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Grundlagen der (proprietären) Software-Lizenzierung

26.09.201208:16 UhrIT, New Media & Software
Bild: Grundlagen der (proprietären) Software-Lizenzierung

(openPR) Software-Hersteller bieten verschiedene Lizenzmodelle an. Lizenziert wird gewöhnlich per Single User (Named User, Client, Node) bzw. per User in der entsprechenden Mengenrabatt-Staffel, wobei einige Hersteller bestehende Lizenzen anrechnen/kumulieren. Diese offenen Volumen-Lizenzprogramme heißen oft Open License Program (OLP), Transactional License Program (TLP), Volume License Program (VLP) usw. und stehen im Gegensatz zu dem Contractual License Program (CLP), bei dem sich der Kunde verpflichtet, in einem bestimmten Zeitraum (meist zwei Jahre) eine bestimmte Menge Lizenzen zu erwerben.


Eine Lizenzierung per Concurrent/Floating User ist auch möglich. Hier haben alle User in einem Netzwerk Zugriff auf das Programm, jedoch nur eine bestimmte Anzahl gleichzeitig.
Ein weiteres Lizenzmodell ist die Lizenzierung per Dongle, die den Inhaber des Dongles das Programm auf jedem Computer nutzen lässt.
Lizenzierung per Server, CPU oder Punkte, unabhängig der Anzahl User, ist ebenso üblich wie Standort- (Site License) oder Firmenlizenzen (Company License).
Manchmal kann zwischen Dauer- und Jahreslizenz gewählt werden. Bei Dauerlizenzen ist oft ein Jahr Wartung Pflicht, dafür werden Wartungsverlängerungen (Subscription Renewals) rabattiert. Bei Jahreslizenzen/Abos gibt es keine Verlängerung, nach Ablauf muss eine neue Lizenz gekauft werden.
Lizenziert wird auch, je nachdem wie das Programm genutzt wird, pro Host/Client (oder Guest), Mailbox, IP-Adresse, Domain usw.
Zusätzliche User werden u.a. lizenziert per Extension Pack (z.B. bis zu 99 User), welches das Base Pack (z.B. 5 User) inkludiert.
Manche Programme sind modular aufgebaut, so dass erst ein Basisprodukt gekauft werden muss, bevor weitere Module genutzt bzw. zugekauft werden können.

Software-Lizenzierung umfasst auch Wartung (Maintenance). Diese, meist mit einer Laufzeit von einem Jahr, ist entweder enthalten oder optional, muss aber oft mit der Software gekauft werden. Der Wartungsvertrag beinhaltet Minor Updates (V.1.1 => 1.2), manchmal auch Major Updates (V.1.2 => 2.0) und nennt sich z.B. Update Insurance, Upgrade Assurance.
Für ein Major Update muss man ein Upgrade kaufen, falls nicht in der Wartung enthalten.
Bei der Wartungsverlängerung berechnen einige Hersteller eine Reinstatement (auch Reinstallment) Fee rückwirkend pro Monat, falls die derzeitige Wartung abgelaufen ist.
Wartung umfasst normalerweise keinen technischen Support. Hier unterscheidet man zwischen E-Mail- und tel. Support, auch kann die Verfügbarkeit (z.B. 5x8, also an fünf Arbeitstagen mit je acht Stunden) und die Reaktionszeit (z.B. drei Stunden) eine Rolle spielen. Dies nennt sich gerne Gold-, Silver- und Bronze Support. Support wird auch per Ereignis als Incident Pack (z.B. fünf Supportfälle pro Jahr) lizenziert.

Viele Hersteller bieten besondere Konditionen für Schulen und Behörden an (EDU/GOV License). Eine Migration von einem anderen Produkt (Crossgrade), auch eines anderen Herstellers (Competitive Upgrade) wird gerne angeboten.

Grundsätzlich sollte bei Anfragen über Volumenlizenzen immer der Hersteller kontaktiert werden. Der Kontakt kann auch über einen Reseller erfolgen. Hersteller sind immer entgegenkommend, verweisen aber vielleicht an einen Reseller. Der Channel Partner findet mit dem Hersteller eine Lösung für jede Anfrage bzw. jedes Problem.
Bei bestehenden Lizenzen muss der Kontakt zum Hersteller gepflegt werden, was zwar auch ein Reseller übernehmen kann, aber E-Mails vom Hersteller sollte der Kunde als Lizenznehmer (End User) dennoch nicht ignorieren, beinhalten sie doch womöglich wichtige Informationen wie Lizenzschlüssel, Download-Anleitung, Login-Daten, neue Releases/Editionen.

http://www.softwareresearches.net/index_de.php
http://www.softwareresearches.net/shop

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