(openPR) Die Wirtschaft von Usbekistan ist heute zu einem festen Teil des Weltwirtschaftssystems geworden. Das Exportpotential des Landes vom wächst von Jahr zu Jahr, wobei sich die Lieferstruktur an den ausländischen Märkten von einer Ausrichtung auf Rohstoffe konsequent in eine Ausrichtung auf hochtechnologische Fertigwaren mit hohem Mehrwert ändert.
Dank der systematischen und sukzessiven Umsetzung von wichtigen, vorrangigen Programmen für die sozialökonomische Entwicklung des Landes, von komplexen Programmen für die Entwicklung und Modernisierung von Wirtschaftsbranchen und Wirtschaftszweigen sind in Usbekistan trotz Verschärfung der Weltwirtschaftskrise und trotz Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums eine hohe und nachhaltige Wachstumsrate in der Wirtschaft und eine Verstärkung der makroökonomischen Stabilität zu beobachten.
In der ersten Hälfte des Jahres 2012 betrugen das BIP-Wachstum 8,1 Prozent, der Produktionsumfang der Industriewaren 7 Prozent, der Umfang der Lieferung von Landwirtschaftsprodukten 7,1 Prozent und der Umfang der Bauarbeiten 8,6 Prozent.
Die weitere Durchführung der Maßnahmen für eine ausgeglichene Stimulierung der Binnennachfrage und für eine intensive Unterstützung der einheimischen Produzenten von Waren und Erbringern von Dienstleistungen ermöglichten eine Zunahme der Produktion von Konsumwaren um 7,7 Prozent, von lokalisierten Produkten um 25,7 Prozent, des Einzelhandels um 12,5 Prozent und von Dienstleistungen um 14 Prozent. Der Anteil der Dienstleistungen am BIP stieg auf 52,2 Prozent im Vergleich zu 48,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011.
Ein Faktor dieses Fortschritts war die Ausrichtung der nationalen Wirtschaft auf den Ersatz von Importen durch einheimische Produkte. Er war Katalysator der nationalen Industrie, was eine Verringerung der Abhängigkeit der Wirtschaft von externen Faktoren und eine volle Nutzung der einheimischen Produktionsreserven und lokalen Rohstoffen ermöglichte.
Die Verordnung des Präsidenten des Landes “Über die Prioritäten bei der Entwicklung der Industrie der Republik Usbekistan in den Jahren 2011-2015” vom 15. Dezember 2010, die auf eine stabile, dynamische und ausgewogene Entwicklung der nationalen Industrie ausgerichtet war, war eine logische Fortsetzung der Modernisierung und der technischen und technologischen Erneuerung der Produktion.
Ein weiterer, noch wichtiger Bereich ist auch die systematische Einführung von internationalen Qualitätsstandards und technischen Vorschriften für die Herstellung von Industrieprodukten, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit an den internationalen Märkten gewährleistet wird.
Anzumerken ist, dass die Geräte, Materialien und Zulieferteile, die nicht im Land produziert und als Teil der Projekte importiert werden, bis zum 1. Januar 2016 von der Zahlung von Einfuhrsteuern (mit Ausnahme von Zollgebühren) befreit sind.
Ziel dieser Verordnung ist die Umsetzung von über 500 großen Investitionsprojekten im Gesamtwert von rund 50 Milliarden US-Dollar im Bereich der Industrie.
In den nächsten vier Jahren soll das Volumen der industriellen Produktion um mindestens 60 Prozent erhöht werden, sodass ein Wachstum des Anteils der Industrie am BIP von 24 Prozent im Jahr 2010 auf 28 Prozent im Jahr 2015 gewährleistet wird. Bestimmte Wirtschaftszweige wie Maschinenbau, Chemie-, Lebensmittel-, Pharma-, und Baustoffindustrie und andere werden sich rasch entwickeln und der Umfang in diesen Zweigen wird sich verdoppeln.
