(openPR) Teilnahme mit Wohnungsbauprojekt an David Chipperfields Ausstellung ‘Common Ground’ in Venedig
Rotterdam, 29.08.2012 – ‘Common Ground’ ist das Thema der 13. Internationalen Architektur-Ausstellung, die von David Chipperfield im Rahmen der diesjährigen Biennale in Venedig geleitet wird. Einladungen dazu gingen an eine Reihe von Teilnehmern, die wiederum weitere Architekten einluden, am Ausstellungsbeitrag mit teilzunehmen. big stadsontwerp sind Teil der Gruppe um die Londoner Architekten Peter St. John und Adam Caruso. Den holländischen Architekten, die ein Büro in Rotterdam haben, aber mit einem starken europäischen Fokus arbeiten, gibt die Biennale die Möglichkeit zu demonstrieren, dass auch soziale Wohnungsbau-projekte durchaus eine Relevanz in der Architektur haben. Gleichzeitig unterstreichen sie mit ihrer Arbeit die Idee des ‚Common Ground‘, indem sie zeigen, dass Architektur einen Einfluss auf den umbauten Raum und das Städtedesign hat und weniger Fokus auf das Entwerfen von architektonischen Solitären legen sollte.
David Chipperfield, der Direktor der diesjährigen Biennale, hat seine Ausstellung Common Ground betitelt. 61 Projekte werden im Central Pavillon bei den Giardini und im Arsenale gezeigt. In diese Ausstellungbeiträge werden weitere Architekten eingebunden, mit denen die Teilnehmer einen Common Ground teilen. Das Motto soll zeigen, wie Architektur die direkte Umgebung beeinflussen kann, aber auch in einem größeren Context gesehen werden muss, der auch Themen wie Geschichte, Sprache, die gesamte Stadt und die Kultur umfasst. Das Ziel der Biennale ist daher auch, verschiedene integrierte Architekturansätze zu zeigen und nicht nur solitäre Projekte auszustellen.
Die Architekten von biq stadsontwerp wurden von dem Londoner Büro Caruso St. John architect eingeladen, um die eigenen Ideen zum Thema ‚Urban Designs‘ zu präsentieren. Weitere Teilnehmer in dieser Gruppe sind Peter Märkli (Zürich), Knapkiewicz Fickert und Hermann Czech (Wenen), Hild und K (München) und Bovenbouw (Antwerpen). biq stadsontwerp dokumentiert das Projekt Lakerlopen in Eindhoven (NL), das im vorigen Jahr mit dem deutschen Fritz Höger Preis ausgezeichnet wurde. Dabei wurde ein Teil des Stadtteils rekonstruiert und die Planung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Straßen als Teil des städtischen Lebensraums miteinbezogen wurden.
Die Rotterdamer Architekten freuten sich sehr über die Einladung zur diesjährigen Biennale, da das diesjährige Motto genau ihre Einstellung zum Thema Architektur widerspiegelt. Nach Hans van der Heijden, einem der Gründer von biq stadsontwerp, muss Architektur wieder zurück zu einem Anspruch finden, der in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts etwas verloren ging: nämlich einen Einfluss auf den umbauten Raum und die gesamte Gestaltung der Städte zu nehmen, statt einzelne Solitäre zu produzieren.
Die Architektur Biennale beginnt am 29. August und endet am 25. November 2012.










