(openPR) Austria Formel 3 Cup-Lausitzring
Doppelte Punkte für Andreas Germann beim „Preis der Lausitz“
Für das CR-Racingteam verlief das Wochenende beim „Preis der Lausitz“ fast optimal. Eigentlich könnte man meinen, zu mindestens Lauf zwei hätte sprichwörtlich ins „Auge“ gehen können. Beim Aufeinandertreffen der Interserie und des Austria Formel 3 Cups holte Andreas Germann mit seinem Dallara Opel 305/07 in beiden Serien ordentlich Punkte und konnte sich in der Tabelle weiter nach vorn schieben. Nach einem verkorksten Qualifying auf Grund von unfahrbaren Reifen nutzte Germann Lauf 1 um sich zu verbessern. Im Rennen selbst war mit 1:48er Zeiten eine deutliche Steigerung spürbar. Der Lohn aller Mühen spiegelte sich natürlich im Endresultat wieder. „Schnellster Formel 3 in der Interserie und Platz vier im Austria Formel 3 Cup, was will man eigentlich mehr“, zeigte sich Andreas Germann richtig zufrieden. Wie so oft in der diesjährigen Saison hatte der Pirmasenser Formel 3-Pilot im Rennen eine starke Vorstellung hingelegt. Andreas Germann lieferte dann am Sonntag ein Husarenstück in der Lausitz ab. Der Start zu Lauf 2 schien in Gefahr zu geraten. Germann hatte sich am Samstagabend bei der Reifenmontage ein Auge verletzt. „Irgendwie ist mir da ein Splitter ins Auge geflogen“, sagte Germann. Um der Verletzung auf den Grund zu gehen, entschloss er sich einen Augenarzt auf zu suchen. Mit dem Sanitätswagen gings nach Cotbus in die Notaufnahme. Ca. eineinhalb Stunden vor dem Start zu Lauf zwei am Sonntag war er zur Diagnose und Behandlung in der Cottbuser Augenklinik. Dort gaben die Ärzte allerdings Entwarnung. „Ich habe Augentropfen bekommen und war froh, dass die Sache nicht schlimmer ausfällt“, so Germann. Wie im Flug ging´s zurück zum Lausitzring. „Mein Dank gilt Michael Koch und Frank Debruin, die mich kurzerhand von Cottbus dann wieder zurück an den Lausitzring fuhren“ und meiner Frau Petra, Heinz Mösinger und Peter vom Franz Wöss Team die schon alles fertig zum Start gemacht hatten, erzählt der Pirmasenser weiter. Wenige Minuten vor dem Start zu Lauf zwei und kurz vor der Einführungsrunde erreichten Germann, Koch und Debruin den Lausitzring. Jetzt ging alles sehr schnell. Rein in den Overal und raus auf die Strecke. „Natürlich hatte ich noch Schmerzen und das tränende Auge machte mir ganz schön zu schaffen“, resümierte Germann, der sich über Platz zwei bei der Interserie und Rang fünf im Austria Formel 3 Cup nochmals freuen konnte. Der Ritt durch die brandenburgischen Wälder hatte sich gelohnt. „Vielen Dank an mein Team meine Familie besonders meine Kinder Shari und Angelique, die mir die Daumen gedrückt haben“, so Germann. Den „Preis der Lausitz“ wird er wohl länger in Erinnerung behalten. Er ist und bleibt eine Kämpfernatur, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt.
Presse CR Racing Team ,02.10.2012