Besonderes Augenmerk wird auf die Durchführung von Projekten auf dem Gebiet der Hochtechnologie wie die Produktion von synthetischen flüssigen Brennstoffen, der Bau von neuen modernen Erdgaschemiekomplexen für die Herstellung von Polyethylen- und Polypropylenerzeugnissen, von verflüssigtem und komprimiertem Erdgas, für die Herstellung von Düngemitteln und von neuartigen Chemikalien nach modernen energiesparenden Technologien, auf eine dynamische Entwicklung des Energiebereiches durch den Ersatz alter Geräte durch moderne Dampfgasanlagen.
Vor kurzem hat das neue usbekisch-chinesisches Joint-Venture “Elektr Quvvat Qurilmalari” für die Herstellung von hochtechnologischen Ausrüstungen seinen Betrieb aufgenommen. Dieses Joint-Venture wurde von der “Holley Metering LITD.” (Volksrepublik China), der offene AG “Energota‘mir” und der JV “Electron hisoblagich” gegründet. Allein in der ersten Phase hatte der Betrieb ein Produktionsvolumen von 100 000 Transformatoren pro Jahr. Für die Zukunft ist der Export eines Teiles des Produktionsvolumens in die Nachbarstaaten vorgesehen. Der Produktionsanlauf hat zur Schaffung von 25 neuen Arbeitsplätzen beigetragen.
„Voraussetzung für die Gründung dieses neuen Betriebes waren die Vereinbarungen, die zwischen den beiden Staatschefs getroffen wurden“, so Wang Sinhe, der Generaldirektor des Joint Ventures “Elektr Quvvat Qurilmalari”. In relativ kurzer Zeit ist es gelungen, eine hochtechnologische Produktion aufzubauen sowie die neuesten Ausrüstungen zu beschaffen und zu installieren. So wurde bereits eine Musterreihe der Produkte hergestellt. Faktoren für diese erfolgreiche Entwicklung waren die in Usbekistan geltenden effektiven rechtlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, das Vorhandensein eines engen Kommunikationsnetzes und natürlich ein hohes Niveau der Qualifikation der Mitarbeiter und vor allem der Jugendlichen.
Zu berücksichtigen ist auch, dass während des offiziellen Besuchs des Präsidenten Islam Karimov vom 5. bis 7. Juni dieses Jahres in der Volksrepublik China Vereinbarungen auch für dieses gemeinsame Projekt getroffen wurden. Diese Vereinbarungen sehen die Umsetzung einer Reihe von Investitionsprojekten im Wert von über 5 Mrd. US Dollar in solchen Bereichen wie der Erdöl- und Erdgaschemie, des Bergbaus, der Energie, einschließlich der Entwicklung von alternativen erneuerbaren Energie, der Telekommunikation, der pharmazeutischen Industrie sowie der Herstellung von Haushaltsgeräten und modernen Baustoffen.
Die für Entwicklung der einheimischen Industrie vorgesehenen Prioritäten sind stets untrennbar mit der im Land zu verwirklichenden Investitionspolitik verbunden. In Usbekistan wurden ein für Investoren beispiellos günstiges Investitionsklima und ein System von Privilegien und Vorzügen geschaffen. Der jährliche Zuwachs an ausländischen Investitionen in die Wirtschaft Usbekistans ist ein überzeugender Beweis.
Die Attraktivität des Landes für Investitionen ist durch den großen Absatzmarkt und die gut entwickelte Verkehrsinfrastruktur und die ganzheitliche Anbindung an das multimediale Kommunikationssystem von Eurasien, wird durch die Perspektive der investitionspolitischen und handelswirtschaftlichen Zusammenarbeit vorausbestimmt. Wenn ausländische Unternehmen in Usbekistan investieren, haben sie die Möglichkeit, an die fünf größten und am schnellsten wachsenden Märkte – an den Markt der GUS-Staaten mit über 300 Millionen Menschen, an den mittel- und osteuropäischen Markt, an den süd- und südostasiatischen Markt und an den Markt des Mittleren Ostens – zu gelangen.
