(openPR) Hektische Betriebsamkeit im Rottweiler Atelier der Malerin mit dem Diplom "Große Komposition" Eva Bur am Orde . Wenige Tage vor der nächsten Station der Wanderausstellung "Zeitgeist", in welcher sie eine Auswahl ihres Schaffens präsentiert, müssen noch unzählige Dinge erledigt werden.
Sind Plakate, Handzettel und Einladungen verteilt? Sind die Anzeigen in den Fachmedien entsprechend geschaltet? Wie funktioniert die Aufhängung der Bilder in der Wallberg-Gastronomie der Philharmonie Essen? Wie ist der Ablauf der Vernissage? Diese und viele weitere Fragen läßt die Künstlerin durch ihr Kreativ-Team aufarbeiten. Sie selbst kümmert sich um die Kunst.
Sie steht mit Fotos und einem selbst gezeichneten Plan vor der Bildauswahl und überlegt, welchen Platz das jeweilige Werk in der Ausstellung einnehmen wird. Zwischendurch schwenkt sie ihren Blick auf ihr neues, gerade begonnenes Werk. Auch hier ist sie am überlegen, welche Personen oder welche Formen auf die Leinwand gebracht werden sollen. Nun liegt es wieder am Stab um die Künstlerin die Ab- und Aufhängung und den Transport zu organisieren und durchzuführen.
Endlich, der Paketbote kommt und bringt neue Farbe. Das Arbeiten am neuen Werk kann jetzt weitergehen. Dazwischen huscht ein Mensch durchs Atelier und überprüft die Hängevorrichtung an den Bildern. Je nachdem wo sie gehängt werden sollen gibt es unterschiedliche Systeme und die Werke müssen entsprechend angepaßt werden, ohne sie nachhaltig zu zerstören.
Eva Bur am Orde hat sich den "Hiram" aus dem Archiv bringen lassen. Vor einem Jahr stellte sie dieses Bild fertig. Sie betrachtet es genau. Auch hier sind Ornamente mit eingearbeitet, die in abgewandelter Form vielleicht Einzug in das neue Bild erhalten können. Emsig huscht das Kreativ-Team durch die Räumlichkeiten, stellt Katalogpakete, Ausstellungspakete und einiges mehr zusammen – "das muß alles mit nach Essen" ruft der persönliche Referent. Eva Bur am Orde ist soviel Trubel in ihrem Atelier nicht gewohnt. Sie setzt sich und bereitet sich einen Tee zu. Acht Meter entfernt eine überdimensionale Leinwand mit einigen Kohlezeichnungen, daneben Hiram. Man merkt der Künstlerin die Konzentration an, man spürt regelrecht wie sie sich in ihre Bilder vertieft. Dann langsam schreitet sie auf ihr neues Bild zu, nimmt einen Kohlestift und erstellt eine Vorzeichnung – Zurück in ihren Sessel betrachtet sie wieder die Leinwand, steht nochmals auf und "versetzt" die ursprüngliche Zeichnung um einige Zentimeter nach links. Das Telefon klingelt, eine Dame aus Essen möchte sich über die Ausstellung informieren. Der Medienbeauftragte gibt die gewünschten Auskünfte und Eva Bur am Orde hat sich wieder auf zu ihrer Leinwand gemacht und malt.
Am Nachmittag kommt der Versicherungssachverständige um die Transportversicherung zu klären. Der persönliche Referent zeigt ihm die Werke, welche zum "Zeitgeist" gehören. Nach einiger Zeit wird klar, wie die Bilder versichert werden müssen. Ein externer Zulieferer taucht auf und bringt Dinge, die zu Eva Bur am Orde's Weltpremiere gehören, welche Mitte Oktober in Paris anlässlich der dortigen Cutlog präsentiert wird. Am Abend, ein wenig Ruhe kehrt ein, am Ausgang des Ateliers stapeln sich Kisten und Kartons, dazwischen verpackte Bilder. Das neu zu schaffende Werk ist vorangekommen. Eva Bur am Orde verabschiedet ihr Kreativ-Team, wirft einen letzten Blick auf ihr neues Bild und verschließt ihr Atelier – bis morgen, an dem die hektische Betriebsamkeit wieder das künstlerische Schaffen ein klein wenig beeinträchtigen wird.
Ausstellung: Zeitgeist
Künstlerin: Eva Bur am Orde
Ort: Wallberg-Gastronomie in der Philharmonie Essen
Huyssenallee 53, 45128 Essen
Zeitraum: 28.09.12 bis 31.01.13
täglich; Eintritt frei











