(openPR) Prominente Fachleute aus dem Brand- und Katastrophenschutz treffen Vorentscheidung beim Conrad Dietrich Magirus Preis 2012 / Sieger reisen zum Fire Department New York (FDNY) / Anmeldung unter feuerwehrwelt.de
Ulm / Bremen, 11. September – Eine prominent besetzte Expertenjury trifft beim Conrad Dietrich Magirus Preis 2012 die Vorentscheidung darüber, wer Feuerwehrteam des Jahres in Deutschland wird. Wie IVECO MAGIRUS und das Feuerwehr-Magazin als Veranstalter des Wettbewerbs mitteilen, konnten für diese Aufgabe Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen des Feuerwehrwesens gewonnen werden. Der Jury werden angehören: Dr. h.c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Dr. Roland Demke, Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, Wolfgang Schäuble, Leiter der Berufsfeuerwehr München, Jan-Erik Hegemann, Chefredakteur des Feuerwehr-Magazins und Alfred Bidlingmaier, Marketingleiter Deutschland bei IVECO MAGIRUS. Diese Jury wird Anfang November aus allen Bewerbungen die besten Einsätze in den jeweiligen Kategorien auswählen. Aus diesen Finalisten wird dann im Rahmen eines Online-Votings auf www.feuerwehrwelt.de das Feuerwehrteam des Jahres ermittelt.
„Die Beurteilung von Feuerwehreinsätzen verlangt viel Erfahrung und ein hohes fachliches Know-how“, erklärt Alfred Bidlingmaier vom Mitveranstalter IVECO MAGIRUS, „deshalb war es uns wichtig, Experten zusammenzubringen, deren Kompetenz außer Frage steht und die zugleich unterschiedliche Blickwinkel und Erfahrungen einbringen.“ Feuerwehrmänner, die selbst schon im Einsatz waren und das Feuerwehrwesen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene kennen, sind nun ebenso dabei wie Spezialisten im Bereich Technik und langjährige Begleiter des Feuerwehrwesens. „Sie alle wissen genau, vor welchen Herausforderungen Feuerwehrleute tagtäglich stehen“, so Bidlingmaier.
Dr. h.c. Ralf Ackermann setzt sich auf Landes-, Bundes- sowie auf europäischer und internationaler Ebene für die Belange der Feuerwehren ein. „Ein Feuerwehreinsatz fordert Mensch und Technik gleichermaßen. Ich bin daher gespannt auf die Bewerbungen und freue mich auf die Arbeit in der Jury“, sagt Ackermann. Der Leitende Verwaltungsdirektor war in seinem Geburtsort im Rhein-Main-Gebiet im Jahr 1975 Mitbegründer der Jugendfeuerwehr, Wehrführer und wurde 1984 zum ehrenamtlichen Kreisbrandmeister ernannt. Seit 1991 ist er hauptamtlicher Kreisbrandinspektor sowie Leiter des Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum des Kreises Offenbach, seit 1994 führt er die Geschicke des Landesfeuerwehrverbandes Hessen. Zwei Jahre später wurde er Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und verantwortet dort seither die internationale Arbeit, insbesondere bei der Europäischen Union in Brüssel. Weitere Schwerpunkte sind die Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit beim DFV. Ackermann war acht Jahre lang Vizepräsident des Weltfeuerwehrverbandes CTIF (Internationale Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes) und ist 2011 bis 2012 Interimspräsident des CTIF. Der Verband hat derzeit rund 40 Mitgliedsländer und vertritt als politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation über fünf Millionen Feuerwehrleute weltweit.
Dr. Roland Demke leitet seit Oktober 2011 die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg. Etwa 3.500 Feuerwehrmänner und -frauen besuchen jedes Jahr einen der rund 150 Lehrgänge und erlernen Einsatztaktik, die Bedienung von Fahrzeugen und Geräten, Führungsaufgaben oder werden auf die Ausbildertätigkeit in der Feuerwehr vor Ort vorbereitet. Vor seiner Tätigkeit als Schulleiter war Demke über 16 Jahre lang Leiter des Amtes für Brand- und Zivilschutz der Landeshauptstadt Saarbrücken sowie der Feuerwehrschule des Saarlandes. Die Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst absolvierte er bei der Feuerwehr Stuttgart. Auch an der Basis hat Demke viel Erfahrung gesammelt: 15 Jahre lang war er aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Weinsberg in Baden-Württemberg.
Mit Wolfgang Schäuble, Leiter der Berufsfeuerwehr München, ist zudem ein Feuerwehrmann vertreten, der noch heute regelmäßig im Einsatz ist. Er war über zehn Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr in Radolfzell und Kaiserslautern tätig, bevor er 1992 zur Berufsfeuerwehr München wechselte. Auch in seiner jetzigen leitenden Funktion ist er immer wieder im Schichtdienst im Einsatz. „Innerer Zusammenhalt und Zuverlässigkeit kennzeichnen die Arbeit eines Feuerwehrteams. Ich finde es wichtig, dass solche Werte durch den Wettbewerb stärker an die Öffentlichkeit gerückt werden und auch Jugendliche für das Thema Feuerwehr begeistert werden“, sagt Schäuble.
Für Jan-Erik Hegemann, Chefredakteur beim Feuerwehr-Magazin, gehören Feuerwehreinsätze zum Tagesgeschäft. Der gelernte Tageszeitungsredakteur trat 1995 in die Redaktion Europas auflagenstärkster Fachzeitschrift im Bereich Brandschutz ein. Zu Hegemanns ersten Zuständigkeiten gehörten dort die Rubriken Nachrichten und Einsatzberichte. Seit 2004 leitet er die Redaktion. „Im Prinzip gibt es nie zwei wirklich identische Lagen“, berichtet Hegemann. „Und trotz aller Standardeinsatzregeln gibt es auch immer verschiedene Wege, die zum Ziel führen.“ Sehr häufig sei von den eingesetzten Kräften Improvisationstalent gefragt. Entscheidungen müssen oft innerhalb von Sekunden getroffen werden. „Das imponiert mir“, so der Chefredakteur. „Der Wettbewerb ist in meinen Augen eine tolle Gelegenheit, das Engagement der Feuerwehrleute im ganzen Land zu würdigen.“
Bei Alfred Bidlingmaier ist Feuerwehr eine praktische Symbiose von Ehrenamt und Beruf. Bis heute ist der Marketingleiter Deutschland bei Iveco Magirus in der Freiwilligen Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Notzingen aktiv. Nach 25 Jahren Tätigkeit als Kommandant ist er heute Ehrenkommandant und zusätzlich stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen. Seine Kenntnisse in den Bereichen Taktik und Technik und seine Erfahrungen aus Einsätzen und Ausbildung machen ihn zu einem profunden Kenner der Feuerwehrwelt.
Der Wettbewerb um den Conrad Dietrich Magirus Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben und soll die besonderen Leistungen, die Feuerwehrteams Tag für Tag im Dienste der Allgemeinheit erbringen, stärker in die Öffentlichkeit rücken. Noch bis zum 15. Oktober können sich Freiwillige Feuerwehren, Berufs-, Betriebs- und Werkfeuerwehren aus ganz Deutschland mit ihren besten Einsätzen für den Preis bewerben. Mitmachen lohnt sich: Den Gewinnern winkt eine einzigartige Reise nach New York City – dort können sie das Fire Department New York (FDNY) aus nächster Nähe kennenlernen und der wohl bekanntesten Feuerwehr der Welt über die Schulter schauen. Teilnahmeformulare und Detailinformationen sind im Internet unter www.feuerwehrwelt.de erhältlich.


