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KaterHolzig plant alternativen Kiez auf der Bar25-Spreebrache

10.04.201217:19 UhrKunst & Kultur
Bild: KaterHolzig plant alternativen Kiez auf der Bar25-Spreebrache
Die Vision vom Holzmarkt: ein offener Ort mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. Bild: FSKA Architekten
Die Vision vom Holzmarkt: ein offener Ort mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. Bild: FSKA Architekten

(openPR) Eine der letzten Spreebrachen Berlins soll zu einem urbanen Dorf mit öffentlichem Uferpark werden – Anwohnerkiez, Kreativtreffpunkt und Touristenmagnet in Einem. Die „Interessengemeinschaft Holzmarkt“, die sich um den KaterHolzig versammelt hat, bietet den Bürgern Berlins eine offene, moderne und nachhaltige Alternative zu den Mediaspree-Plänen.



Mehr als ein Jahr feilt das KaterHolzig-Team bereits an einem zukunftsweisenden Konzept für ein Kultur-, Wohn- und Gewerbedorf auf dem Grundstück zwischen Holzmarktstraße 24-30, S-Bahn- Trasse, Spree und Berliner Wasserbetriebe. Auf 12.000qm sollen neben zahlreichen kleinteiligen Dorfeinheiten für Kreative, Kleingewerbetreibende und Stipendiaten auch ein öffentlicher Park, ein Restaurant, ein Club und ein Hotel entstehen. Das Projekt „Holzmarkt“ hat bereits viele Unterstützer in der Politik, der Kulturszene und der Berliner Wirtschaft gefunden. Um den KaterHolzig formiert sich derzeit eine Gemeinschaft, die das Areal vor der dichten Bebauung durch Immobilienspekulanten bewahren und für die Bevölkerung kulturell, sozial und ökologisch revitalisieren will. Mit dem Holzmarkt könnte ein bislang einzigartiges Stadtentwicklungsprojekt auf Privatinitiative realisiert werden, das der Forderung von 87% der abstimmenden Friedrichshain-Kreuzberger nachkommt; sie hatten beim Bürgerentscheid 2008 ein „Spreeufer für alle” angekreuzt.

„Uniforme Glasfassaden gibt es schon genug an der Spree“ sagt Juval Dieziger (ehemals Geschäftsführer der Bar25 und derzeit Betreiber des KaterHolzig). Dennoch, im KaterHolzig kennt man den Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen in der Stadt, weshalb man zusätzlich das 6.000qm große, westliche Nachbargrundstück hinter der S-Bahn-Trasse mit Kooperationspartnern entwickeln
möchte.

Auf dem größeren, östlichen Teilgrundstück an der Spree, sieht der 2006 vom Senat genehmigte Bebauungsplan 44.000qm Bruttogeschossfläche vor, die Interessengemeinschaft Holzmarkt möchte jedoch nur ca. ein Drittel davon bauen. Bis zu 50% des bislang verschlossenen Areals soll zu einem öffentlichen Park werden, der Raum für einen sozialen und ökologischen Anwohnernutzgarten bietet, als auch temporär von Künstler bespielt werden kann. „Die Holzmarkt-Idee ist größer als wir selbst, wir sind auf den Dialog und die Beteiligung von Berlins Bürgern angewiesen. Nur mit ihnen wird der Holzmarkt zu einer tags, wie nachts pulsierenden, aber grünen Erholungszone in der Stadt werden“ so Dieziger.

Ob das Projekt Holzmarkt realisiert werden kann, ist eine ökonomische und politische Entscheidung. Der Königsweg für die Interessengemeinschaft Holzmarkt wäre eine Erbpachtlösung, denn es geht nicht um den Besitz des Grundstücks, sondern um die langfristige Bespielung. Der Holzmarkt wird kulturellen, sozialen, stadträumlichen, ökologischen, ökonomischen und arbeitspolitischen Mehrwert für die Stadt schaffen und man hofft, dass dies von den verantwortlichen Politikern bei ihrer Vergabeentscheidung berücksichtigt wird – mit dem Bezirk weiß man schon einen wichtigen Unterstützer auf seiner Seite.

Der Name „Holzmarkt” verweist auf die Geschichte des Ortes. An der Holzmarktstraße wurde bis ins 19. Jahrhundert mit Holz gehandelt. Weltbekannt ist die Holzmarktstraße 25 geworden, als Juval Dieziger, Christoph Klenzendorf und zwei weitere Partner das Gelände 2004 mieteten und darauf die Bar25 gründeten. Ihr Zwischennutzungsvertrag mit der BSR endete im Herbst 2010 endgültig. „Wir sind sehr dankbar, dass wir damals den Raum und die Chance bekamen, etwas Besonderes für Berlin zu schaffen. Mit dem Holzmarkt wollen wir diese Möglichkeiten jetzt auch zukünftigen Generationen von jungen Kreativen geben” sagt Klenzendorf. Ein knappes Jahr später wurde gemeinsam mit neuen Partnern die Kulturstätte KaterHolzig in der alten Seifenfabrik auf der gegenüberliegenden Spreeseite eröffnet. Der KaterHolzig ist hier bis zum Frühling 2013 Zwischennutzer. Mit dem Holzmarkt hofft man nun langfristiger planen zu können, denn die Ideen gehen dem Kollektiv nicht aus – sie werden nur
erwachsener.

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