(openPR) Nahrungsmittel-Intoleranzen bescheren oft unangenehme Feiertage
Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall gehören zu den häufigsten Symptomen von Nahrungsmittel-Intoleranzen wie Fruktose- oder Laktoseintoleranz. Ausgelöst werden diese Symptome meist von Zuckern in der Nahrung. Für die steigende Anzahl an Betroffenen halten Experten unter anderem den vermehrten Einsatz verschiedener Zuckerarten in der Nahrungsmittelindustrie für verantwortlich. Allein im deutschsprachigen Raum rechnet man aktuell mit etwa 30 Millionen Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranz.
Vor allem in der Weihnachtszeit, wenn vermehrt gebacken und viel Süßes verzehrt wird, steigen daher die Beschwerdefälle an. So kann nach einem Glas Glühwein am Adventmarkt ein Betroffener Bauchkrämpfe, plötzlichen Durchfall und starke Übelkeit bekommen. Die Arbeiterkammer Oberösterreich ((http://www.arbeiterkammer.com/bilder/d184/Punsch_Gluehwein.pdf)) hat auch heuer wieder Glühweine getestet und fand erschreckende Zuckergehalte von 3 bis 7 Stück Würfelzucker pro Tasse. Alternativen für Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen gibt es auf Adventmärkten nicht. Auch Punsch ist meist mit Fruchtsäften zubereitet und somit bei Fruktoseintoleranz nicht geeignet.
Österreich ist Vorreiter bei Nahrungsmittel-Intoleranzen
Wer die Diagnose Nahrungsmittel-Intoleranz bekommt, ist nicht zwangsläufig zum lebenslangen Fasten und einer geschmacklosen Diät ohne süße Versuchung verurteilt, denn zwei österreichische Internetprojekte bieten Betroffenen entsprechend Rat und Rezepte. Das Portal für Nahrungsmittel-Intoleranz (www.nahrungsmittel-intoleranz.com) hat neben qualitativ hochwertige Informationen über Nahrungsmittel-Intoleranzen, auch eine Social Community, Lebensmittel-Tabellen und viele weitere hilfreiche Features für Betroffene und medizinisches Personal. Die Initiative www.mitohnekochen.com hat sich auf Rezepte für Menschen mit Intoleranzen spezialisiert. Hier können Betroffene Rezepte nach eigenen Verträglichkeiten filtern.
Durch solche Angebote können auch Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen die Weihnachtszeit wieder kulinarisch genießen. Fruktosearmen Glühwein zum Beispiel kann man sich zu Hause selbst machen und ihn in der Thermoskanne mit auf den Adventmarkt nehmen. Ideal dafür geeignet sind die Weine des Weinguts Weiss in Gols (www.weingut-weiss.at). Dieser Betrieb produziert histaminfreien Wein, der mit unter 1 g pro Liter auch sehr geringe Fruktosegehalte aufweist.
Für Betroffene ist Weihnachten ohne Bauchschmerzen dank solcher Projekte wieder möglich!
Rezept fruktosearmer Glühwein
Reicht für 4-5 Tassen
fruktosearm, laktosefrei, glutenfrei, sorbitfrei
750 ml trockener Rotwein (Bsp: Zweigelt)
6 Teelöffel Gewürznelken
3 Stangen Zimt
1 Stück Sternanis
Daumen großes Stück Ingwer
2 Bio-Zitronen (Schale zum Verzehr geeignet)
10 Teelöffel Traubenzucker
Optional: Stevia-Tabs (Auf Zutatenliste achten!) und Rum
Wein in großen Topf geben. Ingwer schälen und in 4 Stücke schneiden. Zitronen-Zesten reiben. Alle Zutaten (außer Stevia) zum Wein geben und gut umrühren. Topf zugedeckt langsam erwärmen und vor dem ersten Aufwallen vom Herd nehmen. Zugedeckt etwa 20 Minuten stehen lassen. Nochmals erhitzen, Stevia-Tabs dazugeben, warten bis sich diese aufgelöst haben und Glühwein durch ein Sieb in Gläser abfüllen. Wer „Glühwein mit Schuss“ will, kann noch wenig (1cl) Rum ins Glas dazugeben.
Bilder in Druckqualität (Hoch- und Querformat):
www.nahrungsmittel-intoleranz.com/pressezone
Rezept darf honorarfrei abgedruckt werden; Rezept- und Bildnachweis:
www.nahrungsmittel-intoleranz.com











