(openPR) Das neueste Tutorial zeigt, worauf es bei der Greenscreen-Technik ankommt und gibt wertvolle Tipps für bessere Ergebnisse
NEW YORK, 06. November 2012 – Everyone can be creative – unter diesem Motto will Vimeo mit den kostenlosen Tutorials der Vimeo Video School Einsteigern und Fortgeschrittenen die Freude am Gestalten eigener Videos näherbringen. Von Anfängertipps wie den ersten Schritten zum Filmen mit der eigenen Handy-Kamera bis hin zu Special-Effects für erfahrene Video-Künstler, zeigt die Video School anschauliche Wege, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.
„Vimeo ist die Heimat für qualitativ hochwertige Videos und alle, die sie lieben. Wir sind überzeugt, dass jeder kreativ sein kann – mit der Vimeo Video School wollen wir helfen, die eigene Kreativität zu entdecken und in tolle Videos umzusetzen. Wir möchten zeigen, dass man auch mit einfachen Mitteln hochwertige Filme schaffen kann“, sagt Blake Whitman von Vimeo.
Den DeLorean Zurück in die Zukunft schicken oder einen T-Rex in den eigenen Film einbauen? Das neueste Vimeo Tutorial beleuchtet die Greenscreen-Technik: ein einfaches aber wesentliches Werkzeug für Filmemacher. Mit seiner Hilfe lassen sich Schauspieler oder Objekte in jede beliebige Kulisse einfügen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – nicht nur für Profis sondern auch für den ambitionierten Hobby-Filmer. Wie dies funktioniert zeigt Vimeo jetzt im neuesten Step-by-Step Video-Handbuch:
Den Greenscreen einrichten
Eine häufige Frage ist: Muss der Greenscreen grün sein? Die Antwort ist: Nein – blau funktioniert auch. Beide Farbtöne unterscheiden sich am meisten von allen möglichen Schattierungen der menschlichen Hautfarbe. Und das ist wichtig für die Differenzierung zwischen Hintergrund und dem gefilmten Objekt, was schließlich die Nachbearbeitung, den Austausch der Kulisse, erst möglich macht.
Nachdem der Greenscreen aufgebaut ist, muss die Szene ausgeleuchtet werden. Das Licht muss unbedingt gleichmäßig sein und darf keine Schatten oder Hotspots auf den Greenscreen werfen, denn dies ist in der Nachbearbeitung für die Software sehr schwierig auszumerzen.
• Es empfiehlt sich, Softbox Strahler zu nutzen, die den Greenscreen in sehr gleichmäßiges Licht tauchen.
• Eine Hintergrundbeleuchtung für das zu filmende Objekt sorgt für eine Trennung von Objekt und Greenscreen, der sich dann in der Nachbearbeitung besser entfernen lässt.
• Um Schatten zu vermeiden sollten Schauspieler oder Objekte ungefähr 2,5 Meter vom Greenscreen entfernt stehen.
• Beim Aufhängen des Screens dürfen keine Falten entstehen; eine gute Idee ist es, die Leinwand ein wenig aufzurollen, dann fällt sie gleichmäßiger als wenn man sie an den Ecken aufhängt und sie durchhängen kann.
• Die Action einrahmen: Die Bewegungen der Schauspieler müssen vor dem Greenscreen bleiben und dürfen niemals aus dem “grünen Bereich” gelangen. Dies gilt es bei der Aufnahme zu überprüfen.
Die Magie wirken lassen: das Bearbeiten des Greenscreen Films
Sehr wichtig ist die richtige Software. Für das Keying, also die Entfernung des Hintergrunds in der Nachbearbeitung, empfiehlt sich das Plugin KEYLIGHT, denn es ist leicht zu bedienen und für die meisten gängigen Bearbeitungsprogramme verfügbar. KEYLIGHT entfernt also die gewählte Farbe, den grünen Screen, aus dem Bild. Gleichzeitig kann es etwaige Ausstrahlungen der Farbe auf dem eigentlichen Filmobjekt unterdrücken.
• Zur Überprüfung des Ergebnisses eignet sich der Screen-Matte Modus, denn so ist am deutlichsten sichtbar, ob der Hintergrund sauber aus dem Bild entfernt wurde und ebenso, ob Bildanteile des eigentlichen Objektes mit entfernt wurden. Die Feineinstellung erfolgt über die Einstellungen für Anwendungsstärke (Screengain) sowie die Clip Black- und Clip White-Settings. Durch Spielen mit diesen drei Werten und der Überprüfung im Screen-Matte Modus werden kleine Fehler leicht behoben. Ziel ist es, dass der Hintergrund durchgängig in Schwarz und das Filmobjekt über den ganzen Clip hinweg in Weiß angezeigt werden.
• Als Faustregel gilt: Alles, was schwarz ist, ist im Hintergrund; alles, was weiß ist, ist im Vordergrund und alles, was grau ist, ist halbtransparent und führt zu Bildfehlern – die man am besten loswird. Screengain ist eine gute Möglichkeit, diese Graustufen zu entfernen. Durch niedrigeren Screengain erhält man einen klareren Hintergrund.
• Bei der Justierung des Screengains ist allerdings Vorsicht geboten. Durch eine zu niedrige Einstellung könnten statt der halbtransparenten Stellen auch wichtige Bildteile aus dem Filmobjekt selbst entfernt werden.
Weitere Tipps sowie das komplette Tutorial zum Thema Greensreen Basics können unter http://vimeo.com/videoschool/lesson/263/green-screen-basics kostenlos angesehen werden. Mehr spannende Hinweise und Lernvideos finden sich auch unter http://vimeo.com/videoschool.






