(openPR) LEIPZIG. (Ceto) In der Schweiz hat der Mineralölmarkt eine andere Größenordnung als in Deutschland. Immerhin wird in dem Alpenland aber die Hälfte aller Gebäude mit Öl beheizt und der Tankstellenmarkt zeigt sich ebenfalls stabil. Dennoch wird auch bei unseren südlichen Nachbarn mit rückläufigen Absatzzahlen für die kommenden Jahre gerechnet.
In der beschaulichen Altstadt von Zürich befinden sich die Büros der Schweizer Erdöl-Vereinigung, der Interessenvertretung der schweizerischen Erdölwirtschaft. Deren Leiter Treibstoffe und Umwelt, Dr. Armin Heitzer, sitzt hier Tür an Tür mit dem Geschäftsführer von Swissoil, dem Dachverband der Heizölhändler in der Schweiz, Philippe Cordonier. Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau sprach mit beiden über den Schweizer Mineralölmarkt. Dabei stellten sich viele Parallelen zur Situation in Deutschland heraus aber auch eine Reihe typischer Besonderheiten.
100 Prozent Import
Da die Schweiz über keine eigenen Erdölvorkommen verfügt, muss jeder Liter des kostbaren Energieträgers importiert werden. Dabei kommt dem Land seine zentrale geografische Lage zugute, die eine vielfältige und sichere Versorgungsstruktur ermöglicht.
2011 wurden in der Schweiz insgesamt 11,04 Millionen Tonnen (Mio. t) Erdölprodukte verbraucht – drei Prozent weniger als 2010. Während Diesel und Flugpetrol zulegten, gingen wie in Deutschland der Benzin- und Heizölverbrauch zurück – um knapp 4 bzw. knapp 10 Prozent.
Zum Vergleich: in Deutschland wurden 2011 allein im Heizölmarkt 17,7 Mio. t verkauft und an der Tankstelle rund 52 Mio. t Diesel und Benzin. Dafür ist Heizöl beiden Eidgenossen deutlich beliebter als bei ihren nördlichen Nachbarn. Doch dazu später.
Die beiden Schweizer Raffinerien Cressier und Collombey, die zusammen etwa 40 Prozent der benötigten Fertigprodukte bereitstellen, bekommen das Rohöl per Pipeline aus Südfrankreich und Norditalien geliefert. Entsprechend gravierend war der wirtschaftlich bedingte Ausfall der Petroplus-Raffinerie Cressier zu Jahresbeginn 2012 und musste durch zusätzliche Fertigproduktimporte überbrückt werden. Erst Ende Juni entspannte sich die Situation, als der Schweizer Standort der in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Petroplus von der Varo Energy Holding SA, einem Gemeinschaftsunternehmen von Vitol und Atlas Invest, übernommen wurde. Seit Juli produziert Cressier wieder und die Notwendigkeit zusätzlicher Importe entfällt.
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