(openPR) Und es geht doch: Mitten in Hamburg klimaschonend bauen, die Wohnungen komfortabel auszustatten und diese für eine durchschnittliche Netto-Kaltmiete von 9,75 Euro/m2 anzubieten. Davon konnten sich rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft beim Richtfest am 13. September 2012 in Winterhude überzeugen. In der Straße „Alter Güterbahnhof“ realisieren die Wohnungsgenossenschaft von 1904 e.G, die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG und Baugenossenschaft dhu eG – kurz WohnPlus3 – eine Passivhaus-Anlage mit 99 Wohnungen. Für den ehemaligen Flächenkoordinator Dr. Torsten Sevecke „das außergewöhnlichste Bauvorhaben der letzten zehn Jahre“.
Denn „Am Stadtpark zu Hause“ vereint höchste ökologische Ansprüche mit sozialen Belangen: Die Gebäude werden überwiegend in klima- und ressourcenschonender Passivhaus-Bauweise erstellt und richten sich insbesondere an Singles, Paare und Familien mit mittleren Einkommen. Wohnungen, an denen es in Hamburg fehlt, wie auch Bausenatorin Jutta Blankau einräumte: „In der Vergangenheit wurden Wohnungen für Zielgruppen gebaut, die nichts mit dem Hamburger Normalbürger zu tun haben.“
Mit ihrem 25-Millionen-Projekt, das mit seiner „Vielfalt, dem Quartier eine urbane Lebendigkeit gibt“ (Jutta Blankau), wollen die drei Genossenschaften gegen den Wohnungsmangel ankämpfen. Und auch weitere Projekte sind bereits in der Planung. Bei der Umsetzung sind die Genossenschaften aber auf die Unterstützung der Stadt angewiesen, was 1904-Vorstandsmitglied Klaus Weise im Namen aller Partner deutlich machte: „Gern möchten wir unseren Teil dazu beitragen, jährlich 6.000 Wohnungen zu bauen. Deswegen hoffen wir, dass weiterhin gute und bezahlbare Grundstücke angeboten werden.“
Für die Bausenatorin sind „die Hamburger Genossenschaften unverzichtbar, um die Stadt mit Wohnungen zu versorgen“. Und so versprach sie, „an Konzeptausschreibungen festzuhalten, damit Baugenossenschaften auch künftig schöne und günstige Wohnungen bauen können“.










