonomischer Sicht verzichtet man besser sowohl in Hänge- als auch in Unterschränken auf starre Einlegeböden. Drehbare und ausziehbare Elemente sowie Körbe und Drahtgitterfächer ermöglichen hingegen optimalen Zugriff auf Töpfe oder Pfannen. Viel Stauraum und eine gute Übersicht bietet beispielsweise auch ein leichtgängiger Apothekerschrank.
Elektrogeräte in Sicht- und Greifhöhe
Auch die Einbauhöhe von Spüle und Elektrogeräten sollte wohl überlegt sein. Immowelt.de empfiehlt, Backofen, Mikrowellengerät und Dampfgarer in Sicht- und Greifhöhe anzubringen. Außerdem sollte die Spüle immer rund 15 Zentmeter höher liegen als die normalen Unterschränke. Das Kochfeld liegt in einer ergonomisch optimierten Küche hingegen einige Zentimeter unterhalb der übrigen Arbeitsfläche. Als Faustregel gilt: Die Topfoberkante sollte ungefähr auf Höhe der Arbeitsplatte sein. Auch die Geschirrspülmaschine sollte hochgesetzt werden. So lassen sich Töpfe und Geschirr rücken- und gelenkschonend ein- und ausräumen.
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