(openPR) Bereits Anfang Mai fand an der ESB Business School die erste Runde der Ernst&Young (EY) Audit Challenge statt. Drei Teams traten gegeneinander an, um verschiedene Aufgaben einer Accounting Fallstudie zu lösen. Es ging dabei vor allem um die korrekte Verbuchung unterschiedlicher Geschäftsvorfälle. Auch wenn alle Teams die gestellten Aufgaben weitestgehend korrekt bearbeiteten, am Ende des Tages stand das Gewinnerteam des hochschulinternen Wettbewerbes fest: Maren Höfler, Annelene Tonn, Gereon Früh, Lukas Brenner und Patrick Haslanger (alle IB4) hatten sich für die zweite Runde des Wettbewerbes qualifiziert.
Das Finale der Region Süd-West fand Anfang Juni in der EY Zentrale in Stuttgart-Weilimdorf statt und erwies sich als besondere Herausforderung:
Zunächst einmal konnte das Team lediglich in dreifacher Besetzung zur 2. Runde in Stuttgart antreten, da zwei der Mitglieder an diesem Tag verhindert waren. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass das Wahlfach „Consolidated Financial Statement & External Audit“ von Professor Dominic Wader sich durchaus gelohnt hatte, denn die von EY gestellte Aufgabe beinhaltete im Wesentlichen die in der Vorlesung behandelten Themen, wie beispielweise eine Kaufpreisallokation beim Erwerb eines Tochterunternehmens.
Nach der zweistündigen Bearbeitung der Fallstudie musste jedes der sechs angetretenen Teams seine Ergebnisse vor einer Fachjury präsentieren. Die Präsentationsrunde wurde dann aber unerwartet durch einen Feueralarm unterbrochen – denn im 2. Stock des Gebäudes brannte eine Spülmaschine. Nachdem die komplette Stuttgarter Feuerwehr samt Polizei und Krankenwagen angerückt war und das Feuer gelöscht werden konnte, durften die Studenten endlich ihre Ergebnisse vortragen.
Als am späten Ende des Tages dann der Sieger der Region „Süd-West“ gekürt wurde, war die Freude bei den Reutlinger Studenten riesig. Wieder einmal hatten sie sich gegen ihre Mitstreiter durchsetzen können und durften, samt ihrer neuen von EY gesponserten Koffer, für zwei Tage nach Berlin zur Finalrunde fahren.
Das Bundesfinale wurde in der Hauptstadtvertretung von EY in Berlin durchgeführt. Fünf Teams verschiedener Hochschulen aus ganz Deutschland nahmen daran teil. Nach der freundlichen Begrüßung sowie einer Präsentation zum Thema Diversity Management unternahmen die Teilnehmer zusammen eine etwas andere Art der Stadterkundung. Auf dem Fahrrad wurden gemeinsam mit den anderen Teilnehmern die wichtigsten politischen und historischen Sehenswürdigkeiten Berlins erkundet. Danach fand ein gemeinsames Essen mit EY-Mitarbeitern aus ganz Deutschland statt, bei dem erste Kontakte geknüpft wurden und einiges über die Kultur der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gelernt werden konnte.
Am zweiten Tag wurde es dann ernst, die Bearbeitung der Fallstudie stand auf dem Programm. Die Case Study simulierte die Abschlussprüfung einer deutschen GmbH die verschiedene Tochterunternehmen auf der ganzen Welt hat. Die Studenten mussten in Gespräche mit dem Mandanten sowie mit Fachabteilungen von EY treten, um zum Teil äußerst knifflige Sachverhalte zu erörtern und verstehen zu können. Nach stundenlangem Rechnen, Durchforsten von Gesetzestexten und angeregten Diskussion im Team und mit dem Mandanten präsentierten die Studenten ihre Ergebnisse vor einer Jury aus sieben hochkarätigen Mitarbeitern von EY.
Leider reichte es dieses Mal für das ESB Team nicht für den Gewinn (5-tägige Reise nach NY). Aber die Teilnahme an der Audit Challenge hat sich auf alle Fälle für die Reutlinger Studenten gelohnt. Sie haben nicht nur viel über die Welt der Wirtschaftsprüfung gelernt, sondern auch viele Kontakte geknüpft und hatten eine tolle Zeit in Berlin. Ein besonderer Dank gilt den Professoren Charifzadeh und Wader, die die Studenten ermutigt hatten an der Audit Challenge teil zu nehmen.
















