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Faktencheck: LBA informiert über aktuelle Lage zum “Bekannten Versender”

19.11.201217:53 UhrLogistik & Transport

(openPR) Im Rahmen der 2. DVZ-Konferenz zum Thema „Luftfrachtsicherheit“ hat das Luftfahrtbundesamt (LBA) einen aktuellen Überblick zur Lage bei der Zertifizierung zum „Bekannten Versender“ gegeben. Angesichts des ab März 2013 drohenden Luftfracht-Staus hat das LBA erneut eine Informationskampagne gestartet: Mehr als 2.700 Unternehmen wurden schriftlich an die ablaufende Frist erinnert.



Fakten, Fakten, Fakten – bei der DVZ-Konferenz am Flughafen Köln/Bonn hat der LBA-Manager Panagiotis Chatzinikolaou einen umfassenden Überblick darüber gegeben, wie es aktuell bei den betroffenen deutschen Luftfracht-Unternehmen mit der Zertifzierung zum „Bekannten Versender“ aussieht. Hintergrund ist die neue Europäische Luftsicherheitsverordnung, die am 25. März 2013 in Kraft tritt. Unternehmen, die ab diesem Stichtag Ware auf dem Luftweg versenden wollen, brauchen dann eine Zulassung als „Bekannter Versender“ – ansonsten wird Ihre Ware am Flughafen als „unsicher“ eingestuft. In diesem Fall sind dann am Flughafen umfangreiche Kontrollmaßnahmen notwendig.

Wie bedrohlich die Lage ab März werden könnte, zeigen die aktuellen Zahlen, die das LBA auf der DVZ-Konferenz bekannt gegeben hat. Demnach haben mit Stand 19. Oktober erst 603 Unternehmen die Zulassung zum „Bekannten Versender“ erhalten. Einige hundert Anträge mehr sind aktuell offen – viele davon sind jedoch unvollständig, wodurch sich das Zulassungsverfahren zusätzlich verzögert. Brisanz erhält das Thema, wenn man sich die Zahl derjenigen Unternehmen vor Augen führt, die potenziell Luftfracht versenden: Diese beträgt bis zu 60.000.

Grund für die bisherige auffällige Zurückhaltung: das aufwändige Zertifizierungsverfahren und die hohen Investitionskosten, die vor allem Mittelständler vor der Zulassung zurückschrecken lässt. Experten rechnen deshalb damit, dass es ab Ende März zu einer Verdreifachung der als „unsicher“ geltenden Ware an den Flughägen kommen wird – nach Schätzungen werden nur ca. 15 % der Luftfracht von „Bekannten Versendern“ aufgegeben werden. Fluggesellschaften wie Lufthansa Cargo erweitern deshalb aktuell mit Hochdruck ihre Kapazitäten, um die nachträglich zu kontrollierende Luftfrachtflut bewältigen zu können. Es gilt jedoch als sicher, dass es besonders am Anfang zu massiven Staus und Verzögerungen kommen wird. Die Folgen für den deutschen Export sind unvorhersehbar.

„Der Beratungsaufwand rund um dieses Thema ist aktuell immens hoch“, so Elke Wasser, die Geschäftsführerin der LOGISTIC TRAINING CENTER GmbH in Neu-Isenburg am Frankfurter Flughafen. „Das liegt vor allem auch an der völlig unübersichtlichen Lage – niemand weiß genau, was im März 2013 passieren wird. Besonders ärgerlich ist aktuell die Unsicherheit in Bezug auf alternative Sicherheitsüberprüfungen am Flughafen – eine kurzfristige Entscheidung hinsichtlich der Einführung von Sprengstoffhunden als Alternative zum Röntgen ist unwahrscheinlich.“ Das LOGISTIC TRAINING CENTER hat deshalb zur Zeit alle Hände voll zu tun, um Unternehmen bei der Antragsstellung zum „Bekannten Versender“ zu unterstützen und über die aktuelle Informationslage zu beraten. Alle Fakten und Daten zum Thema finden Interessierte auf dem Portal www.bekannter-versender.de.

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