Die Investitionsgesetzgebung der Republik Usbekistan ist eine der führenden im System der Gesetzgebung der GUS-Staaten und vereinigt die wichtigen Vorschriften des internationalen Investitionsrechts, einschließlich die Bestimmungen über die Wahrung der Rechte von ausländischen Investoren, über die Gewährleistung von bestimmten Begünstigungen und andere in sich.
Grundlage für die gesetzliche Regelung der ausländischen Investitionen in der Republik Usbekistan sind die Gesetze “Über ausländische Investitionen”, “Über die Investitionstätigkeit”, “Über Maßnahmen zur Wahrung und zum Schutz der Rechte von ausländischen Investoren” sowie eine Reihe von gesetzlicher und rechtlicher Akte, die in Form von Beschlüssen der Staatsführung und von Regierungsverordnungen verabschiedet wurden.
Am 10. April 2012 wurde der Erlass des Präsidenten Islam Karimov „Über zusätzliche Maßnahmen zur Schaffung von Anreizen für ausländische Direktinvestitionen“, dessen Ziel die Schaffung eines in höchstem Maße günstigen Investitionsklimas für ausländische Investoren, die in die Entwicklung von hochtechnologischen Produktion Direktinvestitionen tätigen, zur verstärkten Schaffung von Anreizen für ausländischen Investitionen für die Umsetzung von Projekten zur Modernisierung und technischen und technologischen Erneuerung der Produktion sowie zur Beseitigung von bürokratischen Hürden und Hindernissen bei der Arbeit mit ausländischen Investoren, zur Verhinderung einer rechtswidrigen Einmischung von Regierungs- und Aufsichtsbehörden in die Tätigkeit der Unternehmen mit ausländischer Beteiligung sind, verabschiedet.
„Dank der effektiven rechtlichen Rahmenbedingungen in Usbekistan wurden in den führenden Wirtschaftszweigen und –bereichen 4.200 Betriebe mit ausländischer Beteiligung gegründet und sind erfolgreich tätig“, sagt der Leiter der Verwaltung für Finanz- und Währungsbilanzen des Ministeriums für Wirtschaft der Republik Usbekistan, Otabek Rachmonov. „Jährlich werden rund drei Milliarden Dollar in Form von ausländischen Investitionen, zum größten Teil als Direktinvestitionen, eingeführt, von denen 25 Prozent des Gesamtumfangs der Investitionen auf die Wirtschaft entfallen. Das ist ein konkreter Beweis für wachsendes Vertrauen von ausländischen Investoren in die Stabilität und Zuverlässigkeit der Wirtschaft unseres Landes und in die Perspektive der Entwicklung und des wachsenden Interesses daran.
Erst im Jahre 2011 und seit Anfang dieses Jahres wurde durch die Umsetzung einer aktiven Investitionspolitik zur Durchführung von Projekten der Modernisierung und technischen und technologischen Umrüstung der führenden Wirtschaftszweige die Gründung von Betrieben mit Hochtechnologie für die Herstellung von Kfz-Motoren im Joint-Venture “General Motors Powertrain Uzbekistan”, von Fahrzeuggeneratoren und Kompressoren, von Energiesparlampen und von Waschmaschinen der Marke “Samsung” im Joint-Venture “Zenit Electronics”, von Haushaltsgasherden und Klimaanlagen im Joint-Venture “NEO Sunlight”, von neuartigen von Kabel- und Drahterzeugnissen im Joint-Venture ” Uzkabel “und im Joint-Venture “Andijan Kabel”, von neuer moderner Landwirtschaftstechnik in der offenen AG “TTZ“ von Kraftfahrzeugleitung, LED-Lampen, Kosmetik, Windeln und Hygienemittel (in der freien Industrie- und Wirtschaftszone “Navoi”) möglich. Des Weiteren haben mehr als 200 neue Betriebe für die Produktionen von Baustoffen unter Verwendung von einheimischen Rohstoffen und Komponenten, darunter die Produktion von nichtmetallischen Werkstoffen in der Republik Karakalpakstan, von Holzfaserplatten im Gebiet Jizzakh, von modernen Bearbeitungsmaterialien aus Dolomit im Gebiet Kashkadarya, vom Gas- und Schaumbeton in den Gebieten Syrdarya und Taschkent, von Gipserzeugnissen im Betrieb “Knauf Buchara” sowie von verschiedenen Arten von Dacheindeckungen aufgenommen.
