(openPR) RAVENSBURG – Welcher Beruf passt zu mir? Wohin führt mein Weg nach der Schule? Welche Perspektiven habe ich? Mehr als 100 Jugendliche haben beim diesjährigen Infotag für Schulen im Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) Ravensburg aktiv in die verschiedensten Ausbildungsberufe hinein geschnuppert. An der Veranstaltung beteiligten sich Förderschulen aus der ganzen Region – von Singen bis Laupheim.
Förderschüler: Den passenden Ausbildungsberuf finden
Für die Jugendlichen war es ein Tag voller Informationen, Mitmach-Aktionen und neuer Eindrücke. Ob beim Servieren im Ausbildungsrestaurant, beim Lackieren, beim Radwechsel in der Kfz-Werkstatt oder bei der Anfertigung eines Schlüsselanhängers aus Metall: Hautnah konnten die Jugendlichen den Ausbildungsalltag miterleben und dabei schon einmal auf den Geschmack kommen, ob denn einer der über 50 im BBW angebotenen Lehrberufe auch etwas für sie sein könnte. Eine Entscheidung, die bald ansteht. Schließlich geht für diese jungen Menschen im kommenden Sommer die Schulzeit zu Ende.
Teilnahme an einem Bewerbungstraining
Neben den Werkstattbesuchen konnten sich die Schüler in der BBW-Turnhalle auf einen spannenden Erlebnisparcours begeben. Außerdem blickten sie hinter die Kulissen der so genannten Diagnostikwerkstatt des BBW, wo mit psychologischen Tests unter anderem die Eignungen und die Ausbildungsreife angehender Azubis festgestellt werden. Und bei einem Bewerbungstraining lernten die Jugendlichen, auf was es bei der späteren Suche nach einem Job so alles ankommt.
Wichtig: Frühzeitig informieren
Möglicherweise führt sie der Weg dahin schon bald über das BBW. Deshalb sind für den Schulleiter der zum BBW gehörenden Josef-Wilhelm-Schule, Albert Erb, die jährlich angebotenen Infotage so wichtig. Dabei sollen die Schüler frühzeitig mitbekommen: "Was läuft hier? Wie komme ich hier hin?" Darüber hinaus gehe es auch um den fachlichen Austausch mit den Förderschullehrern.
Zurzeit besuchen mehr als 680 junge Menschen mit besonderem Förderbedarf die Josef-Wilhelm-Schule im Rahmen ihrer Ausbildung oder Berufsvorbereitung im BBW. In der Regel erfolgt die Anmeldung und Finanzierung der Maßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit.













