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Hausärzte unterstützen Depressionspatienten online

07.11.201214:15 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Hausärzte unterstützen Depressionspatienten online

(openPR) Steigende Zahlen an Depressionspatienten stellen Hausärzte vor neue Herausforderungen, denn die Betreuung Betroffener ist im Rahmen des regulären Praxisbetriebs nur schwer umsetzbar. In Baden-Württemberg wird die hausärztliche Versorgung jetzt mit internetbasierten Depressionsprogrammen unterstützt.



Berlin, 07.11.2012. Mit Herbstbeginn steigt die Zahl der depressiven Erkrankungen in Deutschland sprunghaft an. Viele Menschen fühlen sich in der dunklen Jahreszeit müde, abgeschlagen und antriebslos. In Deutschland erkranken rund vier Millionen Menschen jährlich an psychischen Erkrankungen, ein Großteil davon leidet an depressiven Verstimmungen. Bei Beschwerden wird im Allgemeinen zuerst der Hausarzt aufgesucht, so dass diesem beim Einleiten von Behandlungsmaßnahmen eine besondere Rolle zukommt.

Bestmögliche Betreuung von Depressionspatienten

Patienten mit depressiven Verstimmungen benötigen vor allem eines: eine umfassende Aufklärung – über ihr spezifisches Krankheitsbild, typische Auslösesituationen und den Zusammenhang zwischen diesen auslösenden Bedingungen und ihren Symptomen. Vielen Patienten ermöglicht diese umfassende Edukation erstmals eine realistische Einschätzung ihrer Erkrankung und dient unter anderem auch dazu, Ängste und irrationale Annahmen über Krankheitsursache und Krankheitsverlauf abzubauen. Im Rahmen des regulären Praxisbetriebs gestaltet sich eine kontinuierliche Betreuung depressiver Patienten für Hausärzte jedoch schwierig und wird oft zu einer Herausforderung.

Ralph Krolewski, niedergelassener Hausarzt und Psychotherapeut, nutzt seit einem Jahr internetbasierte Verhaltensschulungsprogramme von HausMed in seiner Praxis. Als Initiative des Deutschen Hausärzteverbandes hat es sich HausMed zur Aufgabe gemacht, Patienten und Hausärzte mithilfe des Internets bei der Umsetzung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils zu unterstützen. Vor allem den HausMed Coach Depression sieht der Hausarzt als große Bereicherung für seine Patienten: „Ich halte den Coach für eine gute Ergänzung zu einer Therapie oder einer medikamentösen Behandlung. Er begleitet die Patienten unter Einbindung der Hausarztpraxis strukturiert über 12 Wochen und regt zur Entwicklung eines effektiven Selbsthilfepotenzials und eines hilfreichen Krankheitsverständnisses an.“

Wartezeiten sinnvoll überbrücken

Aufgrund der hohen Erkrankungszahlen in der deutschen Bevölkerung, fehlt es an ausreichenden Versorgungsleistungen. Die meisten Betroffenen warten lange auf einen Therapieplatz – laut Ärztezeitung im Durchschnitt drei Monate, in ländlichen Regionen beträgt die Wartezeit sogar noch länger. Gerade in solchen Situationen bieten die internetbasierten Programme von HausMed, die zusammen mit dem Hausarzt durchlaufen werden, den Vorteil, Betroffene unmittelbar auffangen zu können. Cornelia P. leidet an Depression und empfindet die Kombination aus Hausarzt und Coaching als sinnvolle Unterstützung: „Mir gibt der Depressionscoach Sicherheit. Ich stehe regelmäßig mit meiner Hausärztin in Kontakt und bekomme viele hilfreiche Tipps zur Bewältigung meiner Depression.“

Versorgungslücken schließen

In Baden-Württemberg nimmt die AOK diesbezüglich eine Vorreiterrolle ein: seit September 2012 ist HausMed Bestandteil des Versorgungsvertrags der AOK Baden-Württemberg. Für HZV-Versicherte, die in einer Hausarztpraxis mit VeraH eingeschrieben sind, ist der HausMed Coach Depression nun erstattungsfähig.

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