Der Bau eines Handelszentrums innerhalb des neuen Komplexes für den Bau von Lastkraftwagen der Marke “MAN” im Gebiet Samarkand und des Spinnereikomplexes der Textilfabrik Kokander (I-Etappe) wurde abgeschlossen.
Großprojekte im Kraftwerksbereich sind in die aktive Phase getreten. In diesem Jahr sind die Aufnahme der Produktion eines neuen Modells des Personenkraftwagens der Marke “Kobalt” mit einem Umfang von 125 Tausend Einheiten, der Produktion von mehr als 25 Textilerzeugnissen und die Aufnahme der Tätigkeit von Dutzenden Betrieben für die Verarbeitung von Obst und Gemüse, Fleisch und Milch sowie für die Produktion von Lebensmitteln vorgesehen.
Im Jahr 2012 ist der Abschluss von insgesamt mehr als 270 Investitionsprojekten vorgesehen. Hier hat die Förderung der Investitionspolitik durch das Investitionsprogramm des Landes für das Jahr 2012, dessen Parameter durch die Verordnung des Staatsoberhauptes “Über das Investitionsprogramm der Republik Usbekistan für 2012” bestätigt wurden, einen großen Schub erfahren.
Diese Verfügung hat die Sicherung der Umsetzung von strategisch wichtigen Investitionsprojekten, die auf den Bau neuer modernen Produktionsbetriebe sowie auf die Modernisierung und die technische und technologische Erneuerung der Unternehmen gerichtet sind, zum Ziel. Hierdurch wird die Entwicklung eines modernen Netzwerkes von Verkehrs-, Versorgungs-, Telekommunikations- und sozialer Infrastruktur beschleunigt, und auf dieser Grundlage werden neue Arbeitsplätze geschaffen, und es wird eine nachhaltige und dynamische Wirtschaftsentwicklung erreicht.
Im Rahmen des Investitionsprogramms sind in diesem Jahr in Usbekistan Investitionen von 23,6 Trillionen Sum, von denen mehr als 5,74 Mrd. Sum auf zentrale und 17,9 Trillionen Sum auf dezentrale Investitionen entfallen, geplant. Die Regierung von Usbekistan sieht die Heranziehung von ausländischen Investitionen und Krediten im Gegenwert von 1,7 Trillionen Sum unter eigener Bürgschaft, von denen 301 Mrd. Sum auf den Bau von Wohnhäusern in ländlichen Gebieten entfallen, vor. Die ausländischen Direktinvestitionen und Darlehen haben einen Gegenwert von 4,3 Trillionen Sum.
Aus dem Staatshaushalt sind über eine Trillion Sum für die Investition in verschiedene Projekte vorgesehen. Weitere 1,4 Trillion Sum werden auf verschiedene Fonds außerhalb des Staatshaushaltes wie den Staatlichen Straßenbaufonds, die Stiftung für die Entwicklung des Kindersports, den Fonds für den Wiederaufbau, die Sanierung und die Ausstattung von Bildungseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen und den Fonds für die Entwicklung der materiell-technischen Basis der Hochschuleinrichtungen verteilt.
Aus dem Fonds für den Wiederaufbau und die Entwicklung Usbekistans werden 1,4 Trillionen Sum für Investitionen in verschiedene Bereiche der Wirtschaft 115,5 Mrd. Sum in den Fonds für die meliorative Verbesserung des Bewässerungsbodens eingesetzt.
