(openPR) Auf dem 3. Deutschen Kongress der Weltmarktführer vom 22. bis 24. Januar 2013 wird das Thema "China als Investor und Wettbewerber" im Mittelpunkt stehen. Deutsche Spitzen-Unternehmen informieren sich auf dem Kongress in Schwäbisch Hall, mit welchen Strategien sie sich optimal auf die neuen Entwicklungen in China vorbereiten können.
Landsberg, 15. November 2012:
Annähernd 60 Prozent der Weltmarktführer sehen dem Jahr 2013 „verhalten optimistisch" entgegen, 29 Prozent „optimistisch" und 3 Prozent „sehr optimistisch". Nur 11 Prozent bezeichnen ihre Erwartung als „nicht optimistisch". Im Jahr 2013 will die Mehrheit (51 Prozent) die Anzahl der Mitarbeiter nicht verändern, rund 40 Prozent wollen sogar noch Personal aufbauen. Lediglich 8 Prozent gehen davon aus, dass sie Mitarbeiter abbauen müssen. Dies ergab im Vorfeld der Kongresses eine Befragung der Akademie Deutscher Weltmarktführer unter 350 Weltmarktführern im Oktober 2012. Auch die Eurokrise beschäftigt die Unternehmen. Zwar sind sich 78 Prozent sicher, dass es den Euro am Ende des Jahres 2013 noch geben wird, aber ein gutes Fünftel glaubt, dass nicht mehr alle heutigen Euro-Länder dem Währungsverbund angehören werden.
Mitveranstalter und Studienleiter Dr. Walter Döring erläuterte auf einer Pressekonferenz: „Klar zu erkennen ist die Erwartung der Weltmarktführer, dass die Politik alles dafür tut, dass die wichtigen Absatzmärkte erhalten bleiben, aber auch der Grundsatz gewahrt bleibt ‚keine Leistung ohne Gegenleistung‘. Also deutsche Steuergelder nur dann einzusetzen, wenn konkrete Einsparleistungen und Haushaltssanierungen vorgenommen werden. Mehrheitlich will man den Euro-Raum sichern, nur wenige sprechen sich für einen auf Nordeuropa begrenzten Euro-Raum aus.“
Gefragt in welchem Land 2013 das größte nationale BIP-Wachstum zu erwarten ist, war die Aussage der Weltmarktführer sehr deutlich: 61 Prozent sehen China vorne, jeweils 15 Prozent prognostizieren Brasilien und die Türkei in der Spitzenstellung. 9,3 Prozent votierten für Indien und Russland.
Es ist nicht nur dieses eindeutige Ergebnis, dass zum Kernthema des 3. Deutschen Kongresses der Weltmarktführer führte. Auch wenn sich die deutsche Industrie-Elite erfolgreich in China positioniert hat - mehr als 4000 deutsche Unternehmen sind mit eigenen Gesellschaften im Land aktiv -, so entwickelt sich China weiter und Unternehmen müssen ihre Chancen und Risiken auf dem dortigen Markt kennen.
Lohn- und Produktionskosten steigen, die Währung wertet auf; die Prioritäten der Regierung verschieben sich von der Exportförderung auf die Entwicklung der Binnenwirtschaft. Gleichzeitig treten viele chinesische Unternehmen als Wettbewerber und als Investoren auf. Mitveranstalter Prof. Bernd Venohr: „Wir erwarten einerseits eine starke Entwicklung des chinesischen Binnenmarktes und andererseits stärkere Aktivitäten chinesischer Unternehmen in den Kernmärkten deutscher Unternehmen.“
Desweiteren steht auf dem Kongress das Thema Ressourcenknappheit auf dem Programm. Nicht nur die globalen Rahmenbedingungen, auch die Probleme vor der Haustür, wie die Energiewende werden auf dem Kongress referiert und in einer Podiumsdiskussion diskutiert. Auf dem 3. Deutschen Kongress der Weltmarktführer wird den Teilnehmern wieder die Möglichkeit geboten, die Werke von Spitzen-Unternehmen zu besichtigen; in diesem Jahr die Bausch+Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen und die Firma Kärcher am Standort Oberes Bühlertal.
Für den Weltmarktführer für Reinigungstechnik, der in der Region mehr als 2000 Arbeitsplätze bietet, liegt die Bedeutung des Treffens der Wirtschaftselite in einem weiteren Aspekt, erläutert Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kärcher Gruppe, auf der Pressekonferenz: „Wissen ist Macht, lautet ein bekanntes geflügeltes Wort. Beim 3. Deutschen Kongress der Weltmarkführer geht es nicht um Macht: sondern um die viel spannendere Frage, wie ein Unternehmen aus seinem Wissen etwas macht – und damit im globalen Markt die Spitzenposition einnimmt. Ich freue mich sehr, dass wir unser Wissen weitergeben und die Kongressteilnehmer interessante Einblicke vor Ort in unsere moderne Produktion und Logistik gewinnen können.“
Keynote-Speaker/Referenten auf dem 3. Deutschen Kongress der Weltmarktführer:
• Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der
Würth-Gruppe,
• Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstands, Deutsche Bank AG,
• Hartmut Jenner, Chief Executive Officer, Chairman of the Management Board,
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden,
• Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes, Jungheinrich AG, Hamburg.
• Norbert Scheuch, CEO, Putzmeister Holding GmbH, Aichtal,
• Corinne Abele, Senior Manager, Germany Trade and Invest GmbH, Berlin
• Prof. Burkart Knospe, Vorstandsvorsitzender, Testo AG, Lenzkirchen,
• Dr. Eduard Sailer, Geschäftsleitung, Miele & Coe. KG, Gütersloh und weitere.
Gastredner aus der Politik:
• Dr. Philipp Rösler, Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie,
• Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,
• Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg,
• Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen.
Wie im Vorjahr laden die Veranstalter am Vorabend, dem 22. Januar 2013, zu einer geschlossenen Veranstaltung für Inhaber und Geschäftsführer von Weltmarktführern in die Kunsthalle Würth ein. Bei dem traditionellen Kamingespräch stellt sich Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht, Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG, den Fragen von Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutsche Zeitung. Im Anschluss daran haben die Teilnehmer die Gelegenheit zum Netzwerken. Der Weltmarktführer-Nachwuchspreis, der „Würth Future Champion Award“, wird im Rahmen des Galaabends im Beisein von Ministerpräsident Kretschmann am 23. Januar 2013 verliehen.
Zum Kongress:
Zum dritten Mal treffen sich Weltmarktführer in Schwäbisch Hall, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren. Der 3. Deutsche Kongress der Weltmarktführer, veranstaltet von Wirtschaftsminister a.D. Dr. Walter Döring, Strategieexperte Prof. Dr. Bernd Venohr, der Fachzeitung Produktion und der Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH, findet vom 22. und 24. Januar 2013 statt.



