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280 Absolventen werfen den Hut

25.09.201214:53 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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Eine bärenstarke Zeit
Eine bärenstarke Zeit

(openPR) Eine bärenstarke Zeit - studieren an der ESB Business School: international, praxisorientiert, individuell – 280 Hüte fliegen in die Luft

Samstagnachmittag, 28.07.2012, 16.00 Uhr, an der Reutlinger Listhalle. Rauschende Talare und fliegende schwarz-eckige Hüte mit Quasten sorgen zwischen aufgeregten mit Digicams „bewaffneten“ stolzen Eltern, hübschen Mädchen auf hochhackigen Absätzen und jungen schicken Männern in korrekt sitzenden Anzügen für eine besondere Feststimmung. In vielen Sprachen wird gepflegt Konversation geführt, viele Kulturen treffen aufeinander, umarmen sich, klopfen sich auf die Schultern. Wenn Fotograf Michael Bolay wie jedes Semesterende die Absolventen und Absolventinnen der ESB Business School in ihrem Abschlussbild mit einem zauberhaften Lächeln „einfängt“ – haben sie es geschafft. Sie haben ihren internationalen Abschluss in der Tasche und die meisten auch schon ihren ersten Job nach dem Studium an der ESB Business School.



So wie Lennart Kocheise, der studentische Festredner. Während seines 8-semestrigen Studiums „International Management Double Degree, im Deutsch-Spanischen Link“ hat er sich, wie viele seiner Kommilitonen, ehrenamtlich stark engagiert. Als Präsident der IMDD-Studierendenvertretung war er quasi im Dauer-Organisations-Einsatz. Sein liebster Freund ist deshalb vielleicht der ESB-Bär geworden, der in seiner Rede die „bärenstarke Zeit an der ESB“ „bärifiziert“: „Wir freuen uns alle, heute unser Zeugnis zu bekommen, in dem unsere Studienleistungen aufgeführt sind. Aber gelernt haben wir während unserer Zeit an der ESB weit mehr. Wir haben gelernt, unsere Ideen umzusetzen und uns außerhalb der Hochschule zu engagieren. Wir haben gelernt in internationalen Teams zu arbeiten und schwierige Situationen gemeinsam zu meistern. Und vor allem haben wir gelernt, dass es neben den rein fachlichen Inhalten des Studiums, andere Fähigkeiten gibt, die uns für unsere zukünftigen Positionen qualifizieren und unsere Persönlichkeiten ausmachen. Und genau hierfür steht meiner Meinung nach der Bär. Von außen sieht man immer sein freundliches Gesicht und den Spaß, den er mit sich bringt und den auch wir während unseres Studiums hatten. Aber jeder der schon mal das Bärenkostüm getragen hat, der weiß - und ich spreche aus Erfahrung - wie viel schweißtreibende Arbeit in der Organisation und Durchführung der außeruniversitären Aktivitäten steckt.“

Wenn die Absolventen also ihre Zeugnisse überreicht bekommen, wird da zwar nicht stehen, was sie alles auf die Beine gestellt haben, aber trotzdem kann jeder mehr aus Reutlingen mitnehmen als ein Blatt Papier mit Zahlen! „Und darauf können wir genauso stolz sein, wie auf unser Zeugnis. Ich glaube Ich spreche im Namen von allen Studenten, wenn ich sage, dass es eine bärenstarke Zeit mit Euch allen war!“

Wie engagiert die ESB-Studierenden sind, zeigt auch das Beispiel von Carl-Christian May: gerade noch am Schlagzeug auf der Bühne der Listhalle im Einsatz für das Musikressort, nimmt er dann im Talar und mit dem berühmten Hut auf dem Kopf sein sicherlich sehr gutes Abschlusszeugnis in Empfang. „Die Aktivitäten der Studenten im außeruniversitären Bereich sind an unserer Business-School besonders ausgeprägt. Als begeisterter Musiker stieß ich auf offene Türen, um mich für mein Hobby zu engagieren und ein Musik-Ressort zu gründen“. Carl studierte Internationales Management, im Deutsch-Französischen Zug. „Die praxisorientierte Ausbildung liegt mir sehr. Zudem kann ich unvergessliche internationale Erfahrungen sammeln. Für mich persönlich passt mein Profil exzellent zu den Anforderungen der Wirtschaft und ich genieße die Freiheit, die für mich am besten passende berufliche Karriere zu wählen.“ Und die beginnt gleich nach dem Studium in Stuttgart bei der Daimler AG als Trainee.

