openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Biotechnologie vereint Österreich und Slowenien

28.11.201218:40 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Biotechnologie vereint Österreich und Slowenien
Freude über den Vertrag zwischen acib und COBIC
Freude über den Vertrag zwischen acib und COBIC

(openPR) Mit dem Center of Excellence for Biosensors, Instrumentation and Process Control (COBIK) geht das zweite Unternehmen aus Slowenien eine Partnerschaft mit dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) ein. Die neue Kooperation soll der Forschung und dem Wissenstransfer in beiden Unternehmen zugute kommen. Das erste gemeinsame Projekt ist ein hoch spezialisierter, mehrtägiger Workshop über Aufarbeitungstechnologien für Biomoleküle und Nanopartikel im April 2013.



Die derzeit in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie verwendeten Produktionsmethoden sind meistens weder umweltfreundlich noch ressourcenschonend. Das Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) und forscht an Möglichkeiten, diese alten Verfahren durch neue zu ersetzen. Das Ziel sind saubere und ökonomischere Prozesse nach dem Vorbild der Natur. Ab sofort verstärkt die strategische Partnerschaft zwischen acib und dem Slovenian Center of Excellence for Biosensors, Instrumentation and Process Control (COBIK) diese im acib schon mehrfach erfolgreich umgesetzte Vision.

Beide Partner wollen neue, umweltfreundlichere und gleichzeitig wirtschaftlichere biotechnologische Verfahren in der industriellen Produktion etablieren, erklären Prof. Dr. Alois Jungbauer (acib, Universität für Bodenkultur Wien) und Prof. Dr. Aleš Podgornik (COBIK). Der Schwerpunkt der Kooperation liegt vorderhand auf dem Stärken der slowenischen und österreichischen Biotechnologie am internationalen Markt. „Wir denken zum Beispiel an gemeinsame Projekte, die von der EU ge-fördert werden können“, sagt Prof. Dr. Anton Glieder, wissenschaftlicher Geschäftsführer des acib.

Ein weiterer Schwerpunkt wird das Anwenden des Expertenwissens beim acib und bei COBIK in der Aus- und Weiterbildung für WissenschafterInnen – ein Angebot, dass nicht nur den acib-Standorten Graz, Innsbruck und Wien beziehungsweise jenen von COBIK in Solkan, Nova Gorica, Ajdovscina und Ljubljana zugute kommen soll. Rebeka Koncilja, COE von COBIK, betont die Wichtigkeit von effizienten Partnerschaften, welche vorhandenes Exper-tenwissen und die eigenen Möglichkeiten aufwerten: „Für COBIK bringt die Zusammenarbeit internationale Anerkennung, die Möglichkeit einfacherer Zusammenarbeit mit Biotechnologieunternehmen und -forschungszentren im deutschen Sprachraum und die Möglichkeit, sich gemeinsam stärker um internationale Förderprogramme bemühen zu können.“

Das erste gemeinsame Projekt ist ein „Biodownstream Technology Course”. Der mehrtägige Workshop wird von 15. bis 19. April 2013 in der Marine Biology Station in der hübschen slowenischen Hafenstadt Piran stattfinden. Der Kurs richtet sich an IndustriemitarbeiterInnen aus dem Bereich des Up- und Downstream Processing, an WissenschafterInnen, die vor neuen Herausforderungen in Sachen Reinigung von Nukleinsäuren, Proteinen, Viren oder Viruspartikeln stehen oder an StudentInnen und PostDocs, die ihr theoretisches und praktisches Wissen über moderne Aufarbeitungstechnologien erweitern wollen. Mehr Information zum Kurs für maximal 20 Teilnehmende und zur Anmeldung gibt es unter http://goo.gl/7bMQl or http://btc.lba-bio.com.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 682732
 1056

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Biotechnologie vereint Österreich und Slowenien“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von acib GmbH

