(openPR) Heute präsentiert Apple die nächste iPhone-Generation. Die sechste Version des erfolgreichen Smartphones aus Cupertino trägt die Bezeichnung iPhone 5, doch beim Namen könnte Apple seine Nutzer noch ordentlich überraschen.
55 Prozent der iPhone-Nutzer wollen frühestmöglich auf das iPhone 5 umsteigen, so das Ergebnis einer Umfrage des Online-Magazins iPhone-Fan.de. Noch bevor bekannt war, welche Neuerungen die sechste Smartphone-Version bringt, waren sich über die Hälfte der Befragten sicher „aufzurüsten“. 44 Prozent wollen erst einmal abwarten und schauen, was das Gerät zu bieten hat. Für lediglich ein Prozent könnte das iPhone 5 ihr erstes Smartphone werden. Dieser Anteil fällt so gering aus, weil die Leser von iPhone-Fan.de in der Regel bereits Besitzer eines Apple-Smartphones sind.
Bestätigen sich die Gerüchte zur technischen Ausstattung bei der heutigen Präsentation in San Francisco (19 Uhr MESZ), dürfte es auch einige enttäuschte Fans geben. Die größte Neuerung aus der „Gerüchteküche“ ist der größere Bildschirm (1.136 x 640 Pixel). Von 3,5 auf 4 Zoll (10,16 cm) soll die Display-Diagonale wachsen. Das entspricht eher einem 16:9-Format, was bei Fotos und Videos Vorteile bringt. Sollte die Breite des Geräts identisch bleiben, ist auch weiterhin eine einhändige Bedienung möglich. Das ist praktisch, wenn man mit Aktentasche oder Rollkoffer in der einen, mit der anderen Hand eine Mail oder einen Anruf beantworten möchte. Bei Android-Geräten ist dagegen der aktuelle Bildschirm-Trend: groß, größer, am größten.
Für einigen Unmut dürfte eine erwartete Veränderung des Dock-Connectors sorgen. Der Anschluss an der Unterseite soll schmaler werden, was den Apple-Ingenieuren mehr Platz im Inneren verschafft. Doch sämtliches Zubehör von Ladekabeln, über Docking-Stations (Musik-Lautsprecher) bis zu iPhone-Haltern müssten ausgetauscht oder mit einem Adapter betrieben werden.
Mit Spannung wird erwartet, ob das neu iPhone den schnellen Datenfunk LTE beherrscht (bis zu 100 Mbit/s im Download). Das neue iPad kann dies bereits – nur leider nicht in Deutschland. Apple wäre gut beraten, diesmal Funk-Chips zu verwenden, die auch in Europa funktionieren.
Bereits aufgetauchte Fotos von iPhone-Prototypen lassen den Schluss zu, dass Design-Guru Jonathan Ive keine großen Veränderungen vorgenommen hat. Das ist erstaunlich, denn beim Schritt von der 3er- zur 4er-iPhone-Version hat Apple das Aussehen stark verändert. Das wäre beim iPhone 5 wieder fällig gewesen.
Mit dem iPhone 5 kommt auch eine neue Version des Betriebssystems. Bei iOS 6 für iPhone und iPad bricht Apple mit seinem Wettbewerber Google. Die Standard-Anwendung YouTube als auch Google Maps sind nicht mehr dabei. Bei den Karten setzt Apple auf ein eigenes System, das Navigation, Verkehrsmeldungen, Nutzerempfehlungen und 3D-Städteansichten kombiniert. Auf Google Streetview müssen die iPhone-Anwender vorerst verzichten. Für die fehlende YouTube-Anwendung bietet Google eine separate, kostenlose App im App-Store an.


















