(openPR) Im November erscheint die Graphic Novel "Jenseits der Grenze" endlich als Gesamtausgabe. Zeichner François Schuiten und Autor Benoît Peeters sind vor allem bekannt für ihre Werke im Universum der geheimnisvollen Städte.
Der junge Kartograph Roland von Cremer tritt seinen ersten Job in Sodrownien an. Alles ist ungewohnt und fremd unter der gigantischen Kuppel mitten in der Einöde. Ein wenig Wärme findet er bei der Bardame Shkodra.
Von seinem Mentor Ciceri lernt Roland schließlich, dass man Karten nur dann richtig liest, wenn man Zusammenhänge sieht und die Geschichte des betreffenden Landes kennt.
Das Werk ist eine Verbeugung vor der uralten Kunst der Kartografie, vor der Schönheit der Karten, ihrer Magie und ihrer Macht. Die Vermessung der Welt ist ein Grundbedürfnis des Menschen, das resultierende territoriale Denken macht sich an fixierten Grenzen fest. In geografischen Planspielen können Grenzen versetzt, den „Realitäten angepasst“, „korrigiert“ werden, je nach dem Willen der Herrschenden. Das Land ist geduldig wie eine Frau, die vom Mann als sein rechtmäßiges Hoheitsgebiet betrachtet wird. Aber unterdrückte Völker haben ein besonders langes Gedächtnis, und die Frauen sind es, die ungeschriebene Erinnerungen über Zeitalter hinweg weitergeben.
Der Autor: François Schuiten
François Schuiten ist am 26. April 1956 in Brüssel geboren. Seine Bücher wurden in zehn Sprachen übersetzt und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Er schuf Bühnenbilder für Opern- und Ballettproduktionen und für die Filme Taxandria (mit Armin Mueller-Stahl) und Les Quarxs. Im Jahr 2002 erhielt er in Angoulême den Großen Preis für sein Lebenswerk.
Zeichnung: François Schuiten
Szenario: Benoît Peeters
€ 26,80 | broschiert | Farbe | 136 Seiten
ISBN: 978-3-941239-99-