Dass die Studierenden bodenständig, weltoffen und sozial engagiert sind, gefällt auch Professor Dr. Ottmar Schneck, Dekan der ESB Business School, der in seiner Rede den Studierenden seinen Respekt vor ihren Studienleistungen zollte.

Ebenso der Präsident der Hochschule Reutlingen, Professor Dr. Peter Nieß: „Sie haben manchmal Wochenenden und Nächte durchgearbeitet, um Klausuren zu bestehen oder wissenschaftliche Arbeiten fristgerecht einzureichen. Nun haben Sie Ihr Ziel erreicht. Einige von Ihnen haben sicher große Pläne. Sie möchten, um mit Steve Jobs zu sprechen, eine Delle im Universum hinterlassen. Andere von Ihnen haben vielleicht keine ganz so hohen Ansprüche an sich. Sie suchen, um wieder mit Steve Jobs zu sprechen, nicht die Chance, die Welt zu verändern. Sie suchen eher nach einem Weg, sich auf der Erde zu Recht zu finden. Sich dort zurecht zu finden, ist vielleicht Herausforderung genug. Ich finde daher, beide Lebensphilosophien – „dent in the universe“ und „Work-Life Balance“ - sind legitim. Ob Sie der einen oder der anderen Philosophie folgen - ich halte es für wichtig, dass Sie dies bewusst tun. Vor allem: Folgen Sie Ihren Träumen und Vorstellungen und nicht den Träumen und Vorstellungen anderer.“

Unabhängig davon, ob sie nun eine Weltreise starten, ihren Master machen oder direkt mit dem ersten Job beginnen, tragen die Absolventen der ESB Business School eine hohe Verantwortung, so Magnus Pflücke, erweitertes Vorstandsmitglied des ESB Reutlingen Alumni e.V.. Als Absolventen einer der besten Kaderschmieden in Deutschland seien die Erwartungen hoch: „Lasst Euch davon aber nicht verunsichern, denn Ihr seid exzellent ausgebildet für Euren nächsten Karriereschritt. Es warten dort draußen viele Chancen auf Euch und bedenkt immer, die Wege von ESB Absolventen sind sehr vielfältig. Ob Ihr nun Eure Karriere in der Industrie beginnt, ein eigenes Unternehmen gründet oder Eure ersten Erfahrungen in der Unternehmensberatung macht …“

So sehen es auch Verena Kaufmann und Sascha Knabe (IMDD, Deutsch-Englisch). Beide haben das jährliche ESB-Wirtschaftsforum 2012 mitorganisiert.

Verena weiß, dass sie auch ohne Master ausgezeichnete Karriereaussichten hat. „Mein Studium in Lancaster und Reutlingen ist ein ausgezeichnetes Generalistenstudium mit vielen offenen Karrieretüren, weil man zwei Jahre an einer Top-Universität im Ausland studiert und Leute und Kultur so gut kennenlernt, dass man internationale Teams erfolgreich managen und auf Teammitglieder unterschiedlicher Nationalitäten individuell eingehen kann.“ Ganz wichtig ist das Studieren mit Gleichgesinnten: „Man findet einfach Freunde, mit denen man arbeiten und die knappe Freizeit verbringen kann. Studium und Studienleben aktiv mitgestalten und sich einbringen macht Spaß.“ In Reutlingen ermöglichen die geringen Klassengrößen eine hervorragende Betreuung und Ausbildung und begünstigen die enge Verbindung zwischen Professoren und Studenten.

