(openPR) Durch ihre geistige Behinderung und ihre Wahrnehmungsstörungen ist Lisa oft von den Stimuli ihrer Umwelt dergestalt überflutet, dass sie die Einflüsse nicht richtig zuordnen kann - ein Lichtwasserfall im neuen Snoezelraum des Wohnheims soll ihre innere Unruhe abmildern. Das Klick nicht weg-Team besuchte sie jetzt in ihrem Wohnheim, im Video stellt sich Lisa den Klick-nicht-weg-Spendern vor und zeigt, wie sie lebt. Hier das Video ansehen: http://www.klick-nicht-weg.org/schicksale/lisa-braucht-einen-lichtwasserfall
Die 23-jährige Lisa lebt seit 2010 in einem Heim in einer Kleinstadt nahe dem westfälischen Münster. Die Düsseldorfer Euroweb Stiftung sammelt auf der Website www.klick-nicht-weg.org seit Anfang Juli Zuwendungen für einen Lichtwasserfall - ein recht exotisch anmutendes therapeutisches Gerät, das im Besonderen Lisa zugute kommen soll, denn sie hat eine große Faszination für Licht- und Farbspiele. Tagsüber geht sie zum Arbeiten in die Werkstatt. Sie lebt in einer ständigen Unruhe, die durch einen Lichtwasserfall im neuen Snoezelraum des Caritasverbandes gemildert werden könnte. Seit Anfang Juli sind schon fast 40 Prozent der benötigten Spendengelder auf der "Klick nicht weg"-Netzpräsenz eingegangen, wobei die Euroweb Stiftung jeden gespendeten Euro verdoppelt . Der neue Snoezelraum käme allen Heimbewohnern zugute. "Snoezeln" stammt aus dem Niederländischen und ist ein Mischwort aus "snuffelen" (schnüffeln oder schnuppern) und "doezelen" (dösen oder schlummern). Darunter verstehen Therapeuten und Mediziner gemeinhin das Auslösen von Wohlbefinden in einer entsprechend gestalteten Umgebung durch steuerbare multisensorische Reize (nach Prof. Dr. Krista Mertens). Durch das Schalterkissen des Lichtwasserfalls könnte Lisa die Licht- und Farbreize, die auf sie einwirkten, einfach und spielerisch beeinflussen. Durch die Lichtfasern, die wie ein Wasserfall von der Decke fließen, könnte sie eindrückliche visuelle und taktile Erlebnisse verspüren, die ihr die nötige Ruhe geben würden, sich selbst richtig wahrzunehmen, auszupendeln und sich zu erleben. Für Lisa ist das eine elementare Frage der Lebensqualität.
Erst im vergangenen Dezember von der Euroweb Stiftung initiiert, wurden schon mehrere elementare Herzenswünsche durch das Online-Spendenprojekt "Klickt nicht weg" erfüllt. Seither ist schon ein großer Stromgenerator für ein ugandisches Kinderdorf , ein Spezialkanu für einen Jungen aus Köln, ein besonderes Pflegebett für einen Jungen aus Oberhausen und ein medizinisches Hufeisen für ein kleines Mädchen aus Düsseldorf gespendet worden. Zurzeit sammelt das Klick-nicht-weg-Team auch für eine Musiktherapie für einen Jungen aus Duderstadt . Der kleine Maik könnte wichtiges Selbstbewusstsein aus einer Musiktherapie schöpfen, seine Motorik trainieren und schnelle Lernerfolge würden ihm helfen, sich selbst besser kennenzulernen und stolz auf seine Fähigkeiten sein zu können. Maik ist indessen musikalisch sehr lernfähig. Frühkindliche Ereignisse aber führten in seinem jungen Leben zu einer Entwicklungsverzögerung.