Bild: Viren im Dienst der Gesundheit – LKW im MikrobereichBild: Viren im Dienst der Gesundheit – LKW im Mikrobereich
Viren im Dienst der Gesundheit – LKW im Mikrobereich
Das an sich harmlose Enzym „Npro“ spielt beim Angriff des Schweinepest-Virus eine Hauptrolle. Gleichzeitig lässt sich das Enzym perfekt für neue Herstellverfahren von medizinischen Wirkstoffen einsetzen. Die acib-Forschung hat seine Geheimnisse gelüftet und eröffnet damit nicht nur neue Möglichkeiten zum Bekämpfen des Virus, sondern auch für das Herstellen von Protein-Medikamenten. Die von Viren übertragene Schweinepest gehört zu den gefährlichsten Tierseuchen weltweit und war bisher schwer kontrollierbar. Wie man aus harmlosen Teilen des ge…
Bild: Enzyme gegen Pilzgifte im TierfutterBild: Enzyme gegen Pilzgifte im Tierfutter
Enzyme gegen Pilzgifte im Tierfutter
Pilzgifte in Tierfutter sorgen derzeit für Aufregung im Lebensmittelbereich. Extrem giftige Mykotoxine auf Futtergetreide müsste es aber nicht geben. ForscherInnen der niederösterreichischen Firma BIOMIN und des Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) haben eine Methode entwickelt, Enzyme großtechnisch herzustellen, welche Pilzgifte enzymatisch abbauen können. Damit wird das Futter ungefährlich – und unsere Nahrungsmittel ebenso. Die natürlichen, häufig vorkommenden Pilzgifte in Getreidesorten wie Mais, Roggen, Weizen oder Gerste r…

Das könnte Sie auch interessieren:

