(openPR) Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Technologie Centrum Westbayern (TCW) und des Starts der „Hochschul- und Stifterinitiative Donau-Ries“ stattete die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Annette Schavan, dem neuen Hochschulzentrum Donau-Ries in Nördlingen - Mitglied im Projekt TEA - einen Besuch ab.
Annette Schavan zeigte sich auf einem Laborrundgang positiv beeindruckt von den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Zentrums. Persönlich wollte sie das mit Stiftergeldern aus der Region gemeinschaftlich finanzierte Musterprojekt näher kennen lernen. Darüber hinaus traf sich die Bundesministerin mit Vertretern der Stifterfirmen und Partnerunternehmen, Repräsentanten aus der Wirtschaft und Politik zu einem „Unternehmerforum“.
Ehrengäste waren Regierungsvizepräsident Josef Gediga, MdB Ulrich Lange, der stellvertretende Landrat Peter Schiele (Donau-Ries) sowie der Landrat aus Dillingen, Leo Schrell. Aus der Industrie waren neben zahlreichen regionalen Partnern ZVEI Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Anton Kathrein, geschäftsführender Gesellschafter der KATHREIN Gruppe, Renate Pilz (geschäftsführende Ge-sellschafterin des Untermnehmens Pilz Sichere Automation), Dr. Rainer Bischoff (Kuka AG) und Andreas Naß (Direktor Entwicklung bei HARTING) nach Nördlingen gekommen.
„Was sich hier entwickelt hat und was hier weiter vorangetrieben wird“, lobte die Ministerin gleich eingangs ihrer Rede, „passt hervorragend zu dem, was künftig die Quelle unseres Wohlstands sein wird“. Gemeint war der Transfer von Wissen und Können nicht nur hin zur jungen Generation, sondern auch das Bemühen, Innovationskraft und Kreativität zunehmend dafür einzusetzen, dass wissenschaftliche Erfolge auch in ökonomische Erfolge umgemünzt werden können. Zuversichtlich stimme sie in diesem Zusammenhang, dass in den vergangenen Jahren das Vertrauen zwischen Ökonomie und Wissenschaft deutlich gewachsen sei, was man ja auch an der Partnerschaft des Technologie Centrum Westbayern (TCW) mit der Wirtschaft erkennen könne. Zum Leiter des TCW, Prof. Markus Glück, gewandt, meinte sie: „Ich gratuliere Ihnen nicht nur zu zehn Jahren TCW, sondern auch zu ihrem Entschluss, ein Hochschulzentrum zu schaffen“. Dieses zu leiten sei eine der schönsten Aufgaben in Deutschland. „Das TCW und das Hochschulzentrum Donau-Ries in Nördlingen werden zur Zukunftswerkstatt und Wohlstandsquelle für ihre Region werden“.
Die bisherigen Meilensteine
TCW Geschäftsführer Prof. Dr. Markus Glück blickte eingangs auf die bisherigen Meilensteine zurück und freute sich auf die „außergewöhnliche Entwicklungschance“ als Hochschulzentrum. Zufrieden zeigte sich Glück auch darüber, dass die Weiterbildungs- und Informationsangebote des TCW - zusammengefasst zu einem „Weiterbildungszentrum Donau-Ries“ - inzwischen einen so guten Ruf hätten, dass Teilnehmer aus einem Umkreis von über 200 Kilometer Radius verzeichnet würden. MdB Ulrich Lange, der den Besuch der Ministerin vermittelt hatte, dankte ausdrücklich „denen, die damals den Mut zu diesem TCW hatten“, das so wichtig geworden sei für die ganze Region. Er versprach, dass die Politik auch das Projekt „Hochschulzentrum“ nachhaltig unterstützen werde und attestierte Prof. Dr. Markus Glück „überaus hohen Einsatz für sein TCW“. Das quittierten die Gäste mit anhaltendem Applaus.
(Pressetext auf Basis der Berichterstattung der „Rieser Nachrichten“ vom 20.10.2012, Autor Fran Drechsler)











