(openPR) Friedrichshafen – Bereits zum dritten Mal führten die Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben am 8. November die Veranstaltung „Pimp your Social Network“ im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen durch.
Wir laden gezielt die Schüler ein, die kurz vor Berufseinstieg stehen, um sie für die neuen digitalen Herausforderungen im Arbeitsleben zu sensibilisieren. Soziale Netzwerke haben Chancen, die man insbesondere für die Karriere und den Berufseinstieg nutzen kann, wenn man sich der existierenden Risiken bewusst ist und mit diesen umzugehen weiß, sagt Thorsten Seufer, Leiter des Arbeitskreises Bildung und Wirtschaft bei den Wirtschaftsjunioren.
Im Gegensatz zur Identität im realen Leben, ist die digitale Identität keine von staatlicher Seite vorgegebene. Jeder definiert seine Online-Reputation selbst durch veröffentlichte Tweets, Profile im Netz sowie Postings, Bilder und Videos. Aktuelle Studien zeigen, dass bereits 30% aller Unternehmen soziale Netzwerke fürs Personalmanagement nutzen. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen und die eigenen Profile der sozialen Netzwerke, wie Facebook, Xing, etc. aktiv in den Bewerbungsprozess einbinden, empfiehlt Dr. Anja Beyer-Peters, Security Managerin an der Universität Konstanz, den Anwesenden.
„Passt auf“ ist die Aufforderung von Peter Köstlinger, Kriminalhauptkommissar der Polizei Friedrichshafen, nicht selbst zum Täter zu werden. Das geht manchmal schneller als man denkt, zum Beispiel, wenn man unachtsam Urheberrechte verletzt, indem man Fotos und Bilder von Produktionsstudios benutzt. Die Täterschaft zu einer unbedachten Einladung für eine „Facebookparty“ wurde ebenso besprochen wie die Warnung im Internet nicht Opfer zu werden. Köstlinger gibt den Rat sich in Online-Kaufportalen eines so genannten Treuhandkontos zu bedienen um sich vor einem Betrug zu schützen.
„Wenn Euch Euer Chef eine Freundschaftsanfrage bei Facebook schicken würde, würdet Ihr diese akzeptieren?“ fragte Serkan Köksal, Personalreferent Projekte bei der ifm electronic gmbh in Tettnang. Nur ca. 10 Von 220 Schülern meldeten sich auf diese Frage und ca. zwei Drittel der Anwesenden würden eine Freundschaftsanfrage des Chefs nicht akzeptieren. Welchen Eindruck das wohl beim neuen Arbeitgeber hinterlassen würde? Dabei gibt es doch einfache Hilfsmittel die dabei helfen zu steuern wer was von den ins Netzwerk eingestellten Daten sehen darf. Die Arbeit mit Listen bei Facebook bzw. Circles bei Google+ und entsprechenden Privatsphäre-Einstellungen helfen gezielte Datenfreigaben zu nutzen. So können die Bilder der letzten Party bzw. des Urlaubs nur den Freunden und der Familie gezeigt werden und Linkempfehlungen zu beruflichen Kontexten nur den Kollegen.