Mit im WIFO-Team war auch Felix Buchbinder (gleicher Studiengang). „Ich kann praktisch in jede Branche einsteigen. Die Beziehungen zu den Professoren sind sehr kollegial, das erleichtert das Studieren in vielerlei Hinsicht und die Kommilitonen sind international, open-minded und vielseitig.“ Kein Wunder, dass auch Felix seinen Teach-First-Job schon in der Tasche hat und in den letzten sieben Wochen in einer Sommerakademie von Teach-First schon darauf vorbereitet wurde.

Die Grüße der Stadt Reutlingen, die stolz auf ihre Hochschule in Reutlingen ist, überbrachte Dr. Christoph-Michael Pfefferle, Leiter des Amts für Wirtschaft und Immobilien. Er hoffe, dass viele „den Weg in Reutlinger Unternehmen finden oder ihren Master hier an der Reutlinger Hochschule noch machen werden.“ Gerade Baden-Württemberg biete mit seinen Unternehmen eine gute Auswahl an mittelständischen und großen Unternehmen, wo man so gute Absolventen gut gebrauchen könne, denen er mit den auf den Weg gab: „mit offenen Augen durchs Leben zu gehen“ und dass sie ihre Chancen erkennen mögen.

Besonders gespannt waren alle auf den diesjährigen Festredner, Professor Jörg Menno Harms, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hewlett Packard GmbH. Er hat selbst eine Bilderbuchkarriere hinter sich, in der er alle Stufen vom „schweißtreibenden Klinkenputzen“ bis hin zum Aufsichtsratsvorsitzenden mit Bravour – aber auch allen Höhen, Tiefen und Selbstzweifeln hinter sich hat: „Warum habe ich eigentlich Fourieranalyse und LaPlace Transformation erlernt, wenn ich jetzt Verkaufsgespräche in Intensivstationen und Geburtsstationen führe? Aber ich bin gestärkt aus dieser Krise herausgekommen. Einige Jahre im direkten Vertrieb kann ich jedem sehr empfehlen.“ So gab er den Absolventen mit auf den Weg, „eine Erfahrung im internationalen Handel sollte sein“.

Es sei gut, früh Verantwortung in Projekten zu übernehmen und auf seiner Do-It-Liste an die ESB-Absolventen steht ganz oben: „Bewerben Sie sich zügig, morgen sind Sie schon wieder etwas älter.“ Und als Do-2 gibt er mit auf den Weg:„ Starten Sie beruflich in Deutschland oder Europa und gehen Sie dann über Ihr Unternehmen in den weltweiten Markt. Umgekehrt ist es – selbst heute - sehr viel schwerer und kostet nur Rüstzeit!“ Außerdem sollten diese nie vergessen, wie wichtig es sei, dass man stolz auf sein Unternehmen sein kann und sich jeden Tag selbst im Spiegel anschauen kann. Dann sei man im richtigen Unternehmen, das man nicht unbedingt alle zwei Jahre wechseln müsse: „Man sollte eine Organisation nur verlassen, wenn man inkompetente Vorgesetzte hat, wenn die eigene Leistung und berufliche Entwicklung nicht anerkannt wird, wenn sich starke Bürokratie breitmacht, wenn man nicht mehr stolz auf „ seinen Laden “ sein kann.“ Den ESB-Absolventen empfiehlt er Job-Rotation und dass sie Verantwortung und eine Aufgabe, die sie reizt, suchen sollen.

„Schauen Sie über Ihren vertikalen Experten-Tellerrand und arbeiten und denken Sie ressortübergreifend und sind Sie stets bereit für den schnellen Ortswechsel ins Ausland und offen für Veränderungen – gestalten Sie aktiv mit!“ Wenn die ESB-Absolventen Globalisierung nicht mit Zentralisierung verwechseln würden, sondern die richtige Balance von globaler und lokaler Geschäftsgestaltung finden, seien sie auf dem richtigen Weg – but „don’t settle down at the age of 28! Wir Mitteleuropäer neigen ja eher zum Siedlerverhalten. Das hat sicher Vorteile. Aber angesichts der globalen Umbrüche ist eher eine Aufbruch- und Pioniereinstellung vernünftig. Das erfordert Ihre persönliche Flexibilität und Mobilität, im Inland und weltweit.“

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