(openPR) 29.11.2012, Gran Canaria. Der 28 jährige Hamburger Timo Peters setzt zur Zeit ein außergewöhnliches Vorhaben in die Tat um: Er trampt per Anhalter über den Atlantik. Vor gut zwei Wochen startete Peters in Malaga/Südspanien und ist mittlerweile auf Gran Canaria angekommen. Wie es jetzt für ihn weitergeht, ist ihm eigentlich egal – Hauptsache, über den großen Teich.
In Gibraltar fand Peters seine erste Mitfahrgelegenheit auf dem Ozean. Dort legte er am 20. November mit der amerikanischen Segelyacht „Mystique“ mit dem Ziel Kanarische Inseln ab. Nach einem fünftägigen Segeltörn landete der gebürtige Ostfriese und jetztige Wahlhamburger zunächst auf Lanzarote, ein weiterer 24-Stunden-Törn brachte ihn auf die Größte der Kanarischen Inseln, Gran Canaria.
Der dortige Yachthafen ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Segler aus aller Welt, die die zurzeit günstigen Bedingungen für eine Atlantiküberquerung nutzen wollen. So startete hier vergangende Woche die „Atlantic Ralley for Cruisers“, ein Segelrennen über den Atlantischen Ozean. Peters, der über seine Abenteuer immer aktuell auf seinem Blog „Bruder Leichtfuss“ (www.bruderleichtfuss.com) berichtet, hofft, auf den Kanarischen Inseln eine weitere Segelyacht zu finden, die ihn über den großen Teich bringt.
Der Abenteurer knüpft dafür nicht nur Kontakte in Hafenkneipen und nutzt die schwarzen Bretter in den Büros der Hafenmeister auf den Kanaren, sondern nutzt auch verschiedene Internetforen und Blogs für seine Suche. Peters ist optimistisch, dass er fündig wird: „Zur Not stelle ich mich einfach auf die Mole und halte den Daumen raus!“. Die meisten Segelyachten nehmen Kurs auf die Karibik, die Kapverdischen Inseln oder auf Südamerika.
Auf den Geschmack gekommen ist der leidenschaftliche Tramper vor etwa anderthalb Jahren, als er auf während einer „klassischen“ Reise per Anhalter auf eine Segelyacht stieß, die ihn von Portugal durch die Straße von Gibraltar bis nach Marokko und über das Mittelmeer wieder nach Spanien brachte. „Beim Segeln ist man ganz nah an der Natur und so langsam unterwegs, dass man Entfernungen noch richtig spürt – im Gegensatz zum Flugzeug“.











