(openPR) Der historische Pferderitt ‚Moskau - Paris 1812 - 2012‘ wird am 18. September auch in Leipzig einen Halt machen. Das Generalkonsulat der Russischen Föderation freut sich besonders die rund 20 Kosaken auf ihren Donpferden in Leipzig begrüßen zu dürfen. Dieser Zwischenstopp auf dem Schlobachshof wird vorerst kurz gehalten. Darüber hinaus wird während einer Messe den 22.000 Gefallenen der Völkerschlacht gedacht.
Die Schlacht bei Leipzig während des Befreiungskriegs gegen Napoleon trug maßgeblich zur Entscheidung des Konflikts bei. Der historische Ritt soll die Helden dieses Kriegs auf beiden Seiten ehren und findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Von der Regierung unterstützt, ist man in Moskau darauf bedacht die Freundschaft zwischen Russland und Europa zu stärken.
Vor 200 Jahren wurde die Strecke von 2500 Kilometern ebenfalls von den russischen Donpferden beritten. Die äußerst robuste Pferderasse geriet in den vergangen Jahren etwas in Vergessenheit, soll nun aber auch durch den historischen Ritt wieder ins Bewusstsein der Pferdefreunde vordringen. Obwohl die Pferde nachweislich rund 100 Kilometer am Tag problemlos reiten könnten, sind für die Strecke nur bis zu 60 Kilometern am Tag vorgesehen. Kurze Teilstrecken, die nicht für Pferde geeignet sind, werden mit Pferdetransportern zurückgelegt.
Kosaken, die diese Rasse hauptsächlich züchten, sind Gemeinschaften freier Reitverbände, die früher als freie Krieger galten. Heute soll es etwa noch 10 Millionen Kosaken geben, die weiterhin versuchen ihre Traditionen aufrecht zu erhalten. Mehrere tausend von ihnen sind im Einsatz für den Grenzschutz in Russland.
Zwischen August und Oktober sind die Reiter unterwegs und durchqueren Russland, Weißrussland, Litauen, Polen, Deutschland und schließlich Frankreich. Abschließend wird es in Fontainebleau bei Paris ein gemeinsames Konzertprogramm inklusive einer Parade der Teilnehmer des Pferderitts geben.



















