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Nach dem Tag des Handwerks: Nachwuchs fördern - Zukunft sichern

20.11.201211:21 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Der „Tag des Handwerks“, der dieses Jahr am 15.09.2012 stattfand und im Zeichen der Nachwuchswerbung stand, schloss mit einer positiven Bilanz. Konnte er zur Entspannung der Lage auf dem Arbeitsmarkt beitragen? Hier einige Tipps, wie sich ein Handwerksbetrieb im Wettbewerb stärken kann.



Es konnten 1,4 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen werden als im Vorjahr. Gleichzeitig sind jedoch noch rund 15.000 Ausbildungsplätze unbesetzt, erklärt ZDH-Präsident Kentzler. „Mit gezielten Aktionen wollen wir das Interesse von Jugendlichen auf das Handwerk lenken. Denn die qualifizierte Ausbildung junger Menschen ist für uns gleichermaßen eine Investition in die Jugend und in unsere eigene Zukunft“. In vier Jahren können bayernweit voraussichtlich 520.000 Stellen nicht mit qualifizierten Arbeitnehmern besetzt werden. Bis 2023 wird sich diese Zahl verdoppeln. Das geht aus der Studie „Arbeitslandschaft 2030“ hervor, die von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) in Auftrag gegeben wurde.

Was sind die Gründe für den Nachwuchsbedarf?

Wachstum: Das Handwerk nahm den konjunkturellen Schwung aus 2011 mit und startete gut ins neue Jahr. Der konjunkturelle Aufwärtstrend hielt 2012 an und führte zu einer hohen Auslastung der Betriebe. Ausgebildete Kräfte sind schwer zu finden, daher liegt die Schaffung weiterer Kapazitäten über eine Ausbildung nahe, um neue Mitarbeiter heranzuziehen. Hier steht der einzelne Betrieb im starken Wettbewerb mit allen anderen.

Marktkonsolidierung: Größere Betriebe bekommen in der Regel auch größere Aufträge. Das führt dazu, dass sich kleinere Betriebe zu größeren Unternehmen zusammenschließen, was wiederum die Komplexität der betrieblichen Abläufe erhöht und mehr Kapazität für Koordinierung erfordert. Hier könnte die Einführung neuer elektronischen Werkzeuge dazu beitragen, Aufträge und Beschwerden effizienter zu bearbeiten.

Nachfolgeregelung: Bereits im letzten Jahr brachte das BMWi dieses Thema mit einer Studie auf die Tagesordnung. Staatssekretär Burgbacher: „Wenn es bei den über 22.000 jährlich anstehenden Unternehmensübernahmen nicht gelingt, einen neuen Chef zu finden, gehen zu viele Unternehmen und Arbeitsplätze verloren. Hier müssen wir gegensteuern“.

Doch nicht nur der Chef hat das Problem einen Nachfolger zu finden, auch andere Fachkräfte müssen ersetzt werden. Den richtigen Nachfolger zu suchen, zu erproben, zu qualifizieren, einzuarbeiten kostet den Betrieb viel Zeit. Daher ist es wichtig, Nachwuchskräfte zu fördern und möglichst stark an den Betrieb zu binden.

Wie schafft es ein Handwerkbetrieb, sich im Wettbewerb um Talente durchzusetzen?

Zur Steigerung der Attraktivität der Handwerksberufe müssen sich die Betriebe fragen, was junge Leute attraktiv finden. Neben Gehalt und Arbeitszeiten können unterschiedliche Details eine Rolle spielen.

Ein beliebter Bonus ist zum Beispiel die Privatnutzung von Dienstfahrzeugen durch den Arbeitnehmer. Alles andere als ein Bonus ist hingegen der Zeitaufwand für die Erfassung und Abrechnung von Privatfahrten. Einfach, aber teuer ist die 1%-Regelung des Finanzamtes. Als günstige Alternative bietet sich die lückenlose Erfassung von Fahrten im Fahrtenbuch an. Hierbei sind elektronische Fahrtenbücher mit GPS sowohl für den Mitarbeiter als auch für den Betrieb von wesentlichem Vorteil, da durch die automatische Berichterstellung sehr viel Zeit gespart wird.

Auch die Nutzung neuester Technologie bei der Arbeit kann für junge Leute ein Anreiz sein. Mobile Apps, Smartphones und Tablets können lästige Aufgaben, wie z.B. die Arbeits-Dokumentation, reduzieren und gleichzeitig die Effizienz und Qualität der Arbeit steigern. Für den Betrieb bringen solche Geräte den Vorteil von Kosteneinsparungen mit sich.

Betriebskosten lassen sich auch senken, indem man alle Möglichkeiten nutzt, die eigene Leistung auszuschöpfen. Die Erfahrung zeigt, dass eine Telematik-Lösung die Produktivität im Betrieb um 5-20% steigern kann. Sind mehr Mitarbeiter als notwendig auf einer einzigen Baustelle? Wird die tägliche Arbeitskapazität ausgeschöpft? Welches Fahrzeug hat den kürzesten Weg zum nächsten Kunden? Stimmen die Angaben bei einer Kundenbeschwerde? Jederzeit einen guten Überblick über den eigenen Fuhrpark zu haben, bedeutet schnell reagieren und Entscheidungen ohne langes Herumtelefonieren treffen zu können. Die Arbeit wird produktiver, Disponenten haben mehr Zeit für Kunden. Und vielleicht zeigt sich zu guter Letzt, dass der Nachwuchsbedarf gar nicht mehr so hoch ist wie ursprünglich gedacht.

Welche Lösungen gibt es?

Große Erfahrung bei der Unterstützung von Handwerksbetrieben hat die Firma ubinam aus München. Die persönliche Betreuung jedes Kunden hilft, die richtige Lösung für jede Herausforderung zu finden. Hier einige Beispiele für Lösungen, die sich bereits vielfach bewährt haben.

Ein Fuhrpark-Management ermöglicht die Ortung von Fahrzeugen in Realzeit und die Erfassung von Fahrtenbüchern, Tätigkeits- und Fuhrparkberichten. Auch eine baustellenbezogene Auswertung erleichtert Ihnen die Abrechnung.

Das elektronische Fahrtenbuch vereinfacht die Erfassung von Dienst- und Privatfahrten. Das führt zu einer Kostensenkung bei Privatnutzung, von der sowohl der Betrieb als auch der einzelne Mitarbeiter profitieren. Die Fahrtenerfassung kann im normalen Fuhrpark-Management integriert werden.

Eine Vielzahl unterschiedlicher mobiler Applikationen kann der Disposition und dem Mitarbeiter im mobilen Einsatz die Arbeit erleichtern. Arbeitszeiterfassung, Nachrichtenaustausch und Navigation zur Baustelle können in einem Endgerät integriert werden.

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