(openPR) Mit dem Center of Excellence for Biosensors, Instrumentation and Process Control (COBIK) geht das zweite Unternehmen aus Slowenien eine Partnerschaft mit dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) ein. Die neue Kooperation soll der Forschung und dem Wissenstransfer in beiden Unternehmen zugute kommen. Das erste gemeinsame Projekt ist ein hoch spezialisierter, mehrtägiger Workshop über Aufarbeitungstechnologien für Biomoleküle und Nanopartikel im April 2013.
Die derzeit in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie verwendeten Produktionsmethoden sind meistens weder umweltfreundlich noch ressourcenschonend. Das Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) und forscht an Möglichkeiten, diese alten Verfahren durch neue zu ersetzen. Das Ziel sind saubere und ökonomischere Prozesse nach dem Vorbild der Natur. Ab sofort verstärkt die strategische Partnerschaft zwischen acib und dem Slovenian Center of Excellence for Biosensors, Instrumentation and Process Control (COBIK) diese im acib schon mehrfach erfolgreich umgesetzte Vision.
Beide Partner wollen neue, umweltfreundlichere und gleichzeitig wirtschaftlichere biotechnologische Verfahren in der industriellen Produktion etablieren, erklären Prof. Dr. Alois Jungbauer (acib, Universität für Bodenkultur Wien) und Prof. Dr. Aleš Podgornik (COBIK). Der Schwerpunkt der Kooperation liegt vorderhand auf dem Stärken der slowenischen und österreichischen Biotechnologie am internationalen Markt. „Wir denken zum Beispiel an gemeinsame Projekte, die von der EU ge-fördert werden können“, sagt Prof. Dr. Anton Glieder, wissenschaftlicher Geschäftsführer des acib.
Ein weiterer Schwerpunkt wird das Anwenden des Expertenwissens beim acib und bei COBIK in der Aus- und Weiterbildung für WissenschafterInnen – ein Angebot, dass nicht nur den acib-Standorten Graz, Innsbruck und Wien beziehungsweise jenen von COBIK in Solkan, Nova Gorica, Ajdovscina und Ljubljana zugute kommen soll. Rebeka Koncilja, COE von COBIK, betont die Wichtigkeit von effizienten Partnerschaften, welche vorhandenes Exper-tenwissen und die eigenen Möglichkeiten aufwerten: „Für COBIK bringt die Zusammenarbeit internationale Anerkennung, die Möglichkeit einfacherer Zusammenarbeit mit Biotechnologieunternehmen und -forschungszentren im deutschen Sprachraum und die Möglichkeit, sich gemeinsam stärker um internationale Förderprogramme bemühen zu können.“
Das erste gemeinsame Projekt ist ein „Biodownstream Technology Course”. Der mehrtägige Workshop wird von 15. bis 19. April 2013 in der Marine Biology Station in der hübschen slowenischen Hafenstadt Piran stattfinden. Der Kurs richtet sich an IndustriemitarbeiterInnen aus dem Bereich des Up- und Downstream Processing, an WissenschafterInnen, die vor neuen Herausforderungen in Sachen Reinigung von Nukleinsäuren, Proteinen, Viren oder Viruspartikeln stehen oder an StudentInnen und PostDocs, die ihr theoretisches und praktisches Wissen über moderne Aufarbeitungstechnologien erweitern wollen. Mehr Information zum Kurs für maximal 20 Teilnehmende und zur Anmeldung gibt es unter http://goo.gl/7bMQl or http://btc.lba-bio.com.













