(openPR) Das kleine Buschow auf die große Leinwand!
Filmteam sucht Unterstützer / Drehort ist ein Sommerhaus in der Kolonie
Märkisch-Luch / Buschow. "Buschow" ist der Titel eines 90-Minuten-Spielfilms, der im Juli und August an verschiedenen Schauplätzen des Dorfes gedreht worden ist. Filmautorin Rosa Friedrich, deren Eltern in der Kolonie ein Sommerhaus besitzen, verrät: „In dem Film geht es um die Geschichte der Beziehung zwischen ER und SIE. Diese Beziehung ist scheiße und diese Beziehung ist ideal". Sie und ihr Team finanzieren das Filmprojekt über Crowdfunding und suchen noch Unterstützer.
Im Juli sind in Buschow acht junge Männer und Frauen gesichtet worden, die dem Regionalzug entstiegen und schwer bepackt mit Kamera, Stativen, Scheinwerfern, Tonangel, Bilderrahmen, Kostümtaschen, Requisitenkoffern und Essensbeuteln durch die Brandenburger Felder zum Sommerhaus am Ende der Landstraße wanderten. So begann der erste Drehtag der Spielfilmproduktion "Buschow". Mittlerweile hat das Team aus Studierenden der Filmwissenschaft, freischaffenden Filmemachern und Schauspielern fast alle Szenen der fünf Akte abgedreht.
"Die Dreharbeiten in Buschow sind beinahe ein Stück Gewohnheit geworden", sagt Rosa Friedrich und erzählt: "Wir haben unsere Kamera im Wald, im Wasser, auf dem Hochstand, im Jagdmuseum, im Gasthof, auf Schienen oder auf dem Grund einer Kiesgrube laufen lassen. Unsere Protagonisten haben auf Dächern musiziert und bittere Konflikte ausgetragen. SIE klettert im Brautkleid auf einen Strommast, ER fällt in einen Sumpf, SIE nervt IHN und ER versteht SIE nicht. Ein Film, der sich schwer nacherzählen lässt, weil er eher situativ erzählt und daher erlebt werden sollte.“ Am besten natürlich im Kino.
Die Autorin, die auch Regie geführt hat, appelliert an die Brandenburger, Berliner und alle Freunde der großen Leinwand, das Filmprojekt zu unterstützen: "Um das kleine Brandenburger Buschow über die große Leinwand flimmern zu lassen, gilt es einem Weg zu folgen, der noch viel weiter geht, als bis zum Sommerhaus. Es ist auch ein Weg, auf dem Steine liegen, die wir nicht alleine heben können werden. Noch immer müssen wir Kosten decken, für Ausleihgebühren, Fahrkarten, Verpflegung, Requisiten."
Etwa die Hälfte des veranschlagten Budgets von 5000 Euro hat das Filmteam inzwischen zusammengetragen – durch Crowdfunding. Beim internetbasierten Crowdfunding kann jeder die
Projekte fördern, die ihm am Herzen liegen, indem er kleine Spendenbeträge leistet. Als "Dankeschön" erhält er dann etwa eine DVD des Films, eine Tour durch einen der Drehorte oder ein Naturgemälde von der Hauptdarstellerin. Die Idee des Crowdfundings ist es, dass sich all die kleinen Beiträge summieren und am Ende große Mengen ergeben. Bis zum 30. September sammelt das "Buschow"-Team über die Crowdfunding-Plattform „Startnext“ Spenden, um die 5000-Euro-Marke zu erreichen.
Für den 14. September lädt das Team ab 20 Uhr zu einer Trailer-Drehschluss-Party im Jugendhaus Königstadt, Saarbrücker Straße 24 in Berlin ein. Es werden Impressionen vom Dreh und der Trailer für den Film „Buschow“ präsentiert. Das Rahmenprogramm gestalten die Musiker, die auch im Film zu hören sein werden. Außerdem ist das die ideale Gelegenheit, alle Beteiligten persönlich kennenzulernen.
Interessierte finden Berichte vom Dreh und weitere Informationen im Internet auf der Website
www.buschow.Blogspot.de. sowie auf www.startnext.de/Buschow/Blog. Spenden kann man unter www.startnext.de/Buschow.








