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Datenpanne bei Allianz – sind Daten noch zu schützen?

(openPR) Hamburg – 21. August 2012. Die gestern von der Financial Times Deutschland [1] aufgedeckte Datenpanne bei der Allianz SE regt erneut eine Diskussion um den korrekten Umgang mit sensiblen Kundendaten an. Die Allianz SE zählt nach Umsatz und Marktkapitalisierung als weltgrößter Versicherungskonzern und gilt als einer der größten Finanzdienstleistungskonzerne. Laut Financial Times wurden neben Strafanzeigen auch Ermittlungsakten von Polizei und Staatsanwaltschaft, Schreiben von Banken über Konten und deren Verfügungsberechtigten und andere Unterlagen aus einer Reihe von Versicherungsfällen von einem 2011 gekündigten Privatermittler aus dem Unternehmen entfernt.

„Dass Mitarbeiter bei dem Austritt aus dem Unternehmen vertrauliche Daten mitnehmen, ist nicht ungewöhnlich. Europaweit haben mit 51 Prozent [2] knapp über die Hälfte aller Büroangestellten schon vertrauliche Unternehmensdaten bei einem Jobwechsel mitgenommen“, weiß Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH, dem Spezialisten für Informationsmanagement und den Schutz geistigen Eigentums. „Der Umgang mit sensiblen Kundendaten ist im Versicherungs- und Finanzsektor besonders heikel – egal, ob die Daten nun physikalisch oder digital vorliegen. Sobald externe Dienstleister mit diesen unternehmensinternen Daten arbeiten, gilt besondere Vorsicht, wie beispielsweise harte Auswahlverfahren oder umfassende Richtlinien.“

Die Idee, einen elektronischen Versicherungsordner einzuführen, in dem hochsensible Kundendaten gespeichert werden sollen, hält Börgmann für einen guten Ansatz. „Gerade dann allerdings ist es unabdingbar, mit Experten zusammenzuarbeiten und ausgeklügelte Unternehmensrichtlinien aufzustellen, damit derartige Daten adäquat geschützt bleiben“, so Börgmann abschließend.




[1] http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:missbrauch-von-kundendaten-datenpanne-schreckt-allianz-auf/70079164.html

[2] Opinion Matters for Iron Mountain, June 2012

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