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Die größten Irrtümer rund ums Energiesparen

Die Spülmaschine verbraucht weniger Strom und Wasser als der Abwasch von Hand. Foto: dena
Die Spülmaschine verbraucht weniger Strom und Wasser als der Abwasch von Hand. Foto: dena

(openPR) Nürnberg, 20. September 2012. Steigende Nebenkosten für Heizung, Warmwasser und Strom machen Energiesparen zum Top-Thema des Herbstes. Doch welche Ratschläge zur Reduzierung des Energieverbrauchs taugen wirklich etwas? Das Immobilienportal immowelt.de räumt mit ein paar Irrtümern auf.



Es ist besser, beim Verlassen der Wohnung die Heizung nicht ganz abzudrehen. Sind die Räume erst einmal kalt, verbraucht das Wiederaufheizen viel mehr Energie.
Eine ausgekühlte Wohnung neu aufzuheizen ist höchstens unbequemer, aber nicht unökonomischer als das moderate Weiterheizen in Abwesenheit. Wer ganz runterschaltet, spart definitiv am meisten, denn jedes abgesenkte Grad Celsius senkt den Energieverbrauch um sechs Prozent. Auch Feuchtigkeit und damit einhergehende Schimmelbildung ist in der Praxis kaum ein Problem, obwohl kühle Luft weniger Wasser aufnehmen kann. Durch richtiges Lüften kann man auch hier vorbeugen, weiß immowelt.de, zudem fällt bei Abwesenheit der Bewohner weniger Feuchte an.

Beim Kauf eines neuen Fernsehers ist es für den Stromverbrauch egal, ob man sich für ein Plasma- oder ein LCD-Gerät entscheidet. Beide verbrauchen gleich viel Strom.
LCD-Fernseher sind die eindeutigen Sieger beim Stromsparen. Plasma-Befürworter behaupten manchmal, dass in den Tests unrealistisch helle Bilder verwendet werden und die Plasma-Geräte nur deshalb schlechter abschneiden würden. Das bestätigt sich aber nicht, Plasma-Fernseher verbrauchen tatsächlich mehr. Natürlich gilt für beide Technologien, je größer die Bildschirmformate sind, umso mehr Strom benötigen sie. Nicht vergessen: Nach dem TV-Vergnügen den Apparat immer ganz vom Stromnetz trennen, sonst frisst die Stand-by-Funktion weiterhin unnötig Strom.

Von Hand abzuspülen ist besser für die Umwelt, als die Spülmaschine einzuschalten. Schließlich werden weniger Strom und Wasser verbraucht.
Eine moderne, voll beladene Spülmaschine verbraucht pro Waschgang nur zwölf bis 14 Liter. Um dieselbe Geschirrmenge von Hand sauber zu bekommen, müssen mindestens 50 Liter Wasser fließen. Für die meisten Verschmutzungen reicht übrigens der stromsparende Waschgang mit 50 Grad völlig aus. Immowelt.de rät, auch auf die Vorwäsche von Hand zu verzichten und die Maschine immer schön voll zu laden.

Als Mieter kann man nichts tun, um den Verlust von Heizungswärme nach draußen zu reduzieren. Beim Thema Wärmedämmung muss der Hauseigentümer aktiv werden.
Es muss ja nicht immer gleich die energetische Komplettsanierung sein. Wer in seiner Mietwohnung die Heizkörpernischen mit Dämmstoffplatten auskleidet, verhindert schon, dass ein großer Teil der Heizungswärme über die Außenwand gleich wieder verloren geht. Außerdem lassen sich alte Fenster ganz einfach neu abdichten, eine Bürstendichtung unten an der Tür reduziert den Wärmeverlust geschlossener Räume auf ein Minimum.

Beim Duschen aufs Wassersparen zu achten, mindert das Duschvergnügen.
Wer seinen regulären Duschkopf gegen eine Wassersparbrause mit intelligentem Dosiersystem eintauscht, verbraucht bei gleichbleibendem vollen Duscherlebnis pro Minute nur noch sechs Liter Wasser statt zwölf oder mehr. Zusätzlicher Vorteil: Die neuen Sparbrausen verkalken auch weniger schnell, da der Wasserdurchfluss geringer ist.

Web-Links:
Dieser Artikel mit Pressebild zum Download:
http://presse.immowelt.de/fileadmin/images/Pressedienst/Wohnen-Einrichten/zip/2012/PD_20_09_2012_Energiesparen.zip

Originalmeldung:
http://presse.immowelt.de/pressedienst/wohnen-und-einrichten/artikel/artikel/die-groessten-irrtuemer-rund-ums-energiesparen.html

Der Immowelt-Pressedienst erscheint zweiwöchentlich.

Herausgeber: Immowelt AG, Nordostpark 3-5, 90411 Nürnberg
Amtsgericht Nürnberg HRB 17587
Vorstand: Carsten Schlabritz (Vorsitzender), Jürgen Roth, Ulrich Gros, Aufsichtsratsvorsitzender: Michael Weisgerber

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