(openPR) Ausstellungseröffnung:
Freitag, 23. November 2012, 19 Uhr
Ausstellungsdauer:
24. November 2012 - 02. Februar 2013
Dienstag - Samstag, 12 - 19 Uhr
Winterpause: 22. Dezember 2012 - 07. Januar 2013
Wir freuen uns, die Ausstellung 'From A to B and all the places in between' des Künstlers Victor Berezovsky mit Arbeiten auf Holz, Leinwand und Papier anzukündigen.
Berezovsky, geboren 1974 in Wellington, Neuseeland, lebt und arbeitet in Dresden. Von 1991 bis 1995 studierte er Malerei an der Fine Arts Canterbury University, Neuseeland.
"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar."
(Paul Klee)
"Nur vordergründig verführen die Arbeiten von Berezovsky dazu, sie wie Stillleben, Architekturlandschaften, vor allem aber als Porträts, als Aussenansichten vom Menschen zu lesen.
Die Bildgegenstände erweisen sich rasch als ganz und gar nicht auf Grund ihrer dinglichen Bezüge arrangiert. Vielmehr agieren sie, sinnlich präsent und malerisch/kompositorisch verdichtet, ganz auf der Ebene ihrer Zeichen- und Symbolwertigkeiten.
Die daraus resultierende Bild-Bildersprache voll surrealer Anmutungen bedient sich zu komplexer Metasprachlichkeit dabei einfachster, archaischer und volkstümlicher Bildelemente in virtuoser Verknüpfung ingeniöser Konstruktion und laborhafter Prozessualität.
Selektive Farb- und Formatverschiebungen führen zu ahnbaren Bedeutungsgewichtungen der erzählerisch verwendeten innerbildlichen Bilder.
Wer im Werk Berezovskys surreale, psychologisierende Bilder vom realen Ich vermutet, wird sich bald präzisieren können. Die hier angestellten malerischen Existenzuntersuchungen sind in Wahrheit vor allem eines: Bilder vom Denken über das Denken, Bilder von den Bedingungen und Grenzen der Denk-Beobachtungen unserer Denkprozesse und daraus sich ergebender (fataler) realer Ergebnisse.
Diese Arbeiten sind Erzählungen und Berichte zugleich, nicht von der Wirklichkeit oder Unwirklichkeit der Dinge, vielmehr von der (Selbst-)Generierung von Wirklichkeiten.
Alles in allem ein großartiger, sinnlich anziehender, kongenialer künstlerischer Beitrag zum gegenwärtig brisant diskutierten philosophischen Problemkreis der Beobachtungen zweiter bzw. dritter Ordnung."
W.P.












