(openPR) Express Yourself In A Whole New Way With Makeup. JOIN US. (Revlon) ||| Express Yourself In A Whole New Way With Revolution. JOIN US. (Revolution) ||| Express Yourself In A Whole New Way With Makeup And Revolution. JOIN US. (Revlonution)
Ist Karl Marx sexy? Noch nie drüber nachgedacht? Warum ist dann aber das Aussehen von weiblichen Revolutionären relevant? Werden Revolutionärinnen eher wahrgenommen, wenn sie gut aussehen? Warum werden Revolutionärinnen seltener wegen Inhalten, sondern vor allem für ihre Performance gelobt oder kritisiert?
Christiane Frohmann ins Thema einführend über revlonutionäre Styles, Ingeborg Fachmann über ihr Unbehagen an Pussy Riot, Moritz R@ (Der Plan) über sein Second Life als Revolutionärin, Heike Suehrmann über ihr Alter ego Female Macho, Nadine Hartmann über Elfriede Jelinkes Umgang mit der Presse.
Arbeitsdefinition: Als »Revolutionärin« betrachten wir am Abend Frauen, die sich selbst als Revolutionärin bezeichnen. (Ob Pussy Riot gute oder schlechte Kunst machen, Punk oder nicht Punk sind, interessiert also nicht, wohl aber, wie sie in den Medien dargestellt werden und auch, wie sich selbst medial inszenieren.)
Revlonution findet zwischen männergemachter Revolution mit Frauen als Galionsfiguren und orthodox-feministischer Revolution statt. Revlonutionärinnen machen sich hübsch – wie und warum, ob einfach so, weil sie sich damit besser fühlen oder als Teil ihrer revolutionären Performance, wird zu hinterfragen sein. Auch, ob und wie das dann wieder von Medien gegen die ideologischen Interessen der Revlonutionärinnen verwendet werden kann.
Der Eintritt beträgt dieses Mal demokratische 3 EUR, weil wir ausnahmsweise den Gästen keine Gagen zahlen – nur Technik und Freigetränke für die Referentinnen. Und wir wollen, dass möglichst viele Leute kommen: In der Revlonution liegen Gefahren und Chancen, denn Meinungsfreiheit ist keine Frage von Coolness oder Geschmack.
Christiane Frohmann,

Über das Unternehmen
Der Katersalon:
Social Reading ist keine Web2-Erfindung. Seit dem 17. Jahrhundert gab es in Frankreich und seit dem 18. überall in Europa literarische Salons. Bei diesen Veranstaltungen wurden Texte gelesen und diskutiert – oft im Sinne der Aufklärung über Geschlechter- und Klassengrenzen hinweg. Die Salons bestimmten bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs das kulturelle Leben der Metropolen.
Nichts anderes als früher in den Salons geschieht heute auf den Social-Reading-Plattformen: Menschen lesen gemeinsam, lauschen gemeinsam gestreamten Lesungen und diskutieren über die Qualität von Literatur, über einzelne Stoffe und Figuren, behandelte Themen und aus der Lektüre entstehende Fragen.
Bei aller neuen Intensität, die das Web dem Sozialen verliehen hat, ist doch der Zauber der ›echten‹ Begegnung nicht verloren gegangen. Deshalb unternimmt Verlegerin Christiane Frohmann den Versuch, ihre literarischen Facebook-Debate-Clubs durch einen Salon in der physischen Realität zu erweitern und ergänzen.
Beim monatlichen Katersalon sollen nicht nur die eigenen Autoren, sondern auch Autoren anderer Verlage ein Forum bekommen, um physisch in Kontakt mit Lesern zu treten. Vom virtuellen Social Reading übernommen wird die Idee der größeren Unmittelbarkeit und Nähe, der Grenzverwischung zwischen Autor und Leser.
Im Katersalon soll nicht Kultur dargestellt werden, sondern entstehen: im Zusammenwirken von lesendem Autor und Zuhörern, von Performern und mit performendem Publikum, von Literatur, Kunst, Musik etc. als stimmungsmachender Performance. Der Katersalon ist gedacht als Raum für große Gefühle.
Der Kater Holzig bietet die ideale, weil leicht entrückte Kulisse für solche temporären Gesamtkunstwerke, wie auch dessen Betreiber genau den Spirit der spontanen Freisetzung kultureller Energie verkörpern und bei anderen fördern, der den Katersalon kennzeichnen soll.
Um die große Offenheit des Konzepts gegen die Gefahr der Beliebigkeit zu schützen, wird jeder Abend von einer thematischen Klammer strukturell zusammengehalten.
Über Facebook und Twitter können auch körperlich Abwesende an der Diskussion teilnehmen bzw. anwesende Gäste später noch weiterdiskutieren.
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