(openPR) 3.300 Besucher, über 60 Prozent mehr als im Vorjahr, informierten sich am vergangenen Wochenende auf der „ETH EnergieTage Hessen® 2005“ von Heizen mit Holz, über Biogas, Pflanzenöl, Erdwärme bis zur Solarenergie und Windkraft über die komplette Bandbreite der erneuerbaren Energien. Parallel dazu bot die „Passivhaus Hessen 2005“ einen Überblick über Energieeffizienz im Baubereich, Altbausanierung und Passivhaus.
Im Rahmen der Messe stellte Staatsminister Wilhelm Dietzel vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz erstmals eine Studie „Biomassenutzung und Biomassepotenzial in Hessen“ vor. Die Studie sieht für das Land Hessen bis zum Jahr 2015 keine Begrenzung für die stoffliche und energetische Biomassenutzung. Unter den regenerativen Energien hat die Bioenergie laut der Studie das größte Potenzial in Hessen.
Zu den Fachtagungen reisten 550 Tagungsteilnehmer aus ganz Deutschland an. Themen wie „Geothermie“, „Wärme aus Holz“, „Passivhaus/Wärmedämmung“, „Altbausanierung“, Existenzgründung und „Energieberatung“ waren regelrechte Publikumsmagneten in Wetzlar. Auch auf der „1. Tagung für Stroh- und Getreideverbrennung“ tauschten sich politische Vertreter, Hersteller und Anwender in angeregter Diskussion aus.
„Heizen mit Sonne und Holz ist auf Dauer einfach kostengünstiger als alles andere“, ist die Erkenntnis eines Teilnehmers des Seminars „Solar und Pellets“. „Für mich persönlich ist diese Kombination die ideale Lösung: komfortables und umweltfreundliches Heizen, dank der hessischen Förderung problemlos finanzierbar und es rechnet sich schnell!“
Die Aussteller freuten sich über die zielgerichtete große Nachfrage: „Die Besucher wussten, was sie wollen: sich über alternative Heizmethoden informieren. Welche Möglichkeiten gibt es, wie können diese finanziert werden und wann rechnet sich der Ersatz der alten Ölheizung durch eine optimal dimensionierte Holzheizung“, so ein Firmenvertreter der Pelletsbranche.
Beim Energieberaterkongress mit anschließender Mitgliederversammlung des Landesverbandes Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Hessen traf sich die gesamte hessische Energieberaterbranche. Nach dem positiven Start im letzten Jahr steigerte sich der Kongress dieses Jahr sowohl in der Teilnehmerzahl, als auch in der Qualität der Vorträge: „Der Energieberaterkongress ist auf dem besten Wege, sich als fester Branchentreffpunkt in Hessen zu etablieren“, so einer der Teilnehmer.
Der Messeveranstalter „erneuerbare energien Kommunikations- und Informationsservice GmbH ist dieses Jahr hoch zufrieden mit der Veranstaltung. „Die Messe war Wochen vorher bereits ausgebucht. Dies und auch der enorme Anstieg der Besucherzahlen zeigen uns, dass der effiziente Umgang mit Energie – sei es bei Strom, Wärme oder im Baubereich – ein wichtiges Thema der Zukunft ist“, so Elisabetta Alberti, Projektleiterin der ETH EnergieTage Hessen® 2005.
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