(openPR) In einer der Gründerperiode die mit auswärtigen Kapital in der Zeit von 1854 – 1857 entstand zeitgleich mit der Harpener Bergbau-AG das Wirken der Magdeburger Bergwerks-AG unter Friedrich Adolf Hammacher (* 1. Mai 1824 in Essen; † 11. Dezember 1904 in Berlin-Charlottenburg), denn mit 119.775 Reichsthalern wurde das konsolidierte Bergwerk Königsgrube bei Gelsenkirchen übernommen.
Hambacher, ein promovierter deutscher Jurist, Reichstagsabgeordneter und Wirtschaftsführer setzte sich zur Stärkung der Kohlenindustrie im Ruhrgebiet auch für den Bau eines Emscher-Kanals ein (heute Rhein-Herne-Kanal).
Von dem siebenköpfigen Verwaltungs-, später Aufsichtsrat mussten laut Satzung der Gesellschaft vier Mitglieder in Magdeburg ansässig sein. Die nur drei “freien” AR-Sitze bezogen später u.a. Friedrich Grillo und August Waldthausen. 1860 kam das Bergwerk in Förderung, um die Jahrhundertwende kamen bereits mehr als 500.000 t Kohle jährlich aus der Zeche.
1924 machte die Deutsche Erdöl-AG den Aktionären der Magdeburger Bergwerks-AG ein Umtauschangebot im Verhältnis 1:1,5 und erlangte dadurch die Aktienmehrheit. 1935 wurde Magdeburg auf den Großaktionär DEA verschmolzen. 1954 verkaufte die DEA das Steinkohlenbergwerk Königsgrube dann doch noch an die ehemals Krupp’sche Steinkohlenbergwerk Hannover-Hannibal AG, die die Zechen unter Tage sofort zu einer Wirtschaftseinheit verbanden.
Das Auktionshaus A-W-S bietet in seiner Auktion am 24.11.2012 in Düsseldorf mit Losnr. 572 eine Aktie über 100 Thaler aus dem Jahr 1872 an, seit Jahren sind hiervon nur wenige Stücke bekannt.











