(openPR) [Antenne Hessen - Hess. Lichtenau] Ins Netz gegangen…
Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen hat im Internet ungeahnte Formen angenommen. Vor 2 Jahren startete deshalb die Antenne Hessen die Initiative! “Ins Nezt gegangen” - heißt das Format, welches sexuelle Straftäter im Internet findet. Jetzt stehen die Täter vor Gericht!
Das Internet – Spielplatz für Pädophile?
Die Angst vieler Eltern ist groß und berechtigt! Immer mehr sexuelle Übergriffe an Kindern, werden über das Internet geplant. Oftmals gehen die Täter mit "gefakten" Profilen in alle bekannten Netzwerke und suchen gezielt nach Opfern. Hier wird oft das Alter zwischen 13 und 15 ausgesucht, da die sexuelle Ausrichtung, zu diesem Zeitpunkt völlig verrückt spielt und sich die Täter ein leichtes Ziel erhoffen.
Die Antenne schlägt zurück!
Der Moderator, Autor und Sendeleiter Fabian Presler, startete deshalb im Januar 2010 das Sendeformat ” Ins Netz gegangen”. In dem Sendeformat, wurde gezielt nach Pädophilen im Internet gesucht, die später vor laufender Kamera und Übertragung in das Radio, gestellt wurden. In der ersten Ausgabe fasste man innerhalb weniger Stunden über 20 "pädophiler" Menschen, die ein sexuelles Treffen mit einem 13 Jahre alten Jungen oder Mädchen eingehen wollten. “Eine schockierende Zahl!” sagte damals Presler in einem Interview zu dem Format.
Jetzt wird der Prozess gemacht!
Bereits im letzten Jahr, wurden einige Verfahren gegen die Täter geführt. Auch vor dem Amtsgericht in Wittenberg (Lutherstadt), wurde ein Fall verhandelt. Der erste gefasste Täter, wurde hier vor Gericht gestellt und verurteilt. Nun legte er Revision ein und der Fall wird weiter Verhandelt. Am 03.Dezember.2012 soll der nächste Prozesstermin stattfinden, diesmal vor dem Landgericht in Dessau-Roßlau (Sachsen Anhalt). Die Hauptverhandlung soll zeigen, ob der Tatbestand des sexuellen Kindesmissbrauch besteht.
Das Format geht weiter!
Die Antenne Hessen möchte auch im nächsten Jahr, eine weitere “Staffel” der Sendung produzieren. Ob Presler diese moderiert ist jedoch unklar. “Aktuell wird an anderen Projekten gearbeitet…!” So Presler.













