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Telemedizin und medizinische Leitlinien

21.08.201215:42 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Telemedizin und medizinische Leitlinien

(openPR) Der 3. Nationale Fachkongress Telemedizin greift erneut die Frage auf, ob telemedizinische Anwendungen reif für die Aufnahme in medizinische Leitlinien sind. Damit wird der im Vorjahr begonnene Dialog mit Vertretern medizinischer Fachgesellschaften fortgesetzt. Mit der weiteren Öffnung in Richtung Anwender will die DGTelemed dazu beitragen, dass Telemedizin zunehmend als Teil des modernen Medizintriebs begriffen wird.



Berlin, 21.08.2012. Die Fortführung des 2011 begonnenen Dialogs mit Vertretern deutscher medizinischer Fachgesellschaften ist ein Themenschwerpunkt des 3. Nationalen Fachkongresses Telemedizin. Die Vorstände von 5 Wissenschaftlichen Fachgesellschaften werden ihre Sicht auf Telemedizin und leitliniengerechte Patientenversorgung darstellen und eigene Überlegungen präsentieren. Zugesagt haben: Dr. med. Franz-Josef Bartmann, Vorsitzender Ausschuss Telematik, Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, Stiftung Der Herzkranke Diabetiger (DHD), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich R. Fölsch, Generalsekretär, Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Prof. Dr. Christiane Erley, Vizepräsidentin, Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), Dr. med. Ulrich Koch, Vorstand, Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und Prof. Dr. med. Karl Walter Jauch, Präsident, Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Eine anschließende Podiumsdiskussion zum Thema „Telemedizin und Leitliniengerechte Patientenversorgung“ wird von Hans-Peter Bröckerhoff, E-HEALTH-COM Herausgeber aus Frankfurt/Main moderiert. Der Dialog im vergangenen Jahr zeigte, dass Telemedizin – von einigen Ausnahmen abgesehen – noch nicht in medizinischen Leitlinien abgebildet wird. In der Neurologie allerdings hat z. B. die gute Evidenz für den Nutzen strukturierter Schlaganfallnetze mit telemedizinischer Unterstützung dazu geführt, dass Telemedizin in der Schlaganfallversorgung in der DSG-Leitlinie zumindest erwähnt wird und unter strengen Auflagen über den OPS-Katalog erstattungsfähig ist. In der Kardiologie haben telemedizinische Anwendungen punktuell schon Einzug in kardiologische Leitlinien gehalten. Man darf gespannt sein, in wieweit diese Entwicklung im Laufe eines Jahres vorangeschritten ist. Die DGTelemed möchte mit der Fortführung des Dialogs mit Vertretern medizinischer Fachgesellschaften dazu beitragen, dass Telemedizin zunehmend als Teil des modernen Medizintriebs begriffen wird. Zugleich müssen für telemedizinische Anwendungen Qualitätsstandards definiert werden, die sich letztlich in Leitlinien wiederfinden sollten. Weitere Themenschwerpunkte des Kongresses sind Strategien für e-Health und Telemedizin, Intelligente Konzepte für Datenaustausch und Ressourcensharing und Telemedizin aktuell – sie versprechen ein anspruchsvolles, interessantes Themenspektrum an den beiden Kongresstagen. Veranstalter und Organisatoren bedanken sich schon jetzt bei zahlreichen Ausstellern und Sponsoren, die den Kongress unterstützen.
Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, Akkreditierung unter: www.telemedizinkongress.de.

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