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Jung, dynamisch, männlich – die Games-Branche in Deutschland

(openPR) Der Hoppenstedt Branchenmonitor betrachtet in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Wirtschaftszweige in Deutschland und ihre Besonderheiten. Anlässlich der gamescom, der größten Messe für interaktive Unterhaltungselektronik, steht die Games-Branche im Fokus. Obwohl knapp die Hälfte aller Gamer mittlerweile weiblich ist, bleiben die Chefetagen der Branche eine Domäne der jungen männlichen Manager.



(ddp direct) „Celebrate the Games“ – unter diesem Motto steht die diesjährige gamescom, Europas Epizentrum für Games und Gamer. Die Games-Branche hat auch allen Grund zu feiern. Denn laut des Branchenverbandes BIU konnte sie ihren Jahresumsatz um satte 3,5 Prozent steigern und die Nutzerreichweite durch technologische Innovationen sowie kreative Spielinhalte kontinuierlich erhöhen. Der Wirtschaftsinformationsanbieter Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH nimmt den Wirtschaftszweig genauer unter die Lupe. Die rund 230 Unternehmen, die in der Hoppenstedt Firmendatenbank als Hersteller bzw. Händler von PC-, Online-, Video- und Konsolenspielen gelistet sind, zeigen mit den über 500 Managern im Top- und Mittel-Management deutliche Ausreißer gegenüber dem Bundesdurchschnitt.

Jung und männlich – das Management der Games-Branche
Der Großteil der deutschen Topmanager, nämlich rund 37 Prozent, sind laut der Hoppenstedt Datenbank durchschnittlich zwischen 41 und 50 Jahren alt. Auch in der Games-Branche bildet diese Altersgruppe den größten Managerblock, jedoch ganz knapp gefolgt von den 31 bis 40 Jährigen. Hier liegt ein deutlicher Unterschied zum branchenübergreifenden Bundesdurchschnitt: 35 Prozent aller Manager aus der Games-Branche sind zwischen 31 und 40 Jahren alt, in allen anderen Branchen können zu dieser Altersgruppe nur knappe 13 Prozent gezählt werden. Somit ist die Altersstruktur in dieser modernen und innovativen Branche deutlich jünger. Im Bundesdurchschnitt sind knapp 20 Prozent der Top-Manager bereits über 60 und es ist sicherlich nicht verwunderlich, dass im Topmanagement der deutschen Spielehersteller nur 5 Prozent in diese Altersklasse fallen.

Frauen im Management? Fehlanzeige!
Neben den auffällig jüngeren Managern in der Games-Branche bringt der Hoppenstedt-Branchenmonitor einen weiteren interessanten Punkt zum Vorschein: Das Topmanagement ist jung, aber vor allem männlich. Vergleicht man den Frauenanteil in der ausgewählten Branche im Top- sowie Mittel-Management mit dem bundesweiten Frauenanteil in Managementpositionen, veröffentlicht in der Hoppenstedt-Studie „Frauen im Management“, so zeigt sich ein deutliches Bild: Branchenübergreifend liegt der Frauenanteil auf der ersten Führungsebene bei knapp 11 Prozent, in der Games-Branche hingegen nur bei 5,66 Prozent. Besser sieht es auf der zweiten Führungsebene aus. Hier entspricht der Anteil der weiblichen Manager mit rund 27 Prozent fast dem Bundesdurchschnitt (ca. 29 Prozent). Das scheint vor allem unter dem Gesichtspunkt bedenklich, dass die Branche bereits vor Jahren das weibliche Geschlecht als Zielgruppe entdeckt hat und die Spielinhalte auf das Publikum zuschneidet. Bei rund 44 Prozent der 25 Millionen regelmäßigen Computer- und Videospieler in Deutschland handelt es sich laut des Branchenverbandes BIU um Frauen. Diese favorisieren vor allem Virtual Fitness-Games, Musik- und Tanzspiele sowie Social Games. Laut BIU besteht ständiger Bedarf an Fachkräften, vor allem Entwicklerinnen und Designerinnen werden gesucht, um die Bedürfnisse der weiblichen Zielgruppe besser zu verstehen.

Kreativität auf geballtem Raum
Die geographische Verteilung der deutschen Spielehersteller und -händler ergibt ein klares Bild, das zu erwarten war. Die Ballungsräume München, Berlin, Hamburg, das Rhein-Main-Gebiet und das Ruhrgebiet sind als Standort für die Games-Industrie offenbar besonders attraktiv. Die Anziehungskraft der Großstädte auf Kreative ist unbestritten. Offenbar finden auch die Kreativen der Games-Branche in den deutschen Ballungsräumen alles, was sie für die Entwicklung von Computerspielen und Co. brauchen: Eine optimale Infrastruktur und viele verschiedene Großstadteinflüsse.

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