(openPR) Inspiriert von dem New Yorker Fotografen Leland Bobbé, realisierte Demir K. ein ganz besonderes Projekt
Frankfurt - Für den internationalen Visagisten Edwin Kaufmann war es eine freudige Herausforderung das Foto "Yin & Yang" nach einer Idee von Demir zu realisieren. Er hat es gerne getan und sich dafür Fabian Aurel Hild als Photographen ausgesucht. Die beiden bildeten das perfekte Team um Demir und investierten einen Tag intensive Arbeit in das Projekt. Demir musste Geduld mitbringen, denn allein für das aufwändige Make Up nahm sich Edwin fast 5 Stunden Zeit. "Durch die stark wirkende Kombination von Haar und Make-up, konnte sich Demir komplett verwandeln und seine weibliche Seite finden, dabei aber gleichzeitig die männliche Seite behalten. Vor allem, wenn intensive Schminke zum Einsatz kommt, wirkt die Verwandlung vollkommen", so Edwin Kaufmann.
Inspiriert wurde Demir K. zu diesem Foto über das Internet und besonders durch die aufsehenerregenden Arbeiten des New Yorker Photographen Leland Bobbé. Der hatte 2011 im New Yorker Sexmuseum im Rahmen einer ausgestellten Porträtserie eine Reihe Neo-Burlesque-Künstler fotografiert. Einer der Künstler postete auf Facebook ein Foto, das ihn halb als Mann, halb als Frau gekleidet zeigte. Bobbé war begeistert und lud ihn in sein Studio ein. Später hat er dann auf einer Party eine Drag-Queen getroffen und sie gefragt, ob sie nicht Lust auf sein Fotoprojekt hat. Er probierte erneut das Konzept der Halbierung in eine männliche und eine weibliche Seite - diesmal allerdings konzentrierte er sich nicht auf die Kleidung, sondern machte Nahaufnahmen, bei denen Haare und Make-up im Vordergrund standen. Mit diesen ersten Aufnahmen war der Grundstein für die Half-Drag-Serie gelegt.
Demir zeigt auf dem Foto sehr deutlich seine männliche Seite. Sie ist fast ungeschminkt, erkennbar und auch angreifbar. Bei genauerem Hinsehen wirkt die männliche Gesichtshälfte sogar etwas verletzlich, vor allem im Vergleich zur perfekten Optik der Frau. Jede Seite erscheint angesichts der jeweils anderen befremdlich. Doch es ist genau dieser Yin & Yang Effekt, der dieses Foto für den Betrachter so spannend macht. Am Ende des Tages waren alle Beteiligten begeistert und haben sich über die ersten Reaktionen auf Facebook gefreut. "Es war eine spannende Erfahrung, zwei Gesichtshälften unterschiedlichen Audruck zu verleihen. Durch den Blick in den Spiegel geht das fast automatisch", so Demir.
Demir wollte schon immer das Thema Yin & Yang als Foto umsetzen. Dabei handelt es sich um die älteste Idee der chinesischen Philosophie, die in allen Bereichen der Kunst und Wissenschaft vorkommt. Yin und Yang entstehen aus dem einen Ursprung und bringen dann Vielfalt der Erscheinungen, einschließlich des gesamten materiellen Universums, hervor. Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. "Ich bin echt stolz darauf, das ich mit Edwin und Fabian so ein internationales Team hatte, das diese Idee so gut umsetzen konnte", so Demir.