Der Baubeginn des erdgaschemischen Komplexes “Ustyurt” auf der Basis des Vorkommens in Surgil, und in der Folge des Betriebes für die Herstellung vom Kalidünger Dehkanabad ist von wichtiger Bedeutung für eine weitere Diversifizierung der Wirtschaft Usbekistans.
Der Bau des erdgaschemischen Komplexes “Ustyurt” ist das größte gemeinsame Projekt von Usbekistan und Südkorea. Nach der Inbetriebnahme des Komplexes werden jährlich bis zu 400.000 Tonnen Polyethylen und 100.000 Tonnen Polypropylen produziert. Mit diesen Indikatoren wird er die größte Anlage dieser Art in den GUS-Staaten sein. Karakalpakstan, wo der Komplex gebaut wird, wird eines der größten Industriezentren des Landes sein. Darüber hinaus wird die Gründung neuer kooperierender Industriebetriebe in anderen Regionen der Republik Usbekistan ermöglicht und es werden neue Arbeitsplätze geschaffen.
Zur Erhöhung des Produktionsumfanges des Betriebes “Dehkanabad” ist zu sagen, dass die chinesische Gesellschaft “CITIC International Cooperation Co. Ltd” einen Verarbeitungskomplex zur Herstellung von 400.000 Tonnen Kalidünger pro Jahr im Wert von 116,3 Millionen Dollar baut. Die russische Gesellschaft “ZUMK Engineering” baut einen Bergbaukomplex zur Förderung von 1,4 Millionen Tonnen Sylviniterz. Des Weiteren richtet sie einen Seilbahnverkehr für den Transport von 2,1 Millionen Tonnen Erz pro Jahr ein und errichtet Objekte zur externen Stromversorgung im Gesamtwert von 122,3 Millionen Dollar. Der Abschluss sämtlicher Arbeiten ist bis Ende 2013 vorgesehen.
Von besonderer Bedeutung sind auch die Projekte zur Erweiterung der Sodafabrik in Kungrad und des Betriebes für Herstellung vom synthetischem flüssigem Brennstoff im erdgaschemischen Komplex “Shurtan“ sowie zur Erweiterung des Kraftwerks “Tallimarjon” durch den Bau von zwei Dampfgasanlagen.
Darüber hinaus wird aktiv an der Verbesserung und Entwicklung der industriellen und technischen Infrastruktur, die gemäß dem vom Präsidenten der Republik Usbekistan im Dezember 2010 bestätigten Programm zur Beschleunigung der Entwicklung der Infrastruktur, der Verkehrs- und Kommunikationsnetze in den Jahren 2011-2015 verwirklicht werden soll, gearbeitet.
Im Mittelpunkt stehen des Weiteren die Maßnahmen zur Beschleunigung der Durchführung von Projekten zum Bau und Wiederaufbau des staatlichen Autobahnnetzes in Usbekistan, das alle Regionen des Landes verbindet und damit den Zugang zu regionalen und globalen Märkten sichert. Zu diesem Zweck sind im Jahr 2012 der Bau und die Rekonstruktion von 517 Kilometer Straßen von zwei wichtigen Verkehrsknotenpunkten sowie von 544 laufenden Metern von Brücken und Wegüberführungen vorgesehen.
Die strategische Bedeutung der Modernisierung der Autobahn nicht nur für Usbekistan, sondern auch für den gesamten zentralasiatischen Raum wurde von internationalen Finanzorganisationen wie der Asiatischen Entwicklungsbank, der Islamischen Entwicklungsbank und von den Mitgliedern der Arabischen Koordinationsgruppe hochgeschätzt. Von ihnen wurden Vorzugskredite in Höhe von ca. 1,4 Milliarden US-Dollar für den Bau und die Rekonstruktion von 742 Kilometer Straße und für den Erwerb von modernen Straßenbaumaschinen gewährt.
