(openPR) Die MBDA Deutschland hat an ihrem Standort Schrobenhausen ein neues Simulations- und Integrationszentrum für Luftverteidigungssysteme eröffnet. Auf ca. 4000 m² Nutzfläche bietet das Gebäude eine moderne Infrastruktur und ausreichend Platz für die Integration von Großgeräten wie Radare, Startgeräte oder Gefechtsstände und dem Einbau in Fahrzeuge. Im Gebäude befindet sich zudem ein neues Simulationszentrum. Mit dieser Einrichtung können unter anderem Luftverteidigungsszenarien simuliert werden. Die Halle ist ein wesentlicher Bestandteil des Luftverteidigungs-Kompetenzzentrums am Hauptsitz Schrobenhausen. Dazu zählen neben dem neuen Simulations- und Integrationszentrum, das Testzentrum in Freinhausen und die Laserversuchsanlage.
„Die heutige Indienststellung der LV-Integrationshalle unterstreicht zusammen mit den anderen Leistungen in besonderer Weise wie MBDA Deutschland technologisches Know-how und die Gesamtsystemfähigkeit im Bereich der bodengebundenen Luftverteidigung in Deutschland sichert“, so Generalleutnant Dieter Naskrent, Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, bei der offiziellen Eröffnungsfeier.
In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen über 60 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Standortes Schrobenhausen investiert. Im Rahmen der Investitionen ist auch die neue Integrationshalle für Luftverteidigungssysteme entstanden.
„Die Kompetenzen, die unser Unternehmen in den letzten fünf Jahrzehnten auf dem Gebiet der Luftverteidigung und Raketenabwehr aufgebaut hat, machen uns zu einem Technologie– und Systemführer in Deutschland. Aufträge für Programme wie MEADS, Patriot, Stinger, Roland und Gepard, aber auch für RAM und ESSM haben bei uns einzigartiges Know-how entstehen lassen“, das wir in künftigen deutschen und europäischen Luftverteidigungsprogrammen einbringen wollen. Dem dient auch die Investition in das neue Integrations- und Simulationszentrum“, erklärte Thomas Homberg, Geschäftsführer der MBDA Deutschland.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde den Gästen aus Politik, BMVg, BWB und Luftwaffe das MEADS-Startgerät demonstriert. Zurzeit bereitet das Programm den ersten Testschuss gegen ein reales Ziel vor. Dieser soll Ende des Jahres auf der White Sands Missile Range stattfinden. Bei dem Testschiessen werden der Gefechtsstand, das Multifunktions-/Feuerleitradar (MFCR) und das Startgerät eingesetzt. Das MEADS-Entwicklungsprogramm wird 2014 abgeschlossen. Die Entwicklungsergebnisse sollen im Rahmen einer zukünftigen Luftverteidigungsarchitektur der Luftwaffe genutzt werden.