Eurostars geht in die zweite Runde - Förderung von Produkt- und Verfahrensentwicklung mit europäischen Partnern
Eurostars geht in die zweite Runde - Förderung von Produkt- und Verfahrensentwicklung mit europäischen Partnern
… Projektabrechnung. Gefördert werden marktorientierte Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsentwicklungen aus allen Branchen, vorrangig jedoch in den Bereichen Informationstechnik und Telekommunikation, Materialforschung, Biotechnologie, Transport/Logistik, Umwelt- und Energietechnik. Ein typisches Projekt hat ein Volumen von etwa 1,5 Mio. €, dauert maximal drei …
Bild: Möbelkaufhaus MömaX eröffnet erste Filiale in SlowenienBild: Möbelkaufhaus MömaX eröffnet erste Filiale in Slowenien
Möbelkaufhaus MömaX eröffnet erste Filiale in Slowenien
Die österreichische MömaX-Gruppe erweitert Filialnetz in Richtung Süden Expansion beim österreichischen Möbel-Unternehmen MömaX (moemax.at): Das Möbelkaufhaus erschließt mit der Filiale in Velenje (Slowenien) neues Filialgebiet. Zu den bereits erfolgreichen MömaX Filialen in Österreich und Deutschland, kommt nun das erste MömaX Einrichtungshaus in Slowenien …
Welz Slowenien feiert 15-Jahres-Jubiläum
Welz Slowenien feiert 15-Jahres-Jubiläum
… an ihre wichtigsten Beschaffungs- und Absatzmärkte“, erklärt Geschäftsführer Martin Majcen und verweist auf die Haupthandelspartner Sloweniens - nämlich Deutschland, Italien und Österreich und auf die rasante wirtschaftliche Entwicklung Sloweniens. Seit Jahren weist Slowenien ein ungebrochenes Wirtschaftswachstum auf. Für 2007 erwartet das Slowenische …
Michael Oehme erklärt, warum der Europäische Gerichtshof Ausnahmen vom EU-Asylrecht ablehnt
Michael Oehme erklärt, warum der Europäische Gerichtshof Ausnahmen vom EU-Asylrecht ablehnt
… großer Zahl überschritten hätten. „Die Problematik besteht darin, dass Kroatien die Flüchtlinge aus humanitären Gründen hat durchreisen lassen, beispielsweise nach Slowenien oder Österreich“, so Michael Oehme weiter. „So kam es also zum illegalen Grenzübertritt nach der Dublin-III-Verordnung“. Diese besagt, dass der EU-Mitgliedstaat für das Asylverfahren …
„What’s new in European literature“ Europäisches HALMA-Literaturfestival in Slowenien - 16. – 20. 9. 2009
„What’s new in European literature“ Europäisches HALMA-Literaturfestival in Slowenien - 16. – 20. 9. 2009
… (Frankreich), Joe Dunthorne (UK/Wales), Robert Titan Felix (Slowenien), Georgi Grozdev (Bulgarien), Felicitas Hoppe (Deutschland), Aleksandra Kardum (Kroatien), Anna Kim (Österreich), Miha Mazzini (Slowenien), Jens Petersen (Deutschland), Goran Samardžic (Bosnien), Damijan Šinigoj (Slowenien), Barica Smole (Slowenien), Marcell Szabó (Ungarn), Suzana …
Ski- und Winterreisen-Katalog mit kostenlosen Extras
Ski- und Winterreisen-Katalog mit kostenlosen Extras
Der Katalog für Österreich, Italien und Slowenien lockt mit Gratis-Leistungen wie Skipässen und Leihski. Sparpotenzial bieten zudem Kinderermäßigungen von bis zu 100 Prozent und Frühbucherrabatte. München, 14. Oktober 2009 – Mit der Premiere des Österreich-Katalogs im Sommer 2009 hatte FTI auf den Trend „Urlaub mit Eigenanreise“ gesetzt. Und das mit …
Bild: MYDATA Royonic baut Vertrieb ausBild: MYDATA Royonic baut Vertrieb aus
MYDATA Royonic baut Vertrieb aus
Höhenkirchen, 27.09.2012 – Mit sofortiger Wirkung wurde Marko Andrejka zum Vertriebsleiter für die Vertriebsgebiete Bayern, Österreich und Slowenien berufen. In dieser Funktion zeichnet er für das Produktmanagement, die Projektleitung und die Applikation des gesamten MYDATA-Portfolios verantwortlich. Seit 1999 im Unternehmen, bekleidete er verschiedene …
Bild: Neue Förderung für Bioproduktion mit MikroorganismenBild: Neue Förderung für Bioproduktion mit Mikroorganismen
Neue Förderung für Bioproduktion mit Mikroorganismen
Centrum für Biotechnologie wirbt internationale Verbundprojekte ein Bakterien und Mikroalgen als alternative und nachhaltige Produzenten von Wertstoffen nutzen: Daran forschen die Biologen Professor Dr. Olaf Kruse und Professor Dr. Volker F. Wendisch mit ihren Arbeitsgruppen am Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) und der Fakultät für Biologie der Universität …
Bild: Die Chancen liegen im SüdostenBild: Die Chancen liegen im Südosten
Die Chancen liegen im Südosten
… dominiert. Forschungsaktivitäten in Südost-Europa Sowohl Slowenien als auch Kroatien investieren in den letzten Jahren überproportional viel in die Forschungsfelder Neurobiologie, Onkologie, Biotechnologie und Pharmazeutische Verfahren. Die Ausgangsbasis für den Cluster ist nicht schlecht, gibt es doch z.B. mit der „Medical Research Initiative South …
Bild: KMU-Förderung für Produkt- und Verfahrensentwicklung mit europäischen PartnernBild: KMU-Förderung für Produkt- und Verfahrensentwicklung mit europäischen Partnern
KMU-Förderung für Produkt- und Verfahrensentwicklung mit europäischen Partnern
… Gefördert werden marktorientierte Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsentwicklungen aus allen Branchen, unter anderen in den Bereichen Informationstechnik und Telekommunikation, Materialforschung, Biotechnologie, Transport/Logistik, Umwelt- und Energietechnik. Ein typisches Projekt hat ein Volumen von etwa 1,5 Mio. Euro, dauert maximal drei Jahre …
Sie lesen gerade: Biotechnologie vereint Österreich und Slowenien