(openPR) Mercedes – eine Woche in Spanien auf Pannenhilfe gewartet
Am 11.09.2012 hatte ich mit meinem Mercedes CLK Cabrio eine Panne in Spanien. Das Verdeck ließ sich nicht mehr schließen. Ich fuhr zur Mercedes Vertretung in Alicante und bat um Hilfe. Dort war man nicht bereit sich kurzfristig das Fahrzeug anzusehen, sondern gab mir einen Termin für den 17.09.2012. Das ich dringend nach Deutschland zurück musste und das mit offenem Verdeck schlecht möglich war, interessierte nicht. Daraufhin rief ich beim 24 Stunden Notfalldienst von Mercedes an. Dort war man sehr freundlich. Mir wurde zugesagt, dass mein Fahrzeug sofort bei der Werkstatt in Alicante angesehen wird. Also brachte ich das Auto wieder zu dieser Werkstatt, die aber erst am 17.09.2012 eine Diagnose ausführte und mir mein Fahrzeug am 18.09.2012 mit geschlossenem Verdeck zurück gab. Für die Diagnose und das schließen des Verdecks musste ich 500,- € bezahlen. Für die Reparatur der Hydraulikpumpe erhielt ich einen Kostenvoranschlag über 3.680,- €.
Fragliche ökologische und ökonomische Strategien beim deutschen Autobauer
Die defekte Hydraulikpumpe eines Cabrioverdecks mit einem Gewicht von etwa 200 Gramm und einem Wert von etwa 200,- € will Mercedes nicht einzeln ersetzen. Stattdessen soll man die komplette Überschlagseinheit mit einem Gewicht von etwa 32 Kilogramm und einem Preis von etwa 3.000,- € kaufen. Natürlich jeweils zuzüglich der Einbaukosten.
Wohin soll diese Strategie führen?
Muss man damit rechnen, dass bald bei einem Defekt das ganze Auto getauscht werden muss?