Der Hochgeschwindigkeitszug «Afrosiyob» benötigt für die Strecke zwischen den Städten Taschkent und Samarkand mit einer Länge von 344 km zwei Stunden. Für den Betrieb dieser Züge wurde die Schieneninfrastruktur durch eine großangelegte Tätigkeit verbessert und modernisiert. Es wurden Eisenbahnstrecken von mehreren Hundert Kilometern Länge wieder in Betrieb genommen, und 68 Kilometer Eisenbahnstrecke neu verlegt. Die Bahnhöfe in Taschkent und Samarkand wurden rekonstruiert und neu ausgestattet.
Die Tätigkeit der neu gegründeten Logistikzentren wurde intensiviert. Allein im Jahre 2011 wurden im internationalen intermodalen Logistikzentrum “Navoi” mehr als 50.000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Das Frachtvolumen im Güterverkehr vom Logistikzentrum „Angren” über den Kamchikpass betrug über 4 Millionen Tonnen, d. h. das 1,3-fache des Frachtvolumens im Jahr 2010.
Hier muss betont werden, dass das internationale intermodale Logistikzentrum “Navoi” das einzige seiner Art im Raum der GUS-Staaten ist. Hier erfolgen ein schnelles Ab- und Aufladen sowie eine schnelle Verteilung und Lagerung der verschiedensten Waren. Die Frachten, die aus Asien nach Europa und umgekehrt verschickt werden, durchlaufen dieses Zentrum, das ein wichtiger Teil des globalen Frachtverkehrs ist.
Gemäß dem Erlass des Präsidenten Islam Karimov vom 13. April 2012 wurde die Sonderindustriezone Angren” im Gebiet Taschkent gegründet. Für diese Industriezone ist eine Betriebsdauer von 30 Jahren mit einer Möglichkeit der Verlängerung vorgesehen. Während dieser Zeit gelten für diese Industriezone Steuersonderregelungen und Zollvergünstigungen. Der Status der Sonderindustriezone “Angren” für die Teilnahme an diesen Sonderregelungen wird auf Beschluss des Verwaltungsrats der Zone erteilt.
Auf einer systematischen Grundlage finden Arbeiten zum Neubau, zur Modernisierung und zum Wiederaufbau des Trinkwasserversorgungsnetzes und zur Erweiterung des Zugangs der Bevölkerung zu sauberem Trinkwasser statt. Hierfür werden von der Regierung der Republik Usbekistan Mittel aus Vorzugskrediten von internationalen Finanzorganisationen und ausländischen Regierungsorganisationen in Höhe von mehreren hundert Millionen US-Dollar eingesetzt. In diesem Jahr werden im Rahmen eines Investitionsprogramms viele Projekten zur Verbesserung der Versorgung mit Trinkwasser, zur Rekonstruktion des Wasserversorgungssystems und der Kanalisationen in den Regionen eingesetzt. Hierfür werden Mittel der Asiatischen Entwicklungsbank und der Internationalen Entwicklungsorganisation in Höhe von 300 Millionen US-Dollar eingesetzt. Darüber hinaus sind im laufenden Jahr über 60 Milliarden Sum aus dem Staatshaushalt für die Verbesserung des Wasserversorgungssystems in den ländlichen Gebieten vorgesehen.
Die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern zum gegenseitigen Vorteil überzeugt, da in Usbekistan alle Bedingungen für die Stärkung des Vertrauens von ausländischen Investoren geschaffen werden. Die staatliche Investitionspolitik des Landes ist für eine langfristige Perspektive angelegt und auf die Schaffung von notwendigen Bedingungen für eine wirksame Arbeit der Investoren ausgerichtet. Darüber hinaus sind alle Voraussetzungen hierfür vorhanden: eine vorteilhafte geografische Lage, ein gut entwickeltes Verkehrsnetz, das Vorhandensein von ausreichenden und hocheffizienten Naturressourcen, eine der Produktions- und sozialen Infrastruktur auf hohem Niveau, qualifiziertes Personal und andere Faktoren, die den Investoren ermöglichen, weit in die Zukunft zu blicken.













