(openPR) Im Jahr 1778 erreichte der Pariser Opernstreit zwischen den „Gluckisten“ und den „Piccinisten“ seinen Höhepunkt. Um sich den Rivalitäten zu entziehen, berief die „Académie royale de musique“ den bereits international bekannten Johann Christian Bach von London nach Paris, um die Musik für Amadis zu vertonen. Das Heldenepos „Amadis de Gaule“ erzählt vom Kampf des Amadis gegen die Zauberer Arcabonne und Arcalus, an dessen siegreichem Ende er schließlich wieder mit seiner Geliebten Oriane vereint ist und ihr ewige Treue schwört.
Johann Christian Bachs Opernbearbeitung der Rittererzählung wurde 1779 in der „Académie royale de musique“ Paris uraufgeführt. Das Libretto verfasste Alphonse Denis Marie de Vismes nach dem Libretto, welches Philippe Quinault 1684 für „Amadis“ von Jean-Baptiste Lully angefertigt hatte. Die Oper folgt weder eindeutig der italienischen noch der französischen Operndramaturgie, sondern vereinigt Merkmale beider – und zwar auf höchstem Niveau.
Die Veröffentlichung der Produktion wurde durch den Palazzetto Bru Zane Venedig ermöglicht. Der Palazzetto Bru Zane - Centre de musique romantique française erforscht die französische Musik des langen 19. Jahrhunderts (1780-1920) und fördert deren Wiederentdeckung auf CDs und in Konzertsälen. Ab 2012 dehnt der Palazzetto Bru Zane seine Aktivitäten auf den deutschsprachigen Raum aus.
http://www.bru-zane.com/
Johann Christian Bach (1735-1782)
Amadis de Gaule
Philippe Do (Amadis), Katia Velletaz (Oriane), Pierre-Yves Pruvot (Arcalaüs), Hjördis Thébault (Arcabonne), Liliana Faraon (Urgande / Une Coryphée), Martin Mikuš (La Haine / L’Ombre d’Ardan Canil / Quatrième Coryphée), Lucie Slepánková (La Discorde / Deuxième Coryphée), Andrea Brožáková (Première Coryphée), Dušan Ružicka (Troisième Coryphée)
Solamente Naturali Bratislava
Musica Florea Prague
Ensemble vocal Musica Florea
Didier Talpain – Musikalische Leitung
Aufgenommen in der Staatsoper Prag vom 27. bis 30. November 2010
Limitierte und nummerierte Auflage von 3000 Exemplaren








