(openPR) Am 2. und 3. November 2012, hat ein internationales Personalberatungsunternehmen, das weltweit zu den Top-10 der Direktsuchunternehmen gehört, sein 20 jähriges Jubiläum im Hyatt Regency Hotel im Düsseldorfer Medienhafen gefeiert. In Deutschland ist diese Branche unter dem Titel „Headhunting“ besser bekannt – oder berüchtigt. Warum? Die besten Management Mitarbeiter von Konkurrenzunternehmen werden im Auftrag der Kunden von dem Direktsuchunternehmen identifiziert, direkt angesprochen und für einen Wechsel zum Kundenunternehmen nach eingehender Prüfung begeistert.
Ursprünglich ein von drei Direktsuch(/Executive Search) Beratern gegründetes Business-Netzwerk, wurde die AIMS International im Laufe der Jahre zu einer globalen Partnerschaft mit mehr als 90 Niederlassungen in über 50 Ländern entwickelt.
Bruno Meduri, Global HR Business Partner PUR P&T der Bayer MaterialScience AG, eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zu den Herausforderungen, die sich aus den Charakteristika der Mitglieder der Gruppe der digitalen Generationen an globale Unternehmen ergeben. Deren Ansprüche an Work-Life Balance, einen hohen Freiheitsgrad, Mobilität, ein breites Aufgabenportfolio sowie flache Hierarchien, gilt es sowohl in der Organisationstruktur der Unternehmen als auch in deren Entlohnungsmodellen umzusetzen, will man die hervorragenden Kompetenzen dieser Mitarbeiter nutzen und im Unternehmen erhalten. Zusätzliche Komplexität ergibt sich aus regionalen Unterschieden, die am Beispiel der grundsätzlich unterschiedlichen Anforderungen im Asiatischen oder Europäischen Raum dargestellt wurden.
Diese Beispiele zeigen, dass der Blick dieses EMEA Meetings über die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) hinaus reichten.
Neben 25 Geschäftsführern der AIMS International Organisationen in der Region EMEA, waren die Geschäftsführer aus USA, Brasilien, Japan, China und Australien ebenso in Düsseldorf zu Gast wie Dr. Stephan Schulmeister. Der österreichische Ökonom, der bis zum 1. Oktober 2012 für das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) tätig war, ist in Europa ein bekannter Redner, der eine mittelfristige Prognose zur längerfristigen Wirtschaftsentwicklung, den Finanzmärkten und dem internationalen Handel präsentierte.
Aus seinem Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Diskussion darüber, welche positiven Auswirkungen mehrjährige Preisvorgaben für den Rohstoff Öl für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Realwirtschaft haben könnte und wie damit Spekulationen des Finanzmarktes gesteuert werden könnten.
Versteht man die Weltwirtschaft als ein sich im dauerhaften massiven Wandel befindliches Konstrukt, was ist die Grundlage für die kontinuierlich positive Entwicklung von AIMS International?
Ein wichtiger Faktor ist, erklärt Christian Schulte, dass die Struktur der Suchorganisation die wichtigsten Bedürfnisse des Marktes flexibel erfüllt: Unternehmen entwickeln sich verstärkt international, expandieren in teilweise unbekannte Regionen und schätzen Direktsuchunternehmen als Partner, denen sie bei der Suche der besten Führungskräfte in den Zielmärkten langfristig vertrauen können. Diese Unternehmen brauchen Partner, die bei der Personalsuche einheitliche Services auf einem globalen Niveau bieten können - vorzugsweise mit gleichbleibender Qualität basierend auf den gleichen Prozessen, aber mit genügend Spielraum, um auf lokaler Ebene anpassungsfähig zu sein.
Wie ist es dem Unternehmen gelungen, darüber hinaus Mitarbeiter mit internationaler oder globaler Personalverantwortung von globalen Unternehmen wie 3M, Bayer Material Science AG, Drägerwerk AG, Areva, Denso Automotive, Tyco-Pentair, Illinois Tool Works oder Metso Corpration, zu einer Teilnahme zu bewegen?
Rolf Heeb berichtet, dass der angestrebte Austausch mit Experten aus aller Welt, der im Fokus der Veranstaltung stand, Anreiz genug war. Jeder der anwesenden Global HR Manager oder C-Level Manager war daran interessiert, von den Erfahrungen der Kollegen bei anderen börsennotierten Unternehmen zu profitieren. Verhältnismäßig einfach ist dieser Austausch zu arrangieren, wenn sich die Unternehmen, von denen die Teilnehmer entsendet wurden, nicht im direkten Wettbewerb befinden. So ist es für ein Unternehmen wie die Bayer MaterialScience AG von enormer Bedeutung, im Expertenaustausch überprüfen zu können, ob die Lösungen, die Bayer gefunden hat, um auch der heute heranwachsenden Managergeneration ein reizvolles Arbeitsverhältnis anbieten zu können, in den anderen teilnehmenden Unternehmen bewährt haben.
Der Medienhafen Düsseldorfs, mit seinen perfekten logistischen Rahmenbedingungen, hat sich als ideales Zentrum für diese Veranstaltung erwiesen. Damit neben kontroversen Diskussionen auch der Spaß während der Tagung nicht zu kurz kam, war der international bekannte Karikaturist Sascha Cherniajev zu Gast, und zeichnete jeden Teilnehmer ein verfremdetes Portrait.











