(openPR) Ökonomische Dimension in der Abfallwirtschaft: Internationales Forum am 17.11.05, 9.00 bis 13 Uhr, bei der Hamburger TuTech Innovation GmbH
In einem Internationalen Forum diskutieren am 17. November 2005 Mitarbeiter aus Verwaltung und Wirtschaft der Nordseeanrainer-Staaten Dänemark, Deutschland, England, Norwegen und Schweden Aspekte der ökonomischen Abfallwirtschaft, der Bauabfallbehandlung sowie Kosten reduzierende Abfallvermeidung in Betrieben.
Das Forum findet im Rahmen des EU-Projekts EU-Nordseeprogramm INTERREG IIIB Making Waste Work bei TuTech Innovation, Harburger Schloßstraße 6-12 in 21079 Hamburg statt. Konferenzsprache ist englisch. Interessierte Firmen sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Telefonische Anmeldung unter 040-76629-6343.
Ziel von Making Waste Work ist es, auf eine nachhaltige Abfallentsorgungsstrategie der unterschiedlichen Gemeinschaften der Nordseeregion hin zu arbeiten.
Dies soll durch transnationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Durchführung geprüfter Aktionen zur Minimierung der produzierten Abfallmenge realisiert werden. Deutscher Projektpartner ist die Hamburger TuTech Innovation GmbH. Prof. Dr. Walter Leal von TuTech "nachhaltige Entsorgung und das Schaffen von Motivation und Bewusstsein für diese Themen in der Öffentlichkeit sind wichtige Ziele von Making Waste Work."
Dabei veranschaulichen gemeinsame Projekte auf jeweils lokaler Ebene neue Methoden und Ansätze in drei Schlüsselgebieten: Abfallentsorgungssysteme, Möglichkeiten für Arbeitsmarkt und Wirtschaft, Motivation und Bewusstseinsschaffung in der Öffentlichkeit.
Der Umweltschutz ist inzwischen ein wichtiger Kernbereich der Europäischen Union. Das gilt auch für das Abfallrecht bzw. die Abfallwirtschaft. Zu diesem Thema hat das Europäische Parlament am 25. Oktober 2005 einer neuen EU-Verordnung über die Verbringung von Abfällen zugestimmt. "Mit der neuen Verordnung wird der Schutz nationaler ökologischer Entsorgungsstandards weiterentwickelt. Deutsche Behörden können so beispiels¬weise verhindern, dass hoch belastetes Altholz aus Deutschland im Ausland zu Spanplatten verarbeitet wird und als Kleiderschrank nach Deutschland zurückkommt" heißt es in der Pressemitteilung Nr. 284/05 vom 25.10.2005 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.













