(openPR) TROY, Mich., 20. November 2012 – Altair hat am 12. November während der Supercomputing 2012 in Salt Lake City, Utah, seinen Display Manager vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein neues Portal für die Remote-Visualisierung komplexer Simulationsmodelle, die auf extrem großen Datenmengen basieren.
Der Display Manager, der in Kürze auch offiziell verfügbar sein wird, ermöglicht es den Nutzern, anspruchsvolle Grafikapplikationen auf ihren zentralen Rechenclustern ablaufen zu lassen, während die Visualisierung lokal auf dem persönlichen Desktop Computer erfolgt. Da die Anwendungen direkt im Rechenzentrum laufen, kann für die Datenverarbeitung beispielsweise leistungsstarke GPU-unterstützte Hardware eingesetzt werden; gleichzeitig lassen sich die Grafiken mittels einfachem Web-Browser visualisieren, editieren und remote steuern. Dadurch können Unternehmen erhebliche Kosten für teure, dedizierte High-End-Grafik Systeme einsparen. Der Display Manager ermöglicht die gemeinsame Nutzung von zentralen Hochleistungsrechnern für Grafikverarbeitung durch alle Ingenieure eines Unternehmens.
Da der Display Manager grafische Anwendungen über einen Browser direkt visualisiert, verbleiben die Daten selbst auf dem Cluster und müssen nicht auf die individuellen Arbeitsstationen kopiert werden. Dadurch wird eine schnellere und einfachere Bearbeitung erreicht. Darüber hinaus wird so auch die Datensicherheit erhöht, da die Dateien selbst im Datenzentrum verbleiben.
„Die Remote-Visualisierung ist eine Schlüsseltechnologie, die es erlaubt, große Datenmengen direkt von Thin Clients aus zu bearbeiten, ohne dass die entsprechenden Dateien physikalisch kopiert werden müssen“, sagt Bill Nitzberg, Chief Technology Officer für PBS Works bei Altair.
„Der Display Manager nutzt Altairs umfangreiches Know-how im Bereich Modellierung und Visualisierung aus der weltweit führenden HyperWorks Software, um diesen Technologiesprung zu ermöglichen."
Darüber hinaus können verschiedene Anwender auch in einer gemeinsamen Sitzung innerhalb des Display Managers zusammenarbeiten. Autorisierte Nutzer können sich eine einzelne Sitzung ansehen und sie steuern, ohne dass sie die entsprechenden Dateien dafür herunterladen müssen. Diese "Virtual-Team" Option kann ebenfalls dazu beitragen, Kosten zu sparen, die andernfalls durch zusätzlichen Kommunikationsbedarf und den ständig notwendigen Abgleich lokaler Daten entstehen würden.
Der Display Manager kann präzise an die Netzwerkbandbreite und -latenz angepasst werden und liefert dabei kontinuierlich Rückmeldungen in Echtzeit, unabhängig davon, ob der Nutzer an ein LAN oder ein Wide-Area Netzwerk angeschlossen ist. Seine offene Architektur passt zu allen bereits beim Nutzer vorhandenen Anwendungen von Altair oder Drittanbietern; somit sind keine weiteren Investitionen in zusätzliche Anwendungen oder weitergehende Anpassungen nötig.
Der Display Manager kann problemlos als Einzelanwendung genutzt oder von Unternehmen mit großen HPC Clustern nahtlos in den Altair Compute Manager mit eingebunden werden.













