(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nachdem die Preise für ein Barrel Nordseeöl (Brent) am Freitag auf das höchste Niveau seit April 2012 geklettert war, verloren sie durch Gewinnmitnahmen und technisch ausgelöste Verkäufe ihren Auftrieb und tendieren im Augenblick bei 116,83 US-Dollar. Die gleiche Tendenz ist, wahrscheinlich auch aufgrund der geringen Nachfrage auf dem US-Markt, bei WTI (Western Texas Intermediate) zu beobachten, welches mit 99 US-Dollar je Barrel gehandelt wird.
Während Experten der IEA (International Energy Agency), wie zum Beispiel der Chefökonom Fatih Birol, in den hohen Preisen eine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung sehen und sogar von Rezession sprechen, verweist die OPEC in Person des iranischen Repräsentanten Muhammad Ali Khatibi darauf, dass die Preise nicht zu hoch seien. Er erinnerte an den März 2012, in dem das Barrel Brent 128 Dollar gekostet hatte.
Heizölkunden in Deutschland können dieser Preisentwicklung jedoch erst einmal gelassen entgegen sehen. Aufgrund der Abwertung der US-Währung klettert der Euro auf 1,3129 Dollar, was den Preis für die Verbraucher hierzulande sinken lässt.
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