(openPR) Salzburg (29. November 2012) - Die im Mai 2012 neu gegründete Advisory-Boutique MYRA Capital mit Spezialisierung auf prognosefreie und dynamische Asset-Allocation-Modelle ist erfolgreich als Initiator, Strategieentwickler und Namensgeber mit dem ersten flexiblen Türkei Allokationsfonds MYRA Dynamic Turkey Fund (ISIN LU0778826858) gestartet. Mittlerweile liegt auch die Vertriebszulassung für Deutschland und Österreich vor.
Ziel ist es, Anlegern - bei kontrolliertem Risiko - Zugang zu den attraktiven Wachstums-chancen der Türkei zu geben. Mittel- bis langfristig soll mit dem MYRA-Konzept eine aktienähnliche Wertentwicklung mit einem um die Hälfte reduzierten Risiko erreicht werden. Da der türkische Aktienmarkt im Vergleich zu etablierten Aktienmärkten stärker schwankt und abhängiger von Trends ist, eignet sich das dynamische Allokationsmodell für den Aktienmarkt am Bosporus besonders gut.
„Für Aktieninvestments in die Türkei sprechen derzeit insbesondere das Wirtschaftswachstum, die junge Bevölkerung und die sehr soliden Staatsfinanzen“, so Gökhan Kula, der als Managing Partner und CIO von MYRA Capital die Investmentstrategie entwickelte. So stieg 2012 der Index der 100 größten börsennotierten türkischen Unternehmen (ISE 100) auf Euro-Basis per Ultimo Oktober bislang um knapp 48 Prozent. „Dem starken Wachstum der Türkei stehen aber eine vergleichsweise hohe Unsicherheit und große Marktschwankungen gegenüber“, so Türkei-Experte Kula. Allein 2008 hat der türkische Aktienmarkt auf Euro-Basis fast 62 Prozent verloren, um im nächsten Jahr 2009 wieder ca. 98 Prozent zuzulegen. Traditionelle Anlagekonzepte wie statische Buy-and-Hold-Strategien können Kula zufolge in solchen volatilen Kapitalmarktphasen nicht immer den gewünschten Mehrwert bieten: Risiken systematisch zu reduzieren und Gewinnphasen zu nutzen.
MYRA Capital setzt deswegen auf eine prognosefreie und dynamisierte Allokations- und Risikosteuerung. Die Strategie wurde bereits sehr erfolgreich in anderen luxemburger und deutschen Publikumsfonds eingesetzt, die von Kula gesteuert wurden. Investiert wird in die 30 größten börsennotierten türkischen Unternehmen des türkischen Standardaktienindex ISE 30, kombiniert dieses jedoch mit einer flexiblen Steuerung des Investitionsgrades. Bei dieser regelbasierten und prognosefreien Investmentstrategie wird jedes Jahr mit einer Quote von 50 Prozent türkischen Aktien und 50 Prozent Euro-Geldmarkt gestartet. Im laufenden Jahr wird die Aktienquote jeweils prozyklisch angepasst. Die Bandbreite liegt dabei zwischen 0% und 100%. „Mit der flexiblen Investitionsquote umgehen wir in negativen Marktphasen die systembedingten Nachteile reiner Länderfonds“, so Kula. Am Jahresende wird die Quote antizyklisch auf 50 zu 50 gesetzt (Rebalancing). „Mit diesem dynamischen Investmentmodell können wir einerseits unterjährige Trends mitnehmen, durch das regelmäßige Rebalancing andererseits aber Stabilität und Renditepotenziale im Fonds schaffen. In schwachen Aktienjahren werden systematisch Aktien auf tieferem Niveau gekauft und in starken Aktienjahren Gewinne mitgenommen, somit handeln wir mittelfristig antizyklisch“, erläutert Kula.
Intelligente Indexierung durch Gleichgewichtung
Im Rahmen der Fondsstrategie wird auch eine intelligente Indexierung umgesetzt, um Nachteile kapitalisierungsgewichteter Indizes zu vermeiden. „Durch die Gleichgewichtung der investierten Aktientitel können wir langfristig eine weitere Alpha-Quelle im Vergleich zu traditionellen Länderfonds bzw. ETFs erreichen. Zusätzlich kann dadurch eine deutlich ausgewogenere Branchenstruktur umgesetzt werden, um an der breiten Wirtschaftsentwicklung der Türkei zu partizipieren.“ Beispielsweise liegt der Anteil an Bank- und Finanztiteln im ISE 30 Index derzeit bei rund 50%, die sich auch auf die aktuelle Positionierung von Türkei-ETFs aber auch aktiv verwalteten Länderfonds beobachten lässt. Im MYRA Dynamic Turkey Fund ist der Anteil am Bank- und Finanzsektor durch die Gleichgewichtung mehr als halbiert.
Währungssteuerung ermöglicht Anlegern Diversifizierung zum Euro
Eine dritte integrierte Säule des Investmentprozesses ist die dynamische Währungssteuerung, bei dem zwischen der türkischen Lira und Euro umgeschichtet wird. Das Fondsmodell bietet auch eine attraktive Möglichkeit, das Währungs-Exposure aus Sicht eines Euro-Investors sinnvoll und risikokontrolliert zu diversifizieren. „Die türkische Lira hat sich wie andere Schwellenländerwährungen zu einer attraktiven Währungsalternative entwickelt“, so Kula. Aufgrund des Risikos und der Trendintensität des Währungsmarktes empfiehlt sich auch hier eine systematische Steuerung, die im Fonds umgesetzt wird: In Risikophasen wird sowohl die Aktienquote als auch die Lira-Quote reduziert